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Thema: Ärger mit Chef & Kollegen

  1. #1
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    Standard Ärger mit Chef & Kollegen

    Guten Morgen alle Zusammen Ich habe auch ein Anliegen, was ich mal hier loswerden möchte. Ich bin Mutter von drei Kindern (4,6,9), die ich seit der Geburt des 2. Kindes ganz allein großziehe. Bisher hatte das in meinem Beruf ganz gut geklappt, d.h. die Betreuung konnte ich durch meine eltern organisieren. Wir haben allerdings seit ca. einem halben Jahr eine neue Geschäftsleitung und ich arbeite mittlerweile mit einem ganz anderen Kollegenkreis zusammen. Ich bin ungefähr seit 6 Jahren bei meiner Firma und seit änderungen der Strukturen bin ich absolut unzufrieden und fühle mich gar nicht mehr wohl. Ich hatte das letzte halbe Jahr wg. meinen Kindern häufiger Ausfälle auf der Arbeit, es kam zu Verspätungen,die ich aber alle nachgearbeitet habe (da lege ich sehr viel wert drauf!). Nun ja, manchmal kommen dinge zusammen, immer zur falschen Zeit. Jedenfalls stieß das auf starkes Missfallen bei Kollegen und Geschäftsleitung.. was ich auch sehr stark zu spüren bekommen habe (man wird ausgegrenzt, wird gar nicht informiert...)
    Deswegen habe ich den Entschluss gefasst, meine Arbeitsstunden zu verringern um erstens die Organisation der Kinder wieder vernünftig gestalten zu können. Zumal ich ja so auch der Geschäftsleitung entgegenkommen wollte. Finanziell ist es machbar für mich..... im Betrieb beim Chef habe ich erst mündlich und dann schriftlich meinen Antrag gestellt und bin fürchterlich schroff abgewiesen worden!!! es kam nicht wörtlich richtig durch, aber es wurde mir sehr negativ ausgelegt (alleinerziehnde Mutter, schafft Pensum nicht...) Seitdem ist es für mich richtig ein Kampf zur Arbeit zu gehen, Kollegen wurden darüber informiert, weil ja nun alles umgestalten werden müßte (reagierten sehr genervt und verärgert) und vom Chef wurde des öfteren jetzt sehr ungehalten mir gegenüber. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht... für mich völlig unverständlich! Jetzt überlege ich wie ich vorgehen soll. Betriebsrat haben wir nicht.... Ich habe mich mal ein bisschen infomiert und laut Gesetz habe ich das Recht auf Reduzierung der Arbeitszeit (auch ohne wichtigen Grund) -

    habe noch ein Arikel gefunden und hier sagt Arbeitsrecht / Arbeitsgericht genau das selbe! Mittlerweile ist meine Motivation so gering, das ich natürlich auch Fehler mache, was zu einer Verschlimmerung meiner Situation führt. Fühle mich richtig ausgesetzt den Angriffen meiner Kollegen, man kennt sich auch gar nicht richtig, das man mal mit jmd. vertraulich über die Sache sprechen kann.

    Ich will auf keinen Fall die "Ich bin Mutter-also habe ich das Recht dazu" Schiene fahren, denke damit mache ich alles noch schlimmer!!!!

    Habt ihr einen Rat für mich, wie ich vorgehen sollte? Die Kraft so etwas im schlimmsten Fall vor einem Arbeitsgericht zu klären habe ich definitiv nicht!!

    lg

  2. #2
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    Hallo,

    das ist natürlich schwierig und im schlimmsten Fall wirst Du um die Klage auch nicht herum kommen. Auf mich wirkt es so, als ob sie Dich lieber rausekeln und die Stelle neu besetzen, als sich auf die Verkürzung einzulassen. Da es schwierig ist, eine alleinerziehende Mutter so ohne weiteres rauszuwerfen, ist das leider ein Weg der häufiger gegangen wird. So unfair es auch ist.

    Besteht denn die Möglichkeit den Chef zu einem ruhigen Gespräch zu bitten und Deinen Eindruck zu schildern? Das wäre mein Weg, das Ganze offen und ehrlich anzusprechen und danach kann man immer noch entscheiden wie es weiter geht.

    LG

  3. #3
    Neuling
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    Standard

    Guten Morgen,

    eigentlich möchte ich auch eine Lösung mit dem Chef gemeinsam finden, gerne in einem vernünftigem ruhigem Gespräch, allerdings können wir so gar nicht miteinander und das lässt er mich auch deutlich spüren. Natürlich verhält er sich mir gegenüber noch einigermaßen "professionell", was ich von meinen anderen Kollegen überhaupt nicht behaupten kann.

    Ich habe mir auch schon überlegt, ob das nicht ihre Methode ist, mich da irgendwie rauszukriegen... und wenn das so weiter geht, sind sie vielleicht auch noch erfolgreich. Was ich dann aber nicht verstehe, dass es erst jetzt nach dieser Anfrage so richtig schlimm geworden ist, damit will ich ja niemanden verärgern, sondern im Gegenteil meine Leistung dahingehend steigern, dass ich die Zeit,die ich im Beruf bin, dann auch zu 100%, weil für alles andere gesorgt ist (Kinder!)

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