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Ängste Betroffene sind hier nicht allein

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Alt 13.08.2010, 16:24   #1 (permalink)
Neuling
 
Registriert seit: 13.08.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 2
Frage Ärztepfusch ?

Hallo,

Ich weiß nicht genau ob mein Anliegen noch in diese Kategorie (Ängste) passt, da ich meine Ängste eigentlich seit ca. einem Jahr besiegt habe bzw. so unter Kontrolle habe das sie mich nicht mehr beeinträchtigen/beeinflussen.

Ich kam vor etwa 1,5 Jahren zu einem Verein der mir helfen sollte, ich wurde vom Gesundheitsamt meiner Stadt dorthin überwiesen. Ich konnte damals kaum allein das Haus verlassen. Ich bekam dort Sozialarbeiter zugewiesen. Um ehrlich zu sein war es nicht ihr Verdienst das es mir heute besser geht. Ich habe mich sehr alleingelassen gefühlt. Hätte ich damals keine Freunde gehabt die mich zum Arzt/zum Einkaufen usw. begleitet hätten, keine Ahnung was passiert wäre, dieser Verein hat mir jedenfalls nicht geholfen und mir auch keine Vorschläge gemacht wer mir denn sonst dabei helfen sollte. (Laut Gesundheitsamt sollten DIE mir helfen, mich zu Terminen oder zum einkaufen begleiten zbsp. Das passierte aber nicht.) Lange Geschichte, ich machs einfach mal kurz, ich hab mich nun selbst wieder aufgerappelt. Es geht mir besser. Seit ich dort ankam wurde mir Nahe gelegt Angstlösende Medikamente zu nehmen. (Habe schon sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich bekam fürher schon einmal Seroquel und hatte starke Missempfindungen in Armen und Beinen so das es mir den ganzen Tag über richtig elend ging. Das sagte ich den Ärzten auch, anscheinend haben sie mich nicht ernstgenommen denn sie haben die Dosis immer weiter hoch gesetzt, es ging mir immer schlechter, am Ende beschrieben mich andere Leute als "nicht mehr Anwesend", ich konnte kaum allein eine Kaffeetasse halten. Als ich die Tabletten dann einfach selbst abgesetzt hatte (weil man mit den Ärzten ja nicht reden konnte.), ging es mir sofort wieder besser. Später musste ich von einem guten Freund erfahren das diese Tabletten oft in Altersheimen benutzt werden um Leute ruhigzustellen damit sie keine Arbeit machen. Hätte ich das eher gewusst, hätte ich das Zeug niemals eingenommen. Gut, das war jedenfalls die Vorgeschichte. Nun verlangen mehrere Stellen von mir das ich wieder Angstlösende Tabletten nehme. Ich weiß nicht wie ich beschreiben soll, wie absurd das für mich ist. (Gerade jetzt da es mir seit einem Jahr wieder richtig gut geht ohne den ganzen Kram!) Ich habe den Ärzten auch schon ins Gesicht gesagt "Wieso sollte ich ihrer Meinung nach Tabletten gegen Ängste nehmen wenn ich doch aktuell gar keine Ängste mehr habe? " Daraufhin bekam ich nur schwammige Antworten. Ich fühle mich als würde mir niemand glauben das es mir besser geht...oder als wäre es ihnen egal das es mir besser geht. Ich habe das Gefühl sie wollen mir einfach nur die Tabletten andrehen. Ich überlege nun das ganze einfach abzubrechen. Wirklich geholfen hat es mir eh nie. Aber ich Frage mich was sie davon haben. Das interessiert mich wirklich sehr. Werden sie von Pharmaunternehmen bestochen um Leuten deren Pillen aufzuschwatzen ?
Ich hoffe hier wird mir geglaubt. Ich weiß, wenn man die Geschichte so ließt, könnte man auch leicht auf den Gedanken kommen ich sei ein Psycho der die Tabletten braucht, es selbst aber nicht einsieht und deswegen Sachen zusammenspinnt, ich bin aber ein sehr bodenständiger Mensch und kann nur hoffen das das auch so rüberkommt. Weiß auch nicht mehr mit wem ich noch drüber reden sollte, daher schreibe ich nun hier. Ich habe die Befürchtung die meißten Menschen die sowas hören denken sofort "Na der Arzt muss doch Recht haben." War jedenfalls bei meinen eigenen Eltern der Fall. Ok, genug gejammert. Ich hoffe auf Antworten. (Habt ihr schonmal ähnliches erlebt? Was würdet ihr tun? Wohin kann man sich mit so einem Verdacht wenden? Macht es überhaupt Sinn? Mein Gedanke dahinter ist auch, das ich denke ein großteil der dort betreuten Leute wird grundlos betäubt bzw falsch behandelt. Viele dort wirken abwesend, haben rötliche Augen, wirken leicht verwirrt oder als wäre ihnen alles egal. Meiner Meinung nach sollte sich das mal ein unbefangener Fachmann ansehen. Aber wie kriegt man sowas hin? Vorallem wenn man selbst dort betreut wird, hat man Angst da auch als Verwirrter abgestempelt zu werden. )


