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Thema: alle Kollegen gegen mich, schonwieder Mobbing

  1. #1
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    Standard alle Kollegen gegen mich, schonwieder Mobbing

    Hallo Forum,

    ich hoffe dies ist die richte Kategorie für mein Problem.
    Um etwas über meine Vergangenheit und über mich zu sagen:
    Ich bin 24 Jahre alt und gelernte Fachkraft für Lagerlogistig (Lagerleiter/Manager).
    Meine Kindheit wurde mit 2/3 vom Psyschologen belastet da ich Scheidungskind
    bin und an Ticks leidete welches mich in der Schule zum Opfer machte.
    Mit 18 hatte ich meinen letzten halbjährlichen Tagesklinik aufenthalt wo ich
    lernte mich gegen andere Meinungen und Mobbing zu währen.
    Seither lief es zwar nicht immer glatt, aber ich habe mir ein Selbsbewustsein aufgebaut und für meine Ziele immer gekämpft.

    Nun zur Aktuellen Situation:

    Seit März 2010 bin ich im Einzelhandel als Mitarbeiter (Intern Lagerleiter/Verkäufer) eingestellt, der Verdienst ist nicht sehr Hoch - es steigert sich sehr Langsam.
    Wir sind auf 2 Schichten verteilt 25 Mitarbeiter ( 20 Frauen / 5 Männer)+ 2 Chefs.
    Anfangs lief alles gut, alle Kollegen verstanden sich gut.
    Jedoch hatte ich die Begenung mit einer Mitarbeiterin die mich Anfangs nicht wirklich leiden konnte und mir immer blöde Antworten gegeben hatte.
    Die Zeit verging, erst redetet sich nicht so gut über mich, aber als Sie mich besser kennenlernte und mein Ehrgeiz sah - wurde ich ihr Sympathisch und wir verstanden uns ab Oktober 2010.
    Die anderen Kollegen sahen das anders, alle waren hinter dem Rücken der Meinung das diese Mitarbeiterin Ihre Meinung nicht so einfach änderte da Sie sonst auch keinem eine Chance gab.
    Bei mir war es anders, da ich die einzigste Person war in Ihren 20 Jahren bei dem Unternehmen die mal den Mund aufmachte und sagte wenn Sie mal nicht recht hat (ja ich weiss, ist etwas frech von mir).
    Als wir im Firmenauftrag eine Sonderaufgabe "Kundenbelieferung" machen musten, fing unser weiblicher Azubi (seit August 2009) über uns zu hetzen, da diese Frau etwas an sich hat was sich wohl jede Kollegin bei uns wünscht - zogen alle mit und hetzen auch über uns.
    Wir arbeiteten täglich zusammen da wir in der selben Abteilung waren.
    Uns wurde eine Affäre nachgeredet, Monate lang.
    Im Dezember 2010 fand ich in meiner Jacke nach verlassen der Arbeit, unbezahlte Ware.
    Es war klar, jemand wollte mich da raus haben - der Chef wurde am nächsten Tag darüber informiert und handelte auch gleich.
    Er machte ein Meeting wo er allen Mitarbeitern sagte das einem unserer MA mit mießen mitteln aus dem Unternehmen zu ekeln versucht wurde.
    Auch über die Hetzerrei sprach er - jedoch hat das offenbar niemanden interessiert.
    In dieser Zeit bis März 2011 redeten und redeten die Kollegen weiter.
    Ab März habe ich gemerkt das sich meine Kollegen gegen mich stellen, egal welche Gute Arbeit ich machte, mein Namensvetter und Lagerleiter der anderen Schicht wurde im Unternehmensmund bei den Chefs dafür gelobt.
    Brachte ich eine Idee, gaben andere die für ihre aus.
    Mir steckte man auf dem Parkplatz eine 7cm Große M6 Schraube unter den Reifen welche sich auf der Autobahn schön reinbohrte.
    Eine Kollegin die mir was bei bringen wollte, *******te mich bei Chef an und meinte ich würde Manipulieren.
    Eine andere verdrehte mir das Wort vorm Chef so das er gleich mit Verleumdung anfing.

    Kurz gesagt, die wollen mich raus haben - so das jemand desöfteren meine Stundenkarte gestochen hat obwohl ich Pause hatte.
    Der Chef glaubte mir zum Glück, da ich gleich beim ersten mal als ich dies merkte was gesagt habe.

