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Thema: Absolute Motivationsprobleme, langsam wirds eng!

  1. #1
    Neuling Avatar von remixes
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    Standard Absolute Motivationsprobleme, langsam wirds eng!

    Hallo!

    Ich habe ein riesiges Problem, und mit der Zeit wird es immer belastender und langsam bekommen ich Angst, dass ich vielleicht 'krank' bin.

    Ich habe wirklich schlimm Motivationsprobleme bezüglich des Lernens. Okay, das hört man wahrscheinlich oft! Also was unterscheidet mich, meiner Meinung, nach von einem Teenager der ebenfalls zu faul ist zu lernen? Dass ich es schlussendlich einfach nicht tue!

    Ich glaube begonnen hat alles vor ca. 3 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt und bin auf ein Gymnasium gegangen (erste Klasse Oberstufe). Ich war vielleicht nicht die Klassenbeste, aber ich wage es schon zu behaupten, dass ich nicht schlecht in der Schule war. Das Lernen konnte ich mir noch nie einteilen, und kann es bis heute nicht, aber am letzten Tag vor einer Prüfung oder einem Test, habe ich es doch immer wieder geschafft mich zu überwinden. Im zweiten Halbjahr konnte ich dann nicht mehr in die Schule gehen und somit auch nicht bewertet werden, was dann der Grund dafür war, weshalb ich das Schuljahr wiederholen musste.
    Ich glaube, das war der Zeitpunkt, wo alles begonnen hat 'den Bach runter zu gehen'. Im neuen Schuljahr wurde es mit den Noten immer aussichtsloser. Wenn ich überhaupt in die Schule kam, dann nur um meine Freunde zu sehen, oder weil die Lehrer zu Hause angerufen haben. Gelernt habe ich überhaupt nicht! Selber Schuld und deswegen durfte ich das Jahr NOCH EINMAL wiederholen.
    Aber gut, nennen wir es einmal Pubertät?
    Als ich also nun zum dritten Mal in der 5.ten Klasse saß (ziemlich witzig wie das klingt), ging es wieder ein bisschen bergauf. Immerhin bin ich regelmäßig in die Schule gegangen und habe das Jahr sogar mit einem Notendurchschnitt von 1,7 bestanden. Ich frage mich bis heute, wie ich das geschafft habe. Denn gelernt habe ich nicht wirklich. Vielleicht fiel es mir so leicht, weil ich den Stoff von den letzten beiden Jahren noch ein bisschen im Gedächtnis hatte, oder weil ich größtenteils im Unterricht aufpasst habe. Ausschlaggebend für meinen Erfolg war natürlich auch das Wissen, dass ich es tun MUSSTE. Damals gab es die Alternative, die Schule abzubrechen nicht. Es gab nur: das Jahr schaffen, oder: eine Schule in Wien zu besuchen, und das wollte ich auf keinen Fall!
    Mit dem guten Erfolg ging ich dann top motiviert ins nächste Schuljahr! Und erst da habe ich erkannt, dass ich nicht mehr in die Schule gehen wollte. Ich habe mir eingeredet, dass die Schule zu allgemein wäre, und dass es keinen Sinn mehr hätte die Schule zu besuchen, wenn ich kein Interesse für die meisten Schulfächer mehr aufbringen konnte. Einerseits war es eine gute Ausrede nicht lernen zu müssen und der einfachste Weg, andererseits bestärkte mich die Direktorin in meinem Vorhaben die Schule zu verlassen. Dazu muss man sagen, dass die Direktorin immer sehr freundlich und zuvorkommend mir gegenüber gewesen ist. Jedes Jahr hatte ich ein Direktionsgespräch und sie hat mein Motivationsproblem immer verstanden, da es vermutlich an andere psychische Probleme gebunden war, das dachten wir damals jedenfalls.
    Zurzeit mache ich einen Buchhaltungskurs mit Lehrabschlussprüfung. Der Kurs dauert ca. ein Jahr lang und ich kann von Glück sprechen, dass ich den Kursplatz überhaupt bekommen habe. Ich bekomme dafür sogar Geld! Und mein Ziel sollte mir doch vor Augen liegen, oder? Also weshalb habe ich dann schon wieder diese Motivationsprobleme? Wenn ich nur daran denke, mich mit einem Buch auf die Couch zu setzen und zu lernen, kriege ich ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass ich das schon wieder nicht schaffen werde. Und es ist ja nicht nur das Lernen, generell fehlt mir die Selbstdisziplin. Beispielsweise das Vorgenommen umzusetzen. Anfangs bin ich von einer neuen Idee total begeistert doch wenn die Motivation wieder einmal flöten geht, schmeiße ich alles hin. Die Konsequenzen werden dann schon automatisch ausgeblendet, das ist schrecklich!
    Ich weiß, dass es jedem irgendwo schwer fällt sich zu überwinden, aber warum bin ich die einzige, die Sachen nicht zu Ende bringen kann? Oder mich an Regeln halten?