Ohje, Nun ist es doch soviel text geworden. Aber es hat gut getan mal alles von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße
Zedrik
Zedrik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2010, 16:58   #2 (permalink)
Gast784
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

hallo Zedrik

ich kapiers grad nicht

Wenn Du doch keine Probleme mehr hast, warum bist Du dann noch so unter der Fuchtel von irgendwelchen Behörden? Und warum gehst Du dann trotzdem noch zu Ärzten?

Tabletten zu nehmen ohne therapeutische Unterstützung macht keinen Sinn. Gerade Angststörungen sind sehr gut psychotherapeutisch behandelbar.

Ehrlich gesagt, ich werd das Gefühl nicht los, Du erzählst uns hier nur die halbe Wahrheit. Ist ja ok, ist schließlich ein anonymes Medium. Aber so gibt das ganze keinen Sinn.

Oder wirst Du schon paranoid und fängst an, Dich völlig in Verschwörungstheorien zu verstricken?
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Alt 13.08.2010, 17:55   #3 (permalink)
Neuling
 
Registriert seit: 13.08.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 2
Standard

Ich bin noch dort weil ich noch eine andere Problematik habe (Die aber nicht mit Tabletten zu tun hat ...meiner Meinung nach.) Es geht um meine Familienproblematik. Das hatte ich weggelassen, ja, weil ich es als Privatsache empfinde und ich hätte gern eine Therapie was das angeht, aber das möchte ich gern ohne irgendwelche Tabletten durchführen. Ich bin stark genug offen zu sein und an mir zu arbeiten, ich brauche dafür keine Chemie. Außerdem habe ich den Eindruck das es ihnen egal ist welche Medikamente ich nehmen soll, hauptsache ich nehme irgendwelche. (Haben mir schon so vieles angeboten unter anderem auch Antidepressiva) Aber wozu? Mir geht es eigentlich recht gut, klar ich muss und möchte da noch Dinge aufarbeiten, aber es kann doch nicht wahr sein das man keine Therapie machen kann ohne gleichzeitig Medikamente einzunehmen, oder? Ich sehe das einfach nicht ein und ich finde auch das sie bei vielen der anderen Betreuten zu leichtfertig Medikamente verschreiben.

Und sorry,aber es brennt mir echt auf der Seele, das du jemandem schreibst der gerade noch geschrieben hat das er Angst hat missverstanden zu werden oder Angst hat das ihm keiner glaubt und du schreibst als erstes ich sei paranoid und würde mich in Verschwörungstheorien vestricken. Ich finde das echt unmöglich. (Also weil du es ja selbst die Geschichte nicht prüfen kannst, wie kannst du dann gleich so eine krasse vorgefertigte Meinung dazu haben? Find ich nicht gut, also das du anscheinend nichtmal ansatzweise versuchst dich in meine Lage zu versetzen. Echt schade find ich das, hatte gehofft hier mit jemandem normal reden zu können. ...)
Zedrik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2010, 18:20   #4 (permalink)
Verleger
 
