...so scheint es zu laufen.
Ich habe es versaut, total in den Sand gesetzt. Oder waren es doch wir beide?
Wie auch immer...es ist vorbei.
Meine Beziehung ist beendet, nach 4 1/2 Jahren. Das habe ich gestern Abend erfahren. Ich bin schuld, habe einfach Mist gemacht. Es zog mir den Boden unter den Füssen weg.
Unser Kleiner weiß noch von nichts und ich habe keine Ahnung, wie ich ihm das beibringen soll. Und wann... Ich weiß gar nichts mehr.
Wie konnte ich so bescheuert sein und alles aufs Spiel setzen?
Ich habe einen Fehler gemacht, okay. Und der ist nicht unwesentlich.
Aber in all den Jahren sind wir durch alle Höhen und Tiefen gegangen und haben alles bewältigt. Und es waren Extreme, woran andere Paare sicher schon zerbrochen wären.
Und nun mache ich einen ****** Fehler, der nicht mal wirklich ein Problem der Beziehung war, sondern MEIN Problem ist... ich kann verstehen, dass er mir kein Wort glaubt und gehen wird. Es klingt auch viel zu blöd und ich an seiner Stelle hätte mich ohnehin schon lange verlassen. Vor spätestens 4 1/2 Jahren...
Aber ich habe ihm doch auch so viel vergeben, viel eingesteckt und mich immer wieder für ihn, für uns entschieden.
Wie ich es auch drehe und wende... er ist der festen Meinung uns zu verlassen und sieht keine Chance mehr, obwohl er mich und den Kleinen nach wie vor liebt. So wie wir ihn. Ja gottverdammte *******, was soll das dann?????? Er kann nicht anders, sagt er.
Ich stehe vor einem riesen Scheiterhaufen, bin absolut überfordert.
Emotional und mit der Situation. Allein der Gedanke, was an dieser Trennung alles hängt. Also die bevorstehenden zu vollziehenden Dinge... abzuklären, wie man unser gemeinsames und ineinander verwickeltes Leben auftrennt.
Nur der Gedanke daran lässt mich fast abdrehen!!!! Ich weiß, dass ich dem momentan nicht gewachsen bin.
Dazu den Mann zu verlieren, den ich heiraten wollte....von dem seit Langem der Verlobungsring an meinem Finger steckt. Seinen hat er abgelegt. Ich kann es (noch) nicht, ich will es nicht.
Alles scheint mir so unwirklich, so fern. Das passiert gerade nicht mir..nein. Bitte nicht! Soll das ein ekelhafter Albtraum sein...
Ich stehe phasenweise neben mir, sehe mich selbst und die Situation...und kann nicht mehr steuern, was ich mache und bin nur noch Zuschauer.
Als wenn alles passiert, ohne das ich eingreifen kann.
Tu mir Dinge an, die nichts ändern.
Die nie etwas änderten. Sie blieben Zeichen, die nichts verbesserten.
Außer für den Moment.
Dieses kurze Gefühl von Nichts war fast erholsam. Wie eine Auszeit von den erdrückenden Emotionen und den Gedanken.
Ich nehme nichts wahr... um wenige Stunden später noch tiefer in der ******* zu stecken!!
Eigentlich macht er es richtig.
Ich hätte mich schon längst verlassen, wenn ich mich nur durch ein Wort und eine Geste von mir trennen könnte......


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Alles und doch nichts, schwarz und doch weiss, gut und doch böse, links und doch rechts. Was soll das? Es ist echt ein beschi**ener Zustand. 



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