Hallo Sturmwind,
zweierlei dazu: ich weiß nicht, was hier und in den anderen Foren passiert ist, aber es geht mir auch gar nicht um Schuldzuweisungen. Ich weiß, wie schwierig es mit Menschen sein kann und ich weiß auch, dass man manchmal tun kann, was man will, man wird schlecht behandelt, gemobbt, was auch immer.
Allerdings lenke ich meinen Blick dennoch stets auf mich selbst zurück. Du sagst selbst, dass du nicht mehr in der Lage bist, vernünftig mit Menschen zu reden. Hast du in Erwägung gezogen, dass das vll schon so war, ehe es dir bewusst wurde? Möglicherweise bist du dadurch mit deinen Gesprächspartnern in eine Spirale geraten, wobei keiner gesehen hat, welchen Anteil man selbst an der Situation hat.
Und zweitens: Menschen mit psychischen Störungen sind (meist) nicht einfach. Und je mehr man mit sich rumträgt, desto schwieriger wird es auch für den Gegenüber, damit klarzukommen. Ist dir das bewusst?
D.h., wenn du auf Unverständnis triffst, muss das nicht immer an böser Absicht liegen. Manche Dinge kann man nicht verstehen, wenn man sie selbst nicht schon mal erlebt hat. Und aus der Erkenntis heraus, dass sich zwei Gegenüber nicht vermitteln können, was sie meinen und beide gleichzeitig wissen, wie einfach, klar und vernünftig ihre Position ist, können schon schlimme Situationen entstehen.
Ich will damit nicht negieren oder bewerten, wer sich wann, wie und überhaupt falsch verhalten hat. Ich habe nur das Gefühl, dass du aufgrund der schlechten Erfahrungen niemandem die Chance lässt, deinen Blick zu korrigieren. Und: Menschen sind auch nicht immer gleich. Es kann sein, dass jemand, den du immer als negativ wahrgenommen hast, sich dir plötzlich zuwendet. Weil er vll etwas erkannt hat, sich weiterentwickelt hat.
Du kannst die Welt nicht zu einem Zeitpunkt bewerten und dann den Anspruch erheben, dass sie bis zum Ende deines Lebens genauso bleiben wird.
Damit will ich sagen: Nicht alle Menschen wollen dir was Schlechtes. Es wäre falsch, wenn du das glaubst.
Was tust du denn dagegen? Bist du in Therapie?Ich nenne einfach mal ein paar Diagnosen.
Impulskontrollstörung, massive Aggressionen, Blockaden,
Pädophilie, Zwangshandlungen, Phobien Depressionen usw.
Warum wurdest du da gemobbt? Ich habe die Diskussion schon mehrfach miterlebt: Gegen Mobbing hilft dauerhaft weder, einfach abzuhauen, noch nur die Täter zu bestrafen. Es muss (aus meiner Sicht) eine Aufarbeitung erfolgen, wie man selbst zum Opfer werden konnte. Stellst du dich dieser Aufgabe?Ich bin arbeitsunfähig, habe noch einen Nebenjob,
hatte viele Ehrenämter auf denen ich anerkannt war bis
ich gemobt wurde.
Gerade wenn du sagst, dass du immer menschenunwürdig behandelt wurdest, ist wichtig, dass du versuchst herauszufinden, welchen Anteil du daran hast (die anderen sind meist nie immer an allem Schuld, vll in Ausnahmefällen, da du es als Normalfall beschreibst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auch einen Anteil hast - und ich rede hier nicht von Schuld!) und wie du lernen kannst, damit umzugehen.


LinkBack URL
About LinkBacks


Lesezeichen