    Meinen Kollegen ist alles Recht, 2/3 stehen gegen mich, hetzen über mich, machen mich vor Kunden und Kollegen schlecht und ich weiss nicht mehr weiter.
    Obwohl ich niemanden etwas getan habe, spricht keiner mit mir, man geht mir aus dem Weg.

    Ich möchte mich jetzt wehren, will aber auch nicht diesen Arbeitsplatz aufgeben.
    Ich habe ein nun 1 1/2 Jahr hart für diesen Job gearbeitet und nur weil ich dort nicht willkommen bin, weil die ü40 Generation Angst vorm Generationswechsel hat - muss ich doch nicht dafür leiden.

    Fakt ist, unsere Auszubildende hat dies alles in die wege geleitet, sie macht Gruppentherapie und lügt dinge zusammen, man würde mich und meine Kollegin sogar in der Freizeit sehen.

    Was kann ich von der rechtlichen Seite denn machen?
    Wie verhalte ich mich denn nun?
    Die machen sollange weiter bis ich das Handtuch werfe.

  2. #2
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    Hallo fhem

    Versuche mal weniger die bösen Mitarbeiter zu sehen, sondern mehr die Frau, die solch eine Kraft auf dich und deine Mitarbeiter hat. Vielleicht hat sie das ganz bewusst "provoziert". ( es gibt solche Menschen. )


    Versuche Vorteile in deiner Person und Position zu sehen, du könntest als Vermittler zwischen Kollegen und dieser Frau agieren? Versuche zwischen Kollegen und der Frau freundschaftlich zu agieren. Vielleicht sehen doe Kollegen dann deine wahren Absichten? Versuche es mit Freundlichkeit.

    Wie du das machst?

    versuche dich in deine kollegen und in die Frau hineinzuversetzen...

    warum sind/ist sie so sauer?
    Welche Motivationen haben/hat sie?
    Warum wollen/will sie dich loswerden?
    Weshalb fühlen sie sich benachteiligt?

    Wichtig: Frag dich das von beiden Seiten!!!


    Wenn du alles ausprobiert hast und nichts geholfen hat, dann ist es Mobbing und du solltest Anzeige erstatten.
    Geändert von honeymoon (18.06.2011 um 01:43 Uhr)

    Das Glück - Kein Reiter wird's erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
    Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

    Theodor Fontane

  3. #3
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    Alarmsignale für ein (drohendes) Mobbing


    Gespräche verstummen plötzlich, wenn Sie dazukommen.

    Sie werden nicht mehr gegrüßt bzw. Ihr Gruß wird nicht mehr erwidert.

    Es werden unsachliche Andeutungen gemacht und gezielt Gerüchte in Umlauf gebracht.

    Man lässt Sie links liegen, geht Ihnen bewusst aus dem Weg.

    Sie werden nicht mehr über betriebliche Belange informiert, sodass Sie immer häufiger aufgrund von Unwissenheit "dumm" dastehen.

    Ihre Aussagen werden verfälscht wiedergegeben.

    Die Zusammenarbeit mit Ihnen wird boykottiert.

    Kleine Fehler und Versäumnisse werden aufgebauscht.

    Hinter Ihrem Rücken oder in Ihrer Gegenwart wird über Sie getratscht.

    Sie merken, wie gegen Sie eine Art unsichtbare Mauer errichtet wird; es kommt zu Front- und Parteienbildungen.

    Sie werden auf ein totes Gleich abgeschoben, d.h. man gibt Ihnen eine Arbeit, die nicht mehr wichtig ist oder verbannt Ihren Arbeitsplatz in eine unattraktive Ecke der Firma.


    Quelle: http://www.palverlag.de/Mobbing.html


    auch noch ein interessanter punkt dabei:

    Versuchen Sie herauszufinden, weshalb der andere sich so unkollegial verhält. Jemand, der mit Intrigen und Gemeinheiten operiert, fühlt sich in irgendeiner Weise bedroht und angegriffen. Obwohl Intrigen und Schikanen wie Angriffswaffen aussehen, sind sie in Wahrheit Verteidigungswaffen. Der Mobber fühlt sich unterlegen und will sich rächen. Möglicherweise wählt der andere zwar Sie als Angriffspunkt, meint aber in Wirklichkeit die Firma, den Chef oder seine gesamte Lebenssituation. Diese Erkenntnis löst den Konflikt zwar nicht, aber Sie fühlen sich weniger bedroht und können ruhiger handeln.

