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Thema: Albträume, die mich immer wieder quälen....

  1. #1
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Standard Albträume, die mich immer wieder quälen....

    Ich hab viele schlaflose Nächte von den fiesen Albträumen, die leider immer wieder auftauchen. Hier wollte ich mal einen aufschreiben, weil ich hoffe, wenn ich ihn mal ausgespuckt(gepostet) habe, geht es mir vielleicht besser in den Nächten.

    Zur Zeit ist es ein Albtraum, der mich danach nicht wieder schlafen lässt.

    Ich sehe wie ich durch einen Wald gehe. Es muss Winter sein, weil alle Bäume sind leer und kaputte Äste und abgebrochene Baumstümpfe sind zu sehen.
    der Weg wird immer steiniger und enger. In weiter Ferne sehe ich ein Licht in einem kleinen Haus brennen. Voller Freude jemanden zu sehen, renne und stolpere ich dort hin. Die Tür geht auf, ich werde am Kragen gepackt und reingezogen und auf einen Barhocker gefesselt. Dann wechselt meine Perspektive im Traum und ich bin nicht mehr Beobachter von mir, sonder ich selber. Mein Trauma wiederholt sich. Das einzige was fehlt ist der Missbrauch ist nicht spürbar. Ich werde mit dem Hocker umgekippt und falle hinaus aus dem Fenster. Dann wechselt die Perspektive wieder und ich bin wieder Beobachter. Ich sehe ein Dorf in der Ferne. Besser gesagt nur die leuchtenden Fensterchen, aber ganz weit weg. Ich laufe drauf zu, aber ich komme nicht näher. Dann türmt sich der Weg auf, wie eine Stoffbahn,die zusammengeschoben wird. Ich versuche hochzukommen und rutsche immer wieder ab. Als ich es geschafft habe einen Wegberg zu erklimmen rutsche ich zur Seite und falle in den Matsch. Eine Krake taucht auf und packt mich und hebt mich hoch und runter, die Perspektive wechselt und sie schleudert mich zu Boden. Ich falle und falle und falle und wache fallend endlich auf.

    Kann mir einer bei dem Traum helfen ihn zu verstehen. Weiss nicht wie ich es schaffe nach dem Wald aufzuwachen.

    Die anderen Träume sind sehr ähnlich. Es verändert sich immer nur das Schreckliche im Haus(meine Traumata) und die Krake fehlt öfters.

  2. #2
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    Hallo knuddel!

    Der Traum, den du beschreibst, ist ziemlich heftig. Ich persönlich kenne andere, teilweise ähnliche Träume, die mich eine Zeit lang fast jede Nacht heimsuchten.

    Ob du es wirklichst schaffst, an einer bestimmten Stelle aufzuwachen, kann ich dir nicht sagen. Irgendjemand im Forum hat mal erzählt, dass es für ihn möglich sei, mir ist es nie gelungen.

    Allerdings möchte ich versuchen, dir zu helfen. Es sollte ja nicht Sinn und Zweck sein, immer aufzuwachen, um nicht zu träumen, sondern es sollte eher Ziel sein, diesen und andere Albträume gar nicht mehr zu haben. Eine mögliche Erklärung zu Träumen ist die Verarbeitung von Unbewussten. Du schreibst selbst von Traumata, auch in deinen anderen Posts schreibst du von möglichen Therapien.

    Ich weiß nicht genau, was dir widerfahren ist, aber (nach dieser Theorie) möchtest du dich möglichst nicht damit auseinandersetzen, sodass dein Unbewusstes dich dazu zwingt, indem es dir die verdrängten Dinge im Traum "aufbereitet" zeigt. Ohne in irgendwelche Bücher zu schauen oder Ahnung davon zu haben, könnte ich mir vorstellen, dass du dich allein fühlst (niemand im Wald, es ist dunkel, nicht mal die Bäume "leben"), im Haus Nähe erhoffst, aber das Gegenteil erwartet dich. Das ganze bringt dich dann sprichwörtlich ins Straucheln.

    Damit solche Träume möglichst selten oder gar nicht auftauchen, hilft es vielleicht, wenn du dich aktiv damit auseinandersetzt. Der Post war meiner Meinung nach schon ein guter erster Schritt.
    Wie sieht es mit einer Therapie aus? Bist du inzwischen in Behandlung? Wenn ja, solltest du mit deinem Therapeuten über die Träume reden.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Hellie

  3. #3
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Danke Hellie,

    ich bin zur Zeit in Therapie und ich habe von den Albträumen erzählt.
    Zur Zeit basteln wir an einem Gegentraum. Also einen Traum der schön ist, in den ich mich reinträumen kann und vielleicht gelingt es mir ihn mitzunehmen in die Nacht.

    Da ich aber schon seit langem die Bilderbuchgeschichten meiner Kinder in Gedanken mit ins Bett nehme, die ich ihnen vorgelesen habe, glaub ich nicht recht daran, das sowas funktioniert.

    Naja, vielleicht sind mehrere schöne Gedanken und Geschichten zuviel. Vielleicht sollte ich mich wirklich auf einen Gegentraum spezialisieren. Bin leider sehr genervt von den Albträumen und würde sogar Barfuss auf einem Eisbergtanzen, damit es aufhört.