    Ich hoffe Ihr könnt meine Lage ein bisschen nachvollziehen. Ich wäre für jeden Ratschlag, oder Tipp, oder, nennen wir es einmal Motivations-Spruch, dankbar!
    LG!
    Geändert von remixes (16.05.2010 um 19:02 Uhr)

  2. #2
    Painter
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    Standard

    Hallo!

    Ich weiß, dass es jedem irgendwo schwer fällt sich zu überwinden, aber warum bin ich die einzige, die Sachen nicht zu Ende bringen kann? Oder mich an Regeln halten?
    Muss schon ein bisschen Schmunzeln wenn ich das lese
    Mit dem Problem bist du definitiv nicht allein...
    Führ dir immer vor Augen das du das für dich machst - welchen Sinn (zB. späteres Geldscheffeln) das ganze macht und wie gut man sich hinterher fühlt wenn man seine Arbeit getan hat!

    Ich bin da auch kein Pro und kämpfe auch (schon viel länger), also alleine bist du mit dem Problem nicht!

  3. #3
    Neuling Avatar von remixes
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    jaja, das is mir schon klar, dass ich da wahrscheinlich nicht alleine bin damit
    aber du kannst dir garnicht vorstellen wieviel überwindung mich das kostet.
    warst du schon mal fallschirmspringen? so ca. fühlt sich das an. (circa!! :P)

    und es ist ja auch nicht nur das lernen! es geht um alles mögliche. dinge zu ende bringen, die man sich vornimmt, banale dinge..

    woher kommt das? von der erziehung? oder vom umfeld?

    das mit dem ziel vor augen ist schwierig, finde ich. es ist so wie mit einer neuen haar-kur, die man gerade beginnt anzuwenden. wenn ich nicht sofort ergebnisse sehe, verliere ich die lust dazu, es zu verwenden, verstehst du?

    und OBWOHL ich das alles selber weiß, kann ich mich doch nicht dazu auffordern, endlich mal etwas zu tun.

  4. #4
    Painter
    Gast

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    Tja, über die Gründe hab ich auch schon oft nachgedacht...

    Vll wurde man als Kind immer überfordert oder vll wurde dir immer gesagt, dass du sowieso nichts richtig machst. (und nun machst du lieber gar nichts).
    Vll wurde dir auch immer alles abgenommen, so dass du vor eigenverantwortlichem Handeln unbewusst Angst hast!

    Auf jeden Fall solltest du dir bewusst machen das du jetzt mit deinem Handeln für dich selbst etwas tust und selbst die Konsequenzen trägst, selber entscheiden darfst wann du etwas tust oder liegen lässt (denn auch das darf man).

  5. #5
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    Hallo Ihr Beiden,

    eigentlich wollte ich mich da ja nicht unbedingt einklinken, aber dies alles klingt doch irgendwie zu vertraut
    [@Andreas: Du hast dabei geschmunzelt - und ich hab mir ein Grinsen erlaubt ... ]

    Die Gründe für alles ...
    Nein, wirklich Antworten hierauf habe ich auch nicht. Zumindest keine, die alles "erklären" könnten.
    Es gibt so viele mögliche "Wurzeln", die alle irgendwie zutreffen und, jede für sich, dennoch nichts greifbar machen.
    Es zu erkennen ist eine Sache, etwas dagegen unternehmen zu können wohl leider eine andere.

    Deine Tips, Andreas, treffen den Kern - und doch bleibe ich bei aller Logik (bin immer noch reichlich Kopfmensch und sollte daher eigentlich darauf ansprechen) immer mal wieder in den Startlöchern hängen.
    Nicht nur bei wichtigen Entscheidungen, sondern gerade bei den Banalitäten.
    Inzwischen "weiß" ich, dass der letzte Block eben nicht so sehr vom Verstand her kommt, sondern aus dem Bauch - und der hat es nicht unbedingt mit rationalen Überlegungen ...

    @remixes
    Ist da etwas von Vermeidungsverhalten vorhanden? Sich Dingen stellen erst dann, wenn es sich nicht mehr umgehen lässt?
    Es klingt etwas an Ungeduld an: Ungeduld, wenn etwas nicht schnell und reibungslos genug verläuft, wenn etwas einen Energieaufwand fordert, der von der anfänglichen Euphorie alleine nicht mehr gedeckt wird?

