Hallo an alle..
Ich habe einen etwas ungewöhnlichen Beitrag, denke ich, da es bei meinem Problem nicht um mich, sondern um eine befreundete Person von mir geht. Ich weis einfach nicht mehr wie ich dieser Person helfen soll.
Zu erst einmal dachte ich mir, es könnte eine Rolle spielen, dass die betroffene Person depressiv ist.
Zum Problem: Ein Freund von mir, um den es hier geht, wurde von seiner Freundin verlassen. Sie haben eine On-Off-Beziehung geführt, es war also immer mal wieder Schluss, jetzt allerdings endgültig. Er war natürlich am Boden zerstört, aber wer ist das nach einer Trennung nicht? Das dachte ich mir. Ich habe versucht ihn zu trösten, ihm Mut zu machen. Aber irgendwie half das nichts. Und mittlerweile macht mir das ganze Sorgen. Heute hat er mir gesagt, dass er schon ihren und seinen Tod geplant hat, weil er es nicht aushält sie jeden Tag zu sehen, da die beiden Arbeitskollegen sind. Er rutscht irgendwie immer tiefer in dieses Selbstmitleid hinein. Ihm geht es immer schlechter und das nur weil er sich dagegen wehrt sich helfen zu lassen. Er sagt, dass das alles sowieso nichts bringt, da er sie ja jeden Tag sieht undd ass er sie so nicht vergessen kann. Er hat mir auch erzählt, dass er, bis er sie kennengelernt hatte, dachte, dass er nicht lieben könne und dass sie die erste und letzte Person sei die er je so lieben könne. Er sieht sie als Teil von sich, den er nicht loswerden kann. Die ganze sache ist irgendwie komisch. Es gibt Tage an denen denke ich, er hats begriffen. Und dann kommen wieder die Tage an denen er mir sagt dass er am liebsten sterben würde.
Ich habe ihm eine Therapie vorgeschlagen. Aber das will er nicht. Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich würde ihm wirklich gerne helfen aber es geht einfach nicht. Meine Nerven sind am Ende.
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!


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