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Thema: Agoraphobie und Angst am Ende zu sein

  1. #1
    Neuling
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    Standard Agoraphobie und Angst am Ende zu sein

    Und zwar leide ich unter einer Agoraphobie und Angst zu sterben!!!irgendwie finde ich keine Hilfe bin in einer Einrichtung wo ich eine Umschulung mache aber habe kein Vertrauen zu Ärzte und Psychologen und irgendwie kommt es mir vor als würde ich psychisch keine Fortschritte machen. Und die Baustellen werden nicht weniger. Jetzt geht die Umschulung los und ich weis nicht wie ich das alles bewältigen soll!

  2. #2
    Moderator Avatar von phel
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    Standard

    Hallo, Kompressor!

    Die Furcht, zu sterben, bzw. die eigene Endlichkeit zu begreifen, ist etwas, zu dem, nach heutigem Wissensstand, nur der Mensch fähig ist. Teilweise ein Segen, für viele, wenn es problematisch wird, aber auch ein Fluch - wie in deinem Fall. Beruhigen könnte, wenn man sich das Verhältnis zu dem Tod, jenseits der Grenzen unserer westlichen Kultur anschaut. In Kurzform: Man sollte keine Angst davor haben, zu sterben. Wenn überhaupt, dann davor, nie richtig gelebt zu haben.

    Von Interesse wäre, wie sich diese Angst genau äußert, darstellt.

    Wenn das Verhältnis zu behandelnden Ärzten und Therapeuten gestört ist, ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Erfolge kaum oder nur langsam zeigen. Wichtig ist auch, um welche Art der Therapie es sich genau handelt.

    Wie lange befindest du dich bereits in Behandlung? ( erstmalig? )

    Es handelt sich dabei, nur damit ich das auch richtig verstanden habe, um ein stationäres, duales Programm?

    Liebe Grüße!

  3. #3
    Neuling
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    nee ist nicht stationär!!! ich fahre dort jeden tag hin und habe da halt einen arzt falls was ist und eine psychologin!! meine probleme haben vor 14 jahren angefangen da war ich 14 jahre alt. immer wiedeer unwohl sein ziemlich über den ganzen tag verteilt damals hatte ich 2 therapien probiert wobei die therapeuten nicht auf meine ängste sondern mehr auf meine soziale probleme sprich job suche und eigene Wohnung zu suchen! vor 2 jahren war ich in entzug wegen alkohol auch hier habe ich abgebrochen nach 9 von 16 wochen seither bin ich aber trocken!! und vor zweieinhalb jahren hatte ich eine panickattacke vor einem tunnel in Österreich und seither habe ich angst im freien besser gesagt angst vor dem Himmel unglaublich aber wahr!!

  4. #4
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    Standard du kannst das schaffen : )

    Hallo!

    Ich versteh dich sehr gut, der Tunnel war für dich wahrscheinlich ein Ort ohne schneller Fluchtmöglichkeit. Vielleicht hat das auch mit deiner "Todesangst" zu tun, vielleicht hast du damals unbewusst an einen schweren Unfall gedacht, dich danach unglaublich unwohl gefühlt und zack - da war die Angst, dass du hilflos ausgeliefert bist, bis zum Ende des Tunnels. Der Himmel bedeutet für dich vielleicht WEITE. Unendliche Weite und da man eigentlich bei einer Angststörung auf einen Punkt fixiert ist, macht einem alles, was groß ist panische Angst.

    Ich habe seit 3 Jahren eine Panikstörung mit Agoraphobie.
    Ich habe soziale Kontakte aufgegeben, 2 Ausbildungen abbrechen müssen, hunderte Therapien und Sitzungen hinter mir, Medikamente bis zum Umfallen genommen - bis ich mich dazu entschlossen habe, zu LEBEN. Mit allen Sinnen und nicht durch entweder medikamente oder panik gestört zu sein. Ich sag dir das deshalb, weil die Ärzte dir Medikamente verschreiben werden - es ist deine Entscheidung ob du sie nimmst, nur lösen Medikamente Probleme nicht auf. Ich habe mich dazu entaschlossen ein Leben ohne Medikamente zu leben und ich sags wies ist - der Entzug war nach 2 Jahren dauereinnahme die HÄRTE. Keine Panikattacke kommt annähernd an die Gefühle ran die ich beim Entzug hatte. ABER jetzt lebe ich seit 5 monaten ohne medikamente. Und ich bin froh über diese Entscheidung.
    Tatsächlich ist danach die ganze Panikgeschichte wieder aufgetreten, verstärkt natürlich weil ichs ja lange zeit mit den medikamenten unterdrückt habe. ich konnte anfangs nicht damit umgehen, dann aber schaffte ich es immer mehr wieder herauszugehen. ich habe silvester mit freunden in einem eher engen raum verbringen können. auf das bin ich sehr stolz. jedoch kam danach wieder ein absturz, ich ging nicht mehr in geschäfte, ging auch nicht mal mehr zum zigarettenautomaten, auch wenn mein auto daneben stand, ich hatte wieder angst vor der angst. sie war jafast weg und da ich dem wohlbefinden nicht traute, habe ich sie mir wieder zurückgeholt.

