Ich habe schon sehr lange nicht mehr geträumt bzw. konnte mich schon sehr lange nicht mehr an das erinnern, was ich nachts so träume, letzte Nacht hatte ich gleich 4 auf einmal. Vielleicht dazu als Info, ich habe gerade meine Prüfungen hinter mir und weiß die Ergebnisse. Sie sind schlechter als letztes Semester, weshalb ich vor dem Einschlafen auch viel darüber gegrübelt habe. Ich träume immer so, als wäre ich in dem Traum ich, also quasi „first person“ (zum besseren Verständnis für die, die sich beim Träumen immer selbst von außen sehen). Hier die Träume:
1. Traum: Ich kämpfe gegen einen Bekannten. Es ist eine Art Freundschaftskampf und am Ende unterhalten wir uns und tauschen wissen über Kampftechniken und so aus.
2. Traum: Ich fahre als Beifahrer (wer fährt weiß ich nicht) in einem Jeep durch den Urwald und uns kommen lauter Stiere entgegen. Der Fahrer kann in den meisten Fällen ausweichen, einmal springt ein Stier auch auf den Jeep drauf und auf der anderen Seite wieder herunter. Der Jeep fährt dann auf einen Fluss zu, wo ein kleines Boot am Ufer liegt, was aber im Begriff ist ab zu legen. Ich steige auf den Jeep, der Jeep bremst und ich nutze den Schwung um auf das bereits abgelegte Boot zu springen, mit dem ich dann weiter fahre.
3. Traum: Ich spiele Tischtennis mit einem Tennisball gegen irgendwen (unbekannt) in einem großen Stadion. Es gibt kein Ende des Spiels, der Traum bricht abrupt ab
Okay, die drei bisherigen Träume waren ja alle harmlos/gut aber der letzte war da anders.
4. Traum: Ich gehe durch einen hellen freundlichen Wald. Als ich mich umdrehte sah ich einen Mann, der mir bekannt vorkommt. Er lächelt mir zu und ich will mit ihm reden, doch als ich näher komme verwandelt er sich in ein hässliches weißes Monster, was mich anstarrt. Es greift mich jedoch nicht an. Stattdessen kann ich mich nicht mehr frei bewegen, es ist, als müsste ich dieses Monster ansehen, als hätte es mich gebannt oder so. Da fragt mich das Monster, wer ich bin und was ich hier mache. Ich antworte nicht. Stattdessen bin ich fasziniert von seinen Händen, an dessen langen weißen Fingern lange schwarze Fingernägel, die eher an Krallen erinnern. Ich will sie mir genauer ansehen und gehe näher an das Monster heran, was seinerseits näher kommt. „Du kannst mich nicht berühren.“, sagt das Monster. Ich frage mich innerlich, wieso ich das nicht kann. Um es aus zu probieren hebe ich die Hand um es zu berühren, das Monster macht es mir nach und ich sehe, dass meine Hand mit der des Monster identisch ist und mir wird klar, dass ich selbst das Monster bin und die ganze Zeit vor einem Spiegel stand.
Dann bin ich in meinem dunklen Zimmer aufgewacht. Zumindest dachte ich das im ersten Moment, aber natürlich träumte ich immer noch, denn in dem Moment stürzte alles um mich herum ein. Ich sah aus dem Fenster und draußen schlugen Kometen ein und zerstörten alles.
Irgendwie fand ich den letzten Träum sehr beunruhigend und habe mich daher entschlossen ihn hier zu posten. Was kann er für mich bedeuten? Die anderen Träume scheinen mit dem letzten nichts zu tun zu haben, aber ich habe sie dennoch dazu geschrieben, vielleicht irre ich mich ja. Danke für eure Antworten/Interpretationen.


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