*Sorry, hab kein passendes Topic gefunden.*
Hallo,
um den Hintergrund zu verstehen, erzähle ich Euch am Besten die ganze Geschichte. Den eigentlich relevanten Teil habe ich fett markiert.
Wie jeden Tag nach der Arbeit habe ich am vorletzten Donnerstag meine Familie (Mama, Bruder, Oma) zum Kaffee trinken besucht und habe mir dann mit meiner Familie zusammen noch die Simpsons angeschaut; nur diesmal bin ich drüber eingeschlafen. Um 19:15 wache ich auf und musste mich beeilen, um noch, für mich alleine dann, ein Abendessen kaufen zu können.
Ich sprang auf, ging die ersten beiden Stufen hinunter und merke, dass irgendwas nicht stimmt: Ein lautes Klingeln um Ohr und mir wird schwindelig. Meine letzte Erinnerung ist die Erinnerung an den Gedanken: "Eine Ohnmacht - Weg von der Treppe!"
Alles was nun folgt, weiß ich nur aus Erzählungen meiner Familie oder ich kann es mir aus Spuren rekonstruieren.
Ich muss die beiden Stufen wieder hoch gegangen sein, zumindest ergeben dass die Sturzspuren im Treppenhaus.
Ich stürzte die Treppe hinuter in den Zwischestock und knallte mit dem Auge (oh Gott sei Dank mit der Vorderseite meines Kopfes) auf die Ecke einer Kommode. Dort dürfte ich mir das Jochbein und die Schädelbasis gebrochen haben (es folgte noch ein Sturz, dass sie gebrochen sind, steht fest).
Das Gepolter hat natürlich meine Mutter aufgeschreckt und sie ist selbstverständlich zu mir gestürzt und hat versucht mich aufzuwecken. Ich blieb etwas 5 Minuten bewusstlos. Als ich wieder wach wurde ließ sie von mir und meinte zweimal (bei zweiten Mal mit etwas mehr Nachdruck), ich solle liegen bleiben. Meine Reaktion darauf war, meine Hände in eine Angriffsposition zu heben, sie in eine krallenförmige Form zu bringen und meine Mutter wie ein wildes Tier anzubrüllen (sie meinte der Ton wäre einem "A" am nähesten gekommen). Ausserdem meinte sie, in meinen Augen wäre eine "Mordslust" gelegen.
Ich bin 1,96 m, meine Mutter 1,63 m ..... sie hat die Flucht ergriffen.
Nun, ich versuche weiter zu gehen und stürzte die zweite Treppe hinunter ins Erdgeschoss, wo meiner Oma´s Wohnung ist. Bei diesem Sturz muss ich meine Krawatte und zwei Feuerzeuge in der Hand gehabt haben. Ich versuche dort (wie ich es immer mache) meine Krawatte aufzurollen. Meine Oma sagt von der Seite, ich solle ihr doch die Sachen geben, was ich auch getan habe und darauf hin habe ich noch irgendwas gebrabbelt (wahrscheinlich "Danke")
So, meine Mutter hatte in Ihrer Panik die Nachbarn auf den Plan gerufen, die einen Stuhl raus stellten, den ich nach gutem Zureden meines Nachbarn annahm... denn ich wollte immernoch mit meinem Auto in meine Wohnung fahren.
Meine erste eigene Erinnerung ist, dass der Sanitäter oder Notarzt bereits im Krankenwagen mich fragt, ob ich einen Spiegel möchte, um zu sehen, wie schlecht es mir geht....
Was ist der Grund, dass ich mich nur gegenüber meiner Mutter so aggressiv verhalten habe? Oder anders: Ist so eine Reaktion, kurz nach einer Kopfverletzung, normal oder sollte ich mir Gedanken machen?


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