    Irgendwie geht mir der Lebensmut immer mehr flöten, weil ich diese Flashbacks und nächtlichen Albtraumattacken als sehr grausam empfinde. Ich durchlebe sie ständig und kann es nicht abstellen. Es taucht einfach auf. Nichts hilft, was mir früher immer geholfen hat. Bin reichlich verzweifelt.

    Liebe Grüsse

  4. #4
    flo
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    Direkt auf die Ausgangsfrage (habe die anderen Comments nicht gelesen).

    Hört sich nach der Verarbeitung eines traumatischen Erlebnisses an. Es ist schade, dass sie nur in deinem Unterbewusstsein abläuft. Somit kann man schließen, dass du etwas verdrängt hast. Entweder eine Angst oder ein traumatisches Erlebnis.

    Ich glaube Hypnose wird in diesem Fall großen Erfolg bringen.

  5. #5
    Verleger Avatar von :knuddel:
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    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe seit letzer Woche einen neuen Albtraum und wollte ihn Euch erzählen,
    vielleicht kann mir einer ja was dazu schreiben. Ich wäre euch sehr dankbar.


    Ich ging eine Treppe runter und schob ein bisschen Spielzeug die Treppe hinunter. Meine Tante stand auf der letzten Stufe und wollte zu uns hoch, Eine Spielzeugflut schubbste sie wie von einer Welle getroffen runter und sie schrie mein Bein, mein Bein. Ich wollte zu ihr den Berg herunter laufen. Hatte ein kleines fast durchsichtiges Wesen an meiner Hand, was von der Silhouette aussah wie ein Kind. Viele Leute kommen den Berg herauf. Sie schimpfen und schreien: Du bist schuld am Fussbruch deiner Tante weil du das Spielzeug extra geschubbst hast.
    Du bist schuld daß.... Eine ganze Menge wird mir vorgeworfen. Alle reden durcheinander aber ich höre jeden einzelnen Satz. Will mir die Ohren zuhalten und lass das fast unsichtbare Kind los. Ich überlege und gehe in die Hocke, nehme das Kind in meine Arme und halte ihm die Ohren zu und summe beruhigend. Drumherum kommen die riesig gewordenen Verwandten und Bekannten immer näher und näher. Ich spüre den Druck um mich herum und werde in den Boden gedrückt. Ich falle durch den Boden mit dem Kind und falle und falle und wache auf.

  6. #6
    Verleger Avatar von Waris
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    Standard Mein Deutungsansatz:

    Ich denke Knuddel,
    das kleine, fast unsichtbare Kind bist du. Ein Kind, das sich kaum zur Wehr setzen kann und wenig beachtetwird (klein, fast durchsichtig). Es wird ihm viel zu viel Verantwortung von der Familie aufgebürdet. Damit ist es überfordert und fühlt sich schuldig ("du bist schuld...!"). Das braucht es aber nicht, denn Erwachsenene DÜRFEN Kindern keine Verantwortung aufhalsen! Es versucht die Schuldgefühle abzwehren, deshalb hält es sich die Ohren zu.

  7. #7
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    Hallo knuddel!

    Spielzeug im Traum kann ein Zeichen für Unreife, Kindlichkeit oder Mangel an Willen sein. Vielleicht hast du ein Problem damit Verantwortung zu übernehmen?

    Geht man eine Treppe runter,ist eine Erleichterung deiner jetzigen Situation in Sicht.Da du über das Spielzeug kletternn mußt, wird es etwas schwerer sein, diese Erleichterung zu erlangen.

    Glaubt eine du, im Traum deine Tante zu sehen, wirst du wegen einer bestimmten Handlung stark kritisiert, und dies wird dir viel Kummer bereiten.Das würde ja zu deinem schweren Weg zur Erleichterung passen

    Kinder im Traum sind ein Hinweis auf neue Möglichkeiten und Chancen zur weiteren Entwicklung. Da du das Kind an der Hand hälst, welches tatsächlich deine eigenes inneres Kind sein könnte, übst du auf dieses Einfluß aus, aber du solltest es nicht mißbrauchen.

    Die vielen Menschen, die auf dich zukommen... Hm, dieses Traumsymbol kann ein Zeichen sein, daß du etwas verstecken, etwas von dir selbst verbergen willst.Auch hier geht es um Vermeidung von Verantwortung.

    Du wirst angeschuldigt. Das zeigt hinterlistige Freunde an, oder übelwollende Menschen, mit denen Du irgendwie in Verbindung stehst, deshalb wird Vorsicht notwendig sein.

    Das Fallen kann bedeuten, daß du vor dem "sich fallen lassen", "sich gehen lassen" Angst hast. Hast du vielleicht den Glauben an dich selbst verloren?


    Letztendlich ist Traumdeutung "Geschmackssache". Ich habe deine Symbole mal "getraumdeutet" Nur du kannst wissen, was ungefähr auf dich zutrifft und wie weit du an sowas glaubst. Vielleicht hilft dir dein Traum ja
    Meistens sind die Deutungen nicht so schlimm, wie man den Traum empfunden hat.

    Liebes Grüßle
    Jamie
    Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken riechen.

  8. #8
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    Dankeschön für eure Traumdeutungen. Ich wunder mich immer wieviel an Alltag und jetzigen Gefühlen in den Träumen sind.

    Ich bin aber froh, diesen Traum zur Zeit nicht mehr zu träumen.

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