    Mit einer Anzeige ist es auch schwer, da das Opfer nachweisen muss, dass sein Persönlichkeitsrecht und seine Würde verletzt worden - und das systematisch.
    lg
    Geändert von honeymoon (18.06.2011 um 01:47 Uhr)

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  4. #4
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    1. SPIEGELGESETZ

    Alles, was mich am Anderen stört, ärgert, aufregt
    und in Wut geraten lässt und ich anders haben will
    habe ich selbst in mir.
    Alles, was ich am Anderen kritisiere und bekämpfe oder verändern will,
    kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir
    und hätte es gerne anders.

    2. SPIEGELGESETZ

    Alles, was der Andere an mir kritisiert, bekämpft und
    verändern will und wenn mich das dann verletzt,
    betrifft es mich - ist dies in mir noch nicht erlöst.
    Mein Ego ist beleidigt - ist noch stark.

    3. SPIEGELGESETZ

    Alles, was der Andere kritisiert an mir und mir vorwirft
    oder anders haben will und bekämpft
    und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild,
    sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten,
    die er auf mich projiziert.

    4. SPIEGELGESETZ

    Alles, was mir am Anderen gefällt, was ich liebe an ihm,
    bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im Anderen.
    Ich erkenne mich selbst im Anderen.
    Wir sind in diesen Punkten eins.


    banner zusatz2


    Wenn du diese Gesetze erkannt hast, wirst du Folgendes verstehen:


    Wenn Du Dich selbst kritisierst oder verurteilst,
    dann werden Dich andere kritisieren und verurteilen.

    Wenn Du Dich selbst verletzt,
    dann werden Dich andere verletzen.

    Wenn Du Dich selbst belügst,
    werden Dich andere belügen.

    Wenn Du Dir selbst gegenüber nicht verantwortlich handelst,
    dann werden andere unverantwortlich gegen Dich sein.

    Wenn Du Dich selbst beschuldigst,
    werden Dich andere beschuldigen.

    Wenn Du selbst nicht auf deine Gefühle achtest,
    wird niemand auf Deine Gefühle achten.

    Wenn Du Dich selbst liebst,
    werden Dich auch andere lieben.

    Wenn Du Dich selbst respektierst,
    dann werden Dich auch andere respektieren.

    Wenn Du Dir selbst vertraust,
    dann werden Dir auch andere vertrauen.

    Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist,
    werden auch andere ehrlich zu Dir sein.

    Wenn Du Dir selbst Anerkennung schenkst,
    dann werden Dir auch andere Anerkennung schenken.

    Wenn Du Dich selbst schützt,
    werden Dich auch andere schützen.

    Wenn Du Dich an Dir selbst erfreust,
    dann werden sich auch andere an Dir erfreuen.


    was ich damit sagen will? such in dir selbst, nicht in den anderen!!! was denkst du über die anderen, was du auch über dich selbst denkst? was kritisierst du an ihnen, was du auch insgeheim an dir selbst kritisierst?
    nimm die anderen nicht als menschen, die dir was antun möchten, sondern als welche, die dir zeigen, was in dir selbst nicht in ordnung ist.
    erforsche dein unterbewusstsein, du würdest nicht glauben, was da an glaubenssätzen, gedanken und gefühlen drin steckt, die dich erschrecken, aber auch erfreuen würden.

    ein beispiel dafür ist folgendes: ich hab jahrelang einen kumpel kritisiert, ihm versucht zu "helfen", ihm alles mögliche vorgeschlagen und er hat sich nicht verändert (natürlich nicht ;-)), bis ich mich mal gefragt habe, warum ich, wenn ich er wäre, auf dem standpunkt bleiben würde und mich nicht verändern würde. die wahrhaft erschreckende erkenntnis war, dass ich gar nicht wollte, dass er sich verändert, damit ich nicht der einzige loser wäre (es war ein unbewusster gedanke!!!). dieser teil meiner persönlichkeit war mir nicht bewusst, trotzdem steckte er in mir und hat mich jahrelang geführt, dabei hab ich mich immer für einen menschen gehalten, der anderen nur helfen wollte...

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei chrissi21366 für den sinnvollen Beitrag:

    Waris (18.06.2011)

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