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Thema: Alles mal los werden

  1. #1
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    Standard Alles mal los werden

    Hallo zusammen!

    Ich möchte mir hier einfach ein bisschen was von der Seele schreiben.
    Denn leider ist es mir derzeit nicht möglich bei einem Therapeuten unterzukommen. