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Thema: Abendgespräch

  1. #1
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    Standard Abendgespräch

    Abendgespräch

    Was blickst du träumend ins verwölkte Land?
    Ich gab mein Herz in deine schöne Hand.
    Es ist so voll von ungesagtem Glück,
    So heiß - hast du es nicht gefühlt?

    Mit fremdem Lächeln gibst du mir's zurück.
    Ein sanfter Schmerz ... Es schweigt. Es ist gekühlt



    (Hermann Hesse)
    Es ist vorbei, doch idiotischerweise will ich immer noch bei dir sein
    Es ist vorbei - und ich will nicht begreifen: Jeder Mensch ist für immer allein

  2. #2
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    Endlich. Er öffnete ihr die Tür, nahm sie in den Arm, lächelte. Er schenkte ihr Blumen, sie tranken Wein. Er küsste sie. Er lag neben ihr, schaute sie an.

    Traurig lächelte das Mädchen, küsste ihn, schwieg.

    Denn sie wusste, dass sie sein Herz brechen würde.
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  3. #3
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    Warum kann es nicht "normal" sein?

    Warum is alles aus der Ferne so leicht und aus der Nähe so furchtbar kompliziert?
    Es ist vorbei, doch idiotischerweise will ich immer noch bei dir sein
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  4. #4
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    Sie hat ihn angelogen. Sie treffen sich erst seit ein paar Tagen und schon hat sie es gemacht. Eine Nichtigkeit, eine Notlüge, aber eine Lüge. Und ist es eine Notlüge, wenn es offensichtlich gar keine Not gab?
    Zufällig laufen sie sich über den Weg. Er und sie. Sie könnten den Abend gemeinsam verbringen, ein kurzes Stück gemeinsam gehen, aber sie muss gehen. Da ist sie, die Lüge. Nur ganz klein, aber sie ist da. Sie geht. Nein, sie geht nicht, sie flüchtet. Flüchtet vor ihm. Der ihr Leben auf den Kopf stellt, der sie nicht mehr schlafen lässt, sie gereizt macht und ungeduldig.
    Sind sie beisammen ist es gut. Fühlt es sich gut an. Manchmal. Aber immer wieder muss sie über diese Mauer steigen, die sie umgibt, um zu ihm zu gelangen. Und von mal zu mal wird sie höher, wird der Weg zu ihm härter. Wie lange sie den Weg noch gehen kann? Sie weiß es nicht.
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  5. #5
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    Warum ist das alles so schwer? Und wie soll man wissen, was richtig ist, wenn man davon doch so gar keine Ahnung hat!
    Ist er nur nicht der richtige oder ist die Situation nicht richtig? Bin ich nicht richtig? Was tut man dann? Die Flucht ergreifen? Das ganze beenden? Sich der Angst stellen und kämpfen trotz des Widerstandes? Oder ist es gar nicht die Angst, die mich treibt? Passt es einfach nicht? Ist er nicht der richtige? Ausreden habe ich viele aber gelten die auch als Gründe? Ist er wirklich zu alt, zu spießig, zu klein, zu nett, zu anhänglich? Liegt es an ihm? Oder bin es mal wieder ich, die alles sabotiert? Kann daraus Liebe werden? Was ist das überhaupt? Müsste die nicht schon da sein? Also die Liebe??? Bei ihm ist es ja auch so! Also wohl doch der falsche. Oder? Oder nicht?
    Ich werde wohl machen, was ich am besten kann, meine sieben Sachen packen und gehen. So wie sonst auch. Ein neuer Ort eine neue Chance den passenden zu finden. Und wieder blleibt die Frage: Gibt es den überhaupt???
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  6. #6
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    Standard ...und dann kann es sooo einfach sein...

    ...Nein, es war nicht richtig! Es war einfach nicht der "Richtige"! Ich habe mich zu sehr in Selbstzweifel begeben um zu merken, dass er auch an ihm liegt! Wenn man sich so quälen muss, dann ist es nicht nur die Angst, dann stimmt was nicht, dann passt was nicht!
    Ich brauchte erst einen andern, damit mir das klar werden konnte. Und nun ist es passiert. Ich glaub ich habe mich verliebt, zum ersten mal in meinem Leben! Aber wieder ist es eine Fernbeziehung... Aus der Ferne ist wieder alles so einfach! Wie wird es werden, unser erstes gemeinsames Wochenende, ein ganzes Wochenende er und ich?!? Kommt die Angst wieder, wird sie wieder so unberecenbar, oder wird nun alles anders? Stimmt die Geschichte mit dem Typen und dem weißen Pferd doch?? Und mit ihm wird alles anders? waren die anderen wirklich Frösche? Oder ist es wie immer? Am Anfang aus der Ferne leicht und dann doch wieder kompliziert und zum Wegrennen??? Es wird ein Versuch, ein letzter VErsuch!
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  7. #7
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    VORSÄTZE

    Ich möchte nicht mit dir
    zusammen alt werden,
    sondern jung bleiben.

    Ich werde deinen Ängsten
    die Suppe versalzen
    und deiner Liebesfähigkeit
    mein Jawort geben.

    Ich will lernen,
    immer offener zu werden,
    im Reden und im Schweigen.

    Und wenn ich kann,
    will ich der Spiegel sein,
    in den du siehst,
    wenn deine Augen leuchten.

    Mehr mag ich
    dir nicht zusagen.

    Versprechen,
    das sind Worte,
    geschrieben in den Küstensand
    bei Ebbe.

    © by Hans Kruppa
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  8. #8
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    Ich sag danke,
    so schön und so wahr!
    Danke.

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