Benutzerbild von Waris
 
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
Standard

Hallo,
das was du da beschreibst, soll ja leider der typische Psychiatrie-Alltag sein. Allerdings ist deine Beschreibung etwas schwammig. Wer sind "Sie" und was ist "das" was du abbrechen möchtest? Bist du in der Psychiatrie? Wenn nicht, was hält dich dann noch an dieser Organisation? Es gibt draußen genug Psychologen, wo man eine Therapie machen kann und die schreiben keine Medis auf, weil sie gar keine Ärzte sind!
__________________
Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

Geändert von Waris (13.08.2010 um 19:28 Uhr)
Waris ist offline   Mit Zitat antworten
Folgender Benutzer sagt Danke zu Waris für den nützlichen Beitrag:
Alt 13.08.2010, 18:22   #5 (permalink)
Gast784
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
du schreibst als erstes ich sei paranoid
ich habe nicht gesagt dass... ich habe gefragt. Bevor Du Dich aufregst, lies doch einfach die Satzzeichen mit, dann musst Du Dich nicht mehr aufregen. Und ich habs nicht als erstes geschrieben, sondern als letztes.

Wenn Du ein mündiger Patient bist, wo ist dann das Problem? Du kennst Dein Anliegen, Du weisst was Du willst und was Du nicht willst. Also vermittelst Du genau das den Ärzten und wenn die ja-aber sagen, sagst Du nix da, oder gehst zu einem anderen. Wo hängts jetzt?
  Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2010, 20:09   #6 (permalink)
Verleger
 
Benutzerbild von Natz
 
Registriert seit: 02.01.2008
Ort: im Süden
Beiträge: 5.293
Standard

Also: ich muss auch sagen, dass man nicht so einfach in so eine Mühle reinkommt, da muss schon einiges vorgefallen sein. Von daher habe ich auch das Gefühl, dass man, wenn man nur die halbe Geschichte kennt, das Ganze schlecht beurteilen kann. Es hört sich ja an, als würdest Du von irgend einer Stelle bevormundet werden und dazu muss im Vorfeld ja auch was vorgefallen sein. Wie alt bist Du denn? Ist denn bei Dir nur eine Angststörung diagnostiziert?
__________________
LG, Natz




Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)
Natz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2010, 17:11   #7 (permalink)
Neuling
 
Registriert seit: 14.08.2010
Ort: österreich/Wien
Beiträge: 46
Standard Bestechung

Hallo Zedrik!
So (entschuldige) verrückt sich deine Geschichte anhört und auch die Frage bezüglich Verschwörung:
ES GIBT BÜCHER, DIE DIESES THEMA MIT KONKRETEN ANGABEN AUFGREIFEN und genau solche Verschwörungstheorien von Ärzten und z.B Pharmafirmen beschreiben!! Wo Du Dich hinwenden kannst, gute Frage! Wenn ich in einem Krankenhaus etwas erlebe, das ich aufzeigen will,gehe ich zum Patientenanwalt, da gibts in jedem Spital einen. Wenn ich das schreibe, viell, hast du jetzt konkret für deinen Fall eine Idee..!
Was besagtes Buch betrifft: ich habe einen Katalog daheim, ich schreib dir den Titel, wenn ich ihn gefunden habe!
Auch, wenn deine Geschichte ein wenig verwirrend klingt, es ist kein Grund, dich anzugreifen, oder dir zu sagen, du seihst paranoid oder am Weg dahin, oder was auch immer. Das kann niemand beurteilen, der dich nicht kennt, nur aus deinen Zeilen heraus..! Und man sollte auch nichts, von dem man noch nichts gehört hat, als falsch anprangern!
Liebe Grüße Annemarie
__________________
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Hackstock2 ist offline   Mit Zitat antworten
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angst medikamente, Ärztepfusch

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