    Tja als Lösung, als wirklich einzige Lösung kann ich nur sagen - GEH RAUS. Sieh den Himmel an, lass die Angst kommen, halte sie aus. zeig ihr, dass nichts passiert und dass dir auch diese Gefühle nichts mehr anhaben können. das kannst du vor der haustür. du musst das niemandem sagen, machs für dich allein, dann ist das auch DEIN erfolg!

    und das musst du überall machen - wann immer es geht. du wirst sehen, es wird von tag zu tag besser, jeden tag wird es dir immer öfter und länger besser gehen, aber lass dich dann nicht unterkriegen, wenn wieder ein stärkerer anfall kommt und du ihn "nicht aushalten kannst", dann mach dir nichts draus, geh einfach wieder nach hause und mach zu hause etwas dass dir etwas bringt. denk nicht darüber nach dass es nicht klappte sondern denk dir, dann halt nicht, beim nächsten mal klappts dann! und es wird klappen! du wirst sehen, du wirst dich wieder gut fühlen. du wirst unterm freien Himmel partys feiern und über die sterne philosophieren. nur mut ! du kannst das aushalten, denn alles was nur "einbildung" ist und was man sich angelernt hat einzubilden, kann man sich auch wieder "aus-bilden" zeig dem ganzen dass es gegen DICH keine chance hat! : )

    mir hilft da vor allem mir nichts zu erwarten, also mir bevor ich in eine situation gehe einfach nichts dabei zu denken, außer das was ich dort erledigen will. ich gehe sozusagen "naiv" in diese situation und denke nicht daran, dass ich vorher vielleicht angst hatte. einem fahrschüler zb stirbt beim ersten mal der motor gleich ab. und? er probiert ihn wieder zu starten. beim 2. mal fahrt er schön länger und der motor stirbt erst nach langer zeit ab, natürlich startet er das auto wieder. beim 3. mal fahrt er durchgehend und der motor stirbt erst ab, als der das auto einparken will. so, er startet das auto wieder und parkt es perfekt ein. Sagen wir, er hat den Führerschein jetzt. Stirbt ihm der motor immer noch ab? nein. es ist nie wieder passiert. Stell dir deine Ängste immer als soetwas vor. das macht sie "lächerlicher"!
    es hilft auch mir vorzusagen was ich gerade tu. man driftet ja gerne in die zukunft ab und was mach ich dann noch, was kann da passieren, bla bla bla - erwisch dich dabei ! sag auch BLA BLA BLA - uninteressant! ich bin hier und jetzt, tu gerade nur genau das und das wars. mehr tu ich grad nicht. zb autofahren, keine gedanken über den verkehr, über die ankunft, keine angst, wenn sie kommt halt sie aus und konzentrier dich darauf was WIRKLICH ist - was du wirklich tust und wozu du eigentlich trotz den zuständen fähig bist!

    ich will dir damit nur zeigen dass auch ich nach 3 jahren nicht aufgebe und weiterhin probieren werde normal zu leben und eines tages wird es bestens funktionieren, man muss nur üben! mir hilft es auch darüber so wie jetzt zu reden und tipps zu geben, die ich selber auch anwende.

    du wirst die angst mit DIR schneller los, als mit jedem therapeuten - denn auch de rkann dir nur sagen was du alles tun kannst und dir medikamente vorschlagen - aber im endeffekt musst DU dich dem ganzen stellen. vielleicht hilft dir eine verhaltenstherapie ein wenig, da kannst du wenn die angst zu groß ist begleitet werden, aber du schaffst das auch sicherlich alleine!

    p.s. du kannst jeden zustand aushalten, NIEMAND sieht es dir an wenn dir "psychisch schlecht" ist : ) halte es aus und zeig dem ganzen dass es dich mal kreuzweise kann . fang aber lieber klein an und hab vor allem keine angst, denn es kann dir nichts passieren. es ist dir ja auch bis jetzt noch nichts passiert oder ? : )

    ich wünsch dir ganz viel glück und dass dir das jetzt vielleicht ein wenig geholfen hat !

    liebe grüße !

