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Thema: Alles kommt, wie es kommen muss.....

  1. #9
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    Derealisation und Leere... das war mein Tag.
    Tausend Gedanken und tonnenschweres Gefühl... aus nichts.
    Ich spüre mich nicht, verstehe mich nicht und schon gar nicht, was in mir vorgeht. Da ist scheinbar so viel, spielt verrückt, macht mich verrückt. Ich will das alles nicht. Diese Hilflosigkeit mir selbst gegenüber. Da passieren Dinge in mir, die nicht in Ordnung sind. Nicht sein sollen. Ich will doch einfach nur in Ruhe mit meinem Sohn und meinem Mann leben. Bilderbuch-Familie, ja das wäre es, könnten wir sein. Wenn ich nicht wäre und das kaputt machen würde mit meinem Ich. Ich stehe uns im Weg mit dämlichen Gedanken und Gefühlen. Jeder Tag ist anders, jede Minute schon. Ein kleiner Reiz und plötzliche gute Laune um dann doch wieder in dieser Lage zu sein. ich weiß doch eigentlich, was richtig und gut ist. Wieso aber immer diese ganze *******? Ich glaube wirklich, dass ich nicht allein bin. Ich habe das Gefühl, es gibt mich in verschiedenen Versionen. Da bin ich, extrovertiert, liebe die Gesellschaft von anderen Menschen, denke geradlinig und weiß was ich will und was der Weg ist, mache mein Ding und komme voran. Aber dann diese scheußlichen Gefühle und Gedanken.Warum sind sie da? Ich hasse es. Sie machen mich und meine Persönlichkeit kaputt,stehen mir im Weg. Wie ein Tumor in der Seele. Nur noch Leid,Schmerz,Hass, Wut, Traurigkeit,Sorgen,Misstrauen,Tränen,Blut,Angst,fa lsche Gefühle. Idealisiere und "fühle" für die abwegigsten Personen und leide gleichzeitig darunter. Im Kopf weiß ich,dass das nichts ernsthaftes ist und ich mir wieder einen Streich spiele. Aber mein Körper und meine Emotionen halten gegen. Wieso tue ich mir sowas an? Warum passiert sowas?Ich will nur meine Ruhe und mein normales Leben. Keine schrägen und kranken Gedanken mehr,kein Fühlen an falschen Stellen,ich habe doch alles, was ich wollte. Warum geniesse ich es nicht einfach? Gerüche,Worte,Melodien, Gestiken, Augen, all das ist oft Anstoß genug für Krisen. Für Chaos,für Extreme in jeder Hinsicht. Ich fühle zu viel, empfinde ständig. Brauch ich das? Kann ich gar nicht mehr normal und glücklich leben? Immer wenn alles so läuft,wie ich es mir wünsche und alles gut ist haue ich mir selbst einen rein. unterfordert mich ein glückliches Leben? Ich sehe meinen Sohn und meinen Mann an, es erfüllt mich mit tiefster Liebe und ich weiß das ist das,was ich will!!!!!!!!!!!!! Aber ein paar Stunden/Tage später sitze ich wieder da und drehe mit mir selbst durch. Alles scheint so fern, so fremd, alles ist verzerrt und ich weiß,dass ich das alles kenne. Doch es erscheint wie ein Traum,so weit weg,ich will mich selbst schütteln um aufzuwachen. Geht nicht. Denke klar und erlebe total anders. Panik steigt auf, wie gefangen in mir selbst. Gefesselt, geknebelt,versuche zu schreien und mich selbst um Hilfe zu bitten. Nichts. Ich nehme nur noch wahr und lasse geschehen. kann nicht anders, nicht auf "normalem" Weg. Ich explodiere fast in mir, hasse diesen Teil. Ventile suche ich und finde auch wieder nur mich.Ursprung-Symptome-Reaktion-Reflektion-Ich-Bremsung.Ich habe einen Weg,nicht der Beste,aber einer. Warm,ruhig, lautlos. Trifft nur mich und keinen anderen. Ich würde gern schreien,aber wonach? Hilfe? Mich kann keiner verstehen, wenn ich wie immer bin und nur innerlich kaputt gehe. Und ich kann mich nicht öffnen und sagen,was in mir ist. ich will es, aber ich kann es nicht!!!!! Wo sollte ich auch anfangen? Und ich versteh mich selbst nicht,wie dann wer anderes???????
    ~~~ Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage. Nicht für das, was du verstehst. ~~~

  2. #10
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    Erneuter Einschnitt


    Wollte stark sein, mir was beweisen
    Mich von dieser Schwäche loszueisen
    Wollte es besser machen und weiser sein
    Mit Stolz trug ich monatelang diesen Schein

    Wollte diese erneute Enttäuschung und den Verlust nicht sehen
    Wie immer versuchen, über den Dingen zu stehen
    Wollte nicht wahr haben, dass es mal wieder endet
    Mühe und Tatenkraft daran wohl umsonst verschwendet
    Wollte meine Traurigkeit nicht erkennen lassen
    Nun fängt man an, mehr denn je sich selbst zu hassen

    Wollte niemals wieder diesen Weg gehen
    Mein Körper kann doch meine blinde Wut nicht verstehen!!!
    Wollte mit keiner scharfen Klinge mehr befreundet sein
    Auch nicht diesen kurzen Moment, diesen blutroten Schein
    Wollte in Zukunft einfach sowas vergessen
    Mal wieder unbemerkt in mich hineinfressen
    Wollt mich nie wieder fragen "Warum?"
    Innerlich brachte mich diese Frage doch schon vor Langem um
    Wollte doch nicht weiter darauf bauen
    Und umsonst vertrauen
    Wollte mich nicht selbst bestrafen und verletzen
    Für Dinge, die mir ANDERE zusetzen

    Ich wollte....


    ..doch eigentlich noch so viel.


    --------------------
    ~~~ Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage. Nicht für das, was du verstehst. ~~~

  3. #11
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    Es geht gar nichts mehr, kein Vor und kein Zurück... ich stecke fest.
    Bin Single und lebe mit meinem Ex-Partner noch unter einem Dach.
    Das ist die Hölle. Wir reden relativ normal miteinander, allein wegen dem Kind.
    Und da ist das nächste Problem... ich habe Schiß davor, dem Kleinen die Wahrheit aufzutischen. Er liebt ihn über alles und wird total einknicken.
    Und ich kann es nicht, schiebe es vor mir her.
    Ich bin derzeit selbst so überfordert mit allem und hoffe nur den Tag halbwegs zu überstehen. Ich könnte ihn in der momentanen Verfassung nicht so auffangen, wie er es braucht.
    Ich bin so schon gereizt und merke, dass ich psychisch am Ende bin.
    Im Moment halte ich den Alltag so, als wenn nichts wäre. Ich verdränge, ich gehe jeder Konfrontation aus dem Weg und will eigentlich nur, dass alles gut ist.
    Mein Kopf versteht, dass das nicht geht und ich handeln muss.
    Aber ich habe keine Kraft dafür.
    Ich rege mich über nichts auf und lasse einfach geschehen... ich bin nicht mehr in der Lage mich zu wehren, zu agieren, zu streiten, ich nehme nur noch hin.
    Ich habe keine Ahnung, worauf ich warte.
    ~~~ Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage. Nicht für das, was du verstehst. ~~~

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