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Thema: Ängste machen mich noch verrückt

  1. #1
    Neuling
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    Unglücklich Ängste machen mich noch verrückt

    hallo...

    Ich leide seit einiger Zeit unter extremen Ängsten. Ich kann es gar nicht so genau benennen. Ist sind viele und vor allem eigentlich alltägliche dinge die mir angst machen. Ich habe z.B. große Angst das meiner Lebensgefährtin etwas zustossen könnte. Das macht mich so fertig, das ich wenn sie weg ist, z.b. mit dem Auto unterwegs, stundenlange heule und Panikattacken bekomme.
    Ich habe häufig Kopfschmerzen und dann Angst ich könnte einen Schlaganfall bekommen oder nen Gehirntumor haben, habe ich Stiche in der Brust krieg ich Panik weil ich denken ich krieg nen Herzinfarkt. Es geht sogar so weit, das wenn ich Auto fahre und mir ein LKW entgegen kommt, ich panische Angst kriege das ich aus versehen rein fahren könnte. Dann krieg ich keine Luft, fang an zu zittern, etc... oder ich denke auf der landstrasse das es ja passieren könnte das ich gegen nen baum fahre.... das macht mir alles solche angst das cih gar nicht mehr weiß wie ich dann daraus kommen kann....
    kennt jemand solche ängste oder bin nur ich so bescheuert?
    lg,
    nemily

  2. #2
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard Hallo nemily,

    direkt betroffen bin ich nicht, kenne das Beschriebene nur vom Lesen. Von
    Forum hier kannst Du nur Beistand und Beratung erwarten. Aufgrund des schweren Krankheitsbildes bleibt die Frage "bist Du in therapeutischer Behandlung ?". Das wäre das erste was ich Dir raten könnte wenn Du es nicht
    schon selbst angestrebt hast.

    Gruss
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  3. #3
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    nein, du bist nicht bescheuert!

    ich habe das nicht so stark aber ich habe seit einiger Zeit, wenn ich am Bahngleis stehe, immer Angst, ich könnte mich vor den Zug werfen. Ich will das nicht, ich will mich nicht umbringen, aber ich habe Angst davor, dass ich es tue. Dass ich die Kontrolle über mich verliere und im Bruchteil von Sekunden mein Leben auslösche, einfach so. Deswegen halte ich mich manchmal auch irgendwo fest und gehe auf jeden Fall ein ganzes Stück vom Gleis weg, wenn ein Zug vorbeirauscht...

  4. #4
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    Hallo nemily,
    schön das den Mut hast hier mitzuteilen was Dich innerlich beschäftig. Das ist sehr mutig von Dir und überhaupt nicht ängstlich. Zu Deinen Gedanken keiner will das seinem Partner etwas geschieht und diese Gedanken sind eigentlcih normal nur das Ausmass ist etwas groß, da sie ja Dein tägliches Leben beeinflußen. Kennst Du den Grund wieso es dieses Ausmaß annehmen kann? Kannst du auch wo anders darüber reden wie es in Dir aussieht? Dies hier ist ein guter Platz, vielelicht willst Du ihn ja für Dich nutzen, auch zusätzlcih zu möglcihkeiten zuhause.
    Marco

  5. #5
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    Hallo nemly,

    solche Ängste, Sorgen oder Gedanken haben die meisten früher oder später einmal. Bei dir scheint ziemlich viel und und das Ganze ziemlich arg aufzutreten. Dein Gefühlspegel an Angst ist allgemein gestiegen. Dich auf die Suche nach einem guten Therapeuten zu machen wäre bestimmt kein Fehler.

    Bis du in Behandlung bist, gibt aber sicher schon Einiges was du tun kannst.
    Generell wirkt Sport, Tiefenentspannung, Yoga oder Gemeinschaft mit netten Menschen positv.

    Kaffee, Cola etc. solltest du meiden.

    Meist ist eine Angststörung ein Hinweis darauf, dass in näherer Vergangenheit oder gegenwärtig etwas in deinem Leben nicht optimal läuft oder lief.

    Gibt oder gab es Belastendes, ist etwas gar nicht so, wie du es dir wünschst? Denk mal drüber nach.

    Gruß

    Dieter

  6. #6
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    Nemily schreibt

    Ich habe häufig Kopfschmerzen und dann Angst ich könnte einen Schlaganfall bekommen oder nen Gehirntumor haben, habe ich Stiche in der Brust krieg ich Panik weil ich denken ich krieg nen Herzinfarkt.

    Wenn ich das lese, dann fällt mir zu Deinen Gesundheitsängsten Hypochondrie ein.
    Insgesamt sieht das nach einer generalisierten Angststörung aus. Ich hatte selbst einmal unter Hypochondrie gelitten. Hattest Du denn schon Ärzte wegen Deines "Gehirntumors" und Deiner Stiche in der Brust konsultiert?

    Wie lange leidest Du denn schon unter dieser Störung?
    Geändert von Nivella (11.07.2011 um 15:29 Uhr) Grund: auf Userwunsch Rechtschreibfehler korrigiert

  7. #7
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard Jaja....

    Den ganzen Mist habe ich auch...also ich wüsste nicht wo ich da anfangen sollte....Von Depressionen, ängsten, merkwürdigen melancholischen Zuständen, Zwangsgedanken bis hin zu Minderertigkeitskomplexen aller höchster Stufe. Hmm und was soll ich sagen nach meinem halb verschissenem Leben in Kliniken und vielen Problemen mit der Polizei wegen meines teil sehr übertriebenen Charakters. Habe viele Medikamente bekommen...nichts geholfen ausser Nebenwirkungen. Habe viele Therapeuten probiert....völlig umsonst, da gesprächstherapien für mich nichts bringen. Kam mir auch immer blöd dabei vor, weil es erstens nichts zu verarbeiten gibt und zweitens muss man sich selbst helfen und da bringt es nichts wenn ein Typ einem ein paar dumme Fragen stellt und etwas mit dem Kopf nickt...auf sowas kann ich verzichten. Ich habe meinen blöden Schädel halbwegs akzeptiert und Lebe damit. In der Natur bleibt einem nichts anderes übrig...man muss sich selbst helfen können (ausser bei wirklich schweren Traumatas), dda kommt man nicht umher. Dier Natur und das Leben sind hart. Die Evolution hat wirklich ein sehr fehlerhaftes Gehirn beim Menschen im laufe der Zeit hervorgebracht. Ich gehe sogar soweit dass ich meine unser Gehirn ist unser grösster Feind geworden. Zu komplex verschaltet und daher sehr sehr fehlerhaft. Ich sehe das ganze also sehr nüchtern und realistisch. Da gibts doch den coolen Spruch von früher: Hilf dir selbst dann hilft dir Gott :-)

  8. #8
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    Standard

    Nemily, hattest Du auch irgendwelche für Dich "neuen" Asymmetrien am Kopf festgestellt? Spräche auch für eine Hypochondrie.

    Es könnte ganz gut sein, wenn es für Deine Störungen auch einen Namen gäbe. Wäre es dann auch Hypochondrie und Du würdest Dich in richtigen Hände begeben, könnte das Linderung bzw. Heilung bedeuten.
    Geändert von Bertrand (09.07.2011 um 22:39 Uhr)

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