  5. #5
    Neuling
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    Standard

    Danke für deine Antwort habe mich rießig gefreut, habe garnicht mehr damit gerechnet das mir jemand antwortet und tips gibt!!! das problem damals war nicht im tunnel sonder kurz davor ich habe nur den tunnel gesehen und den gossen berg in den er rein ging und dann habe ich davor angehalten und hyperventiliert und dann habe ich mir ne jacke über den kopf gezogen und meine freundin ist dadurch gefahren und es war ja "nur" ein 2 kilometer tunnel und eine halbe stunde später waren wir am urlaubsziel angekommen umgeben von bergen die mich erdrückt haben!!! in dieser woche bekam ich immer mehr angst das ich nicht mehr heim komme durch den tunnel die folge war meine freunndin ist gefahren und ich nebendran unter diazepam!!! so und als ich wieder daheim war hatte ich angst auf dem sportplatz und fussball istmein leben habe mir da schon kurz vor dem urlaub eingeredet die welt ist so gross und ich so klein usw und hatte ein spiel wo ein gewitter war das mir auch angst gemacht!!! seither habe ich angst vor dem himmer was sich ja lächerlich anhört dann habe ich citalopram genommen 40mg dann ging es besser bis ich es nach einem jahr absetzten wollte und es mich total überollt hat dann wieder ein jahr genommen dann im mai letzten jahres in urlaub nicht weit 300 km ohne probleme und dann habe ich sie wieder abgesetzt und wollte nach bayern 500 km und die nacht davor ging es mir schon so schlecht wollte aber meine freundin und tochter nicht enttäuschen und habe mich dahin gequält als fahrer wohl bemerkt!! am abend davor habe ich noch erfahren das eine riesen brücke kommt das hat mir auch angst gemacht und habe sie dann umfahren !! nachdem ich dann in bayern angekommen war ging es mir richtig schlechtund nach nur einer nacht musste ich heim 900 euro am ***** stress mit der freundin und die heimfahrt vielleicht das schloimmste mir ging es *******e jetzt habe ich meine 4 lehre angefangen mit psycholigischer betreueung und fühle mich psychisch immer noch unwohl obwohl ich wieder citalopram 30 mg nehme!!! manchmal habe ich angst alles zu verlieren aber deine tips kenne ich aber es umzusetzten ist schwer!!! Aber danke nochmal hat mich sehr gefreut!!!
    Ich versteh dich sehr gut, der Tunnel war für dich wahrscheinlich ein Ort ohne schneller Fluchtmöglichkeit. Vielleicht hat das auch mit deiner "Todesangst" zu tun, vielleicht hast du damals unbewusst an einen schweren Unfall gedacht, dich danach unglaublich unwohl gefühlt und zack - da war die Angst, dass du hilflos ausgeliefert bist, bis zum Ende des Tunnels. Der Himmel bedeutet für dich vielleicht WEITE. Unendliche Weite und da man eigentlich bei einer Angststörung auf einen Punkt fixiert ist, macht einem alles, was groß ist panische Angst.

    Ich habe seit 3 Jahren eine Panikstörung mit Agoraphobie.
    Ich habe soziale Kontakte aufgegeben, 2 Ausbildungen abbrechen müssen, hunderte Therapien und Sitzungen hinter mir, Medikamente bis zum Umfallen genommen - bis ich mich dazu entschlossen habe, zu LEBEN. Mit allen Sinnen und nicht durch entweder medikamente oder panik gestört zu sein. Ich sag dir das deshalb, weil die Ärzte dir Medikamente verschreiben werden - es ist deine Entscheidung ob du sie nimmst, nur lösen Medikamente Probleme nicht auf. Ich habe mich dazu entaschlossen ein Leben ohne Medikamente zu leben und ich sags wies ist - der Entzug war nach 2 Jahren dauereinnahme die HÄRTE. Keine Panikattacke kommt annähernd an die Gefühle ran die ich beim Entzug hatte. ABER jetzt lebe ich seit 5 monaten ohne medikamente. Und ich bin froh über diese Entscheidung.
    Tatsächlich ist danach die ganze Panikgeschichte wieder aufgetreten, verstärkt natürlich weil ichs ja lange zeit mit den medikamenten unterdrückt habe. ich konnte anfangs nicht damit umgehen, dann aber schaffte ich es immer mehr wieder herauszugehen. ich habe silvester mit freunden in einem eher engen raum verbringen können. auf das bin ich sehr stolz. jedoch kam danach wieder ein absturz, ich ging nicht mehr in geschäfte, ging auch nicht mal mehr zum zigarettenautomaten, auch wenn mein auto daneben stand, ich hatte wieder angst vor der angst. sie war jafast weg und da ich dem wohlbefinden nicht traute, habe ich sie mir wieder zurückgeholt.

