Hallo Ihr Lieben, ich habe schon wieder sehr wirre Träume, wenn ich dann mal schlafe. Irgendwie fällt es mir im Moment sehr schwer einzuschlafen, weil ich gleich ins sehr chaotischen angsterfüllten Träumen bin und total fertig aufwache und meistens zitter am ganzen Körper vor Angst.
Diese Woche hatte ich aber auch einen schönen Traum, den möchte ich euch nicht vorenthalten.
Ich war auf einem Kreuzfahrtschiff. Rundherum war nichts, noch nicht mal Wasser. Aber das störte mich nicht. Ich hatte eine Kabine, die so gross war wie unsere Wohnung und das ganz für mich alleine. Ich hab es sehr genossen das Schiff für mich alleine zu haben.Keine Menschenseele war ausser mir da. Auch keine Vögel. Aber die Ruhe tat sehr gut. Ich stand auf einem Deck, auf dem ganz viele Liegestühle in Reihe und Glied standen und rund um den Pool platziert waren.
Der Pool war hellblau und das Wasser war durchsichtig. Ich stand leider zwei Etagen höher und konnte nur zu ihm hinabsehen, wollte aber unbedingt dorthin.
Dann bin ich aufgewacht.
Heute habe ich geträumt, ich wäre wieder in die Klinik geflüchtet. Bin vor meinem Mann und seinen Berührungen weggelaufen. Hab mich hinter vielen Dingen versteckt und hab mich immer ganz klein gemacht und in Ecken verkrochen. Bin immer wieder vor ihm weitergeflüchtet, immer durch Schiebetüren durch in den nächsten Raum und so weiter. Meine Kliniktherapeutin hat mich beruhigt und mich aus einem kahlen Zimmer rausgeholt und in ein Zimmer mit Bett gebracht. Wir unterhielten uns und sie versprach mir, das ich hier von meinem Mann nicht mehr berührt würde. Sie würde dafür Sorgen, das ich hier Ruhe finde. Ich legte mich ins Bett und dort wurde ich ganz Klein und Gitter gingen hoch rund um das Bett. Ich kam nicht mehr raus und schrie ganz laut, aber es blieb alles still. Je mehr ich schrie und an die Stäbe rüttelte wurden die Gitter enger gemacht. Bis ich schliesslich zwischen den Gittern eingeklemmt war, wie in so einem Gitter, in dem Mann Fische grillt. Ganz viele Ärzte kamen rein und pieksten und untersuchten mich und lachten über mich. Ich stand mitten im Raum und ich drehte mich mit dem Bett in der Menge umher. Ich hörte ihre Stimmen sagen, selbst Schuld, sieht sie nicht entzückend aus, das hat sie ja prima hingekriegt, hör endlich auf zu schreien, sonst tu ich dir ganz doll weh, sie ist ein böses Mädchen, es wird undeutlicher und es dreht sich immer schneller, mein Kopf wird wirr und mir wird schlecht und ich werde ohnmächtig. Ich wache auf in einem Mülleimer und verstecke mich. Um mich rum machen ganz viele Leute laute Geräusche und trommeln gegen meine Tonne. Ich halte mir die Ohren zu und werde wach.
Dieser Traum war unendlich lang, zumindest kam er mir so vor.
Ich habe ihn jetzt aufgeschrieben, um ihn aus dem Kopf zu schreiben. Ich werde jetzt wieder ins Bett gehen und versuchen weiterzuschlafen.
Ich hoffe es kommt nicht wieder so ein wirrwarr raus.
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