    Dein Beispiel mit dem Fallschirmspringen hat bei mir jetzt zu einigen Bildern geführt, die sich vielleicht etwas weit her geholt anhören:
    Sich auf etwas einlassen, das einen in dem Moment, wo es konkret zu werden beginnt, überfordert: auf was habe ich mich da eingelassen ... das kann ich doch nicht schaffen ... ich könnte "versagen", nicht den Erwartungen (auch meinen eigenen) gerecht werden ... was ich gerade zu tun im Begriff bin ist doch nicht wirklich mein Ding ...

    Schaukelt sich das alles so nach und nach hoch? Ich bin einmal stehen geblieben, also könnte es mir wieder passieren - woraufhin es dann natürlich genau deswegen auch passiert. Aus dem "könnte" wird dann ein "es wird wohl" und dann "es wird mit Sicherheit"?
    Einerseits eine Art self fulfilling prophecy, andererseits eine willkommene "Ausrede", es erst gar nicht angehen zu müssen, um sich so eine weitere Niederlage zu "ersparen" (an die Konsequenzen kann man ja später mal denken - also eigentlich nie ...)?
    Das hat aber weniger mit "Wissen" zu tun, sondern erinnert mich an Wirkketten, die Ängste und/oder Unsicherheiten als Auslöser und Triebfedern haben.

    Deinen Post schreibst Du mehr aus der Perspektive eines "objektiven" Forschers und Beobachters heraus: rational und analytisch, Fakten aufzählend und Zusammenhänge herleitend - das Fallschirmspringen und die Haarkur sind ja mehr Bilder für als Beschreibung von Gefühlen, die in solchen Momenten sicherlich auch eine Rolle gespielt haben, oder?
    Wie siehst Du Dich eigentlich selbst, Dein "Können", Deine Fähigkeiten und Deine Qualitäten? (generell und weniger auf das Vermeiden selbst bezogen)

    Bis zum entscheidenden Schritt (dem Beginnen) läuft alles nach "Norm", nur der Übergang vom Planen zum Machen findet nicht (oder nur unter Druck) statt?


    lg

  6. #6
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    Zitat Zitat von Darkstar Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Beiden,
    Ist da etwas von Vermeidungsverhalten vorhanden? Sich Dingen stellen erst dann, wenn es sich nicht mehr umgehen lässt?
    Es klingt etwas an Ungeduld an: Ungeduld, wenn etwas nicht schnell und reibungslos genug verläuft, wenn etwas einen Energieaufwand fordert, der von der anfänglichen Euphorie alleine nicht mehr gedeckt wird?
    Hey (:
    Also das trifft es genau auf den Punkt! Anfangs bin ich voller Euphorie. Ist ja auch toll wie das alles klingt: Ich mach die Matura, ich studiere und werde einen tollen Job bekommen, ich werde viel Geld verdienen, ich schaffe das.
    Das hört sich alles schön und gut an und in dem Moment, in dem ich eine bildliche Vorstellung davon bekomme, und mir dieses Bild gefällt, bin ich auch sehr motiviert mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
    Aber wie du schon richtig sagst: es scheitert dann bei der Umsetzung.
    Es scheitert dann an recht kleinen Dingen immer. Das kann alles mögliche sein. Es sind eben kleine Hürden, die man anfangs überwinden muss, und ich empfinde diese kleinen Hürden als riesengroß und deshalb komm ich nicht drüber.
    Danach beginnt die Zeit der großen Ausreden, wie z.B.:
    Ach, mir gefällt mein Arbeitsplatz nicht, ich kann auf dem Tisch nicht lernen!
    Ich hab eh noch genug Zeit, ich mache es einfach später.
    Und letztendlich gebe ich es dann auf.

    Ich glaube nicht, dass ich Angst habe, zu versagen. Oder vielleicht passiert das ja auch alles unterbewusst? Ich wurde in meinem Leben sehr oft mit Ängsten konfrontiert. Und ich war auch schon in Therapie wegen Panikattacken, Waschzwängen und Depressionen.
    Doch ob ich mich nun wirklich frage: 'Auf was habe ich mich da bloß nur eingelassen?', kann ich eigentlich gar nicht sagen.
    Aber wie gesagt, vielleicht passiert das auch alles unbewusst bei mir.
    Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass ich die Erwartungen meines Vaters nicht erfüllen konnte. Menschen, die zum Psychiater müssen, sind Verrückte, Menschen die Nachhilfe nehmen (in meinem Fall wegen der unzähligen Fehlstunden) sind dumm, seiner Meinung nach.
    Ich habe zwar das Gefühl, dass ich nicht allzu großen Wert auf seine Meinung, und viel eher Einstellung, lege, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass sich das ins Gedächtnis einprägt, schon von der Kindheit auf an.


    Hmm, wie sehe ich mich eigentlich selbst? Ich denke, wenn ich lernen würde, wäre alles kein Problem für mich. Natürlich gibt es Dinge, die ich mir nicht so gut merken kann, oder bei denen ich etwas länger brauche, bis ich es mal kapiert habe, aber man kann nicht in allem gut sein. Ich habe wie jeder andere Mensch meine Stärken. Mein Denken, und meine Denkvorgänge unterscheiden sich oft von denen anderer Menschen. Es kann also vorkommen, dass ich manchmal total 'dumme' (Unter Anführungszeichen!!) Fragen stelle, und manchmal ergeben für mich Sachen einfach Sinn, wo andere Menschen gegen eine Wand laufen.


    Und um noch hinzuzufügen: ich bin eine SEHR ungeduldige Person & und unter Druck kann ich überhaupt nicht Arbeiten.



    Liebe Grüße

  7. #7
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo Remixes,

    es gibt viele Prozesse, die im Unterbewusstsein laufen und an die man rational nicht so wirklich rankommt.
    Dinge zu "sehen", also mit dem Verstand erkennen und zuordnen können, ist die eine Seite, nur dass sie nicht immer hilft, das, was sich im Hintergrund abspielt, auf die eigentlichen Wurzeln zurückzuführen.

    Meine Frage nach dem, wie Du Dich selbst siehst ... Na ja - die Antwort war ja auch mehr dieses "Analysieren" mit dem Kopf, oder? Ein Gegenüberstellen von Können oder Nicht-Können.
    Und wie siehst Du Dich als Mensch? Wie stehst Du zu Dir?

    Dass Dein Denken vielleicht in anderen Bahnen verläuft: was ist daran denn so schlimm? Hat nicht jeder seinen eigenen Weg, wie er lernt, sich Wissen aneignet?

    Ich z.B. kann mit dem sturen Pauken von einzelnen Fakten wenig anfangen. Selbst wenn dann auch wirklich alles hängenbleiben würde, so wäre dies doch nur "totes" Material. Zusammenhänge, die Prozesse, die sich hinter allem verbergen, sind da viel interessanter, weil sie leben und sich entwickeln lassen. Man findet dann auch eigenständig Antworten auf Fragestellungen, für die man noch keine Instant-Lösung vorgesetzt bekommen hat


    lg

  8. #8
    Neuling Avatar von remixes
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    Ja du hast natürlich recht! Es ist sicher schon okay, wenn man nicht wie jeder andere denkt!
    Doch mir ist gerade aufgefallen, dass ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich habe nicht das Problem, dass ich nicht lernen kann, das Problem ist eigentlich viel allgemeiner: Ich kann generell keine Sachen zu Ende bringen. Genau wie du das beschrieben hast, mit dir anfänglichen Euphorie. Und dann kommt der Punkt, an dem alles zu langweilig wird.
    Und das ist leider gar nicht gut. Es ist schon sehr viel unnötiges Geld dadurch verschwendet worden, und auch die Geduld von anderen Menschen.
    Und es betrifft nicht nur die primären Dinge im Leben, wie beispielsweise das Lernen, dass man ja irgendwann machen muss, um Geld verdienen zu können, oder überhaupt einmal einen Abschluss in der Tasche zu haben. Es betrifft auch meine unzähligen Hobbys, die dann keine Hobbys mehr waren, sondern nur nette Ideen geblieben sind, die ich dann nicht zu Ende gebracht habe, weil ich mich einfach nicht dazu überwinden konnte 'weiterzumachen'. Hört sich doch toll an wie das klingt: 'Ich nähe mir mein eigenes Kleid', 'Ich schreibe ein eigenes Buch', usw.
    Und was ich von mir als Mensch halte? Ich weiß nicht so recht, wie ich deine Frage beantworten soll. Ich bin undiszipliniert, und unzuverlässig. Ich lege Wert auf die falschen Dinge, und zwar in allein Bereichen des Lebens. Ich setze mir zu hohe Ziele, weil mir einfach der Gedanke gefällt, was ich alles erreichen könnte. Dabei denke ich nicht an den Weg, an die Anstrengung und die Mühe, die man dazu benötigt. Die Frage die dabei aufkommt, ist: Welches Talent habe ich eigentlich? Wo liegen meine Stärken? Ich kann das alles nicht beantworten, weil ich nicht weiß, ob ich Dinge nun einfach nicht mache, weil ich denke, dass ich es nicht kann, oder weil ich einfach wieder einmal zu faul bin es durchzuziehen.

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