    Tja als Lösung, als wirklich einzige Lösung kann ich nur sagen - GEH RAUS. Sieh den Himmel an, lass die Angst kommen, halte sie aus. zeig ihr, dass nichts passiert und dass dir auch diese Gefühle nichts mehr anhaben können. das kannst du vor der haustür. du musst das niemandem sagen, machs für dich allein, dann ist das auch DEIN erfolg!

    und das musst du überall machen - wann immer es geht. du wirst sehen, es wird von tag zu tag besser, jeden tag wird es dir immer öfter und länger besser gehen, aber lass dich dann nicht unterkriegen, wenn wieder ein stärkerer anfall kommt und du ihn "nicht aushalten kannst", dann mach dir nichts draus, geh einfach wieder nach hause und mach zu hause etwas dass dir etwas bringt. denk nicht darüber nach dass es nicht klappte sondern denk dir, dann halt nicht, beim nächsten mal klappts dann! und es wird klappen! du wirst sehen, du wirst dich wieder gut fühlen. du wirst unterm freien Himmel partys feiern und über die sterne philosophieren. nur mut ! du kannst das aushalten, denn alles was nur "einbildung" ist und was man sich angelernt hat einzubilden, kann man sich auch wieder "aus-bilden" zeig dem ganzen dass es gegen DICH keine chance hat! : )

    mir hilft da vor allem mir nichts zu erwarten, also mir bevor ich in eine situation gehe einfach nichts dabei zu denken, außer das was ich dort erledigen will. ich gehe sozusagen "naiv" in diese situation und denke nicht daran, dass ich vorher vielleicht angst hatte. einem fahrschüler zb stirbt beim ersten mal der motor gleich ab. und? er probiert ihn wieder zu starten. beim 2. mal fahrt er schön länger und der motor stirbt erst nach langer zeit ab, natürlich startet er das auto wieder. beim 3. mal fahrt er durchgehend und der motor stirbt erst ab, als der das auto einparken will. so, er startet das auto wieder und parkt es perfekt ein. Sagen wir, er hat den Führerschein jetzt. Stirbt ihm der motor immer noch ab? nein. es ist nie wieder passiert. Stell dir deine Ängste immer als soetwas vor. das macht sie "lächerlicher"!
    es hilft auch mir vorzusagen was ich gerade tu. man driftet ja gerne in die zukunft ab und was mach ich dann noch, was kann da passieren, bla bla bla - erwisch dich dabei ! sag auch BLA BLA BLA - uninteressant! ich bin hier und jetzt, tu gerade nur genau das und das wars. mehr tu ich grad nicht. zb autofahren, keine gedanken über den verkehr, über die ankunft, keine angst, wenn sie kommt halt sie aus und konzentrier dich darauf was WIRKLICH ist - was du wirklich tust und wozu du eigentlich trotz den zuständen fähig bist!

    ich will dir damit nur zeigen dass auch ich nach 3 jahren nicht aufgebe und weiterhin probieren werde normal zu leben und eines tages wird es bestens funktionieren, man muss nur üben! mir hilft es auch darüber so wie jetzt zu reden und tipps zu geben, die ich selber auch anwende.

    du wirst die angst mit DIR schneller los, als mit jedem therapeuten - denn auch de rkann dir nur sagen was du alles tun kannst und dir medikamente vorschlagen - aber im endeffekt musst DU dich dem ganzen stellen. vielleicht hilft dir eine verhaltenstherapie ein wenig, da kannst du wenn die angst zu groß ist begleitet werden, aber du schaffst das auch sicherlich alleine!

    p.s. du kannst jeden zustand aushalten, NIEMAND sieht es dir an wenn dir "psychisch schlecht" ist : ) halte es aus und zeig dem ganzen dass es dich mal kreuzweise kann . fang aber lieber klein an und hab vor allem keine angst, denn es kann dir nichts passieren. es ist dir ja auch bis jetzt noch nichts passiert oder ? : )

    ich wünsch dir ganz viel glück und dass dir das jetzt vielleicht ein wenig geholfen hat !

    liebe grüße ![/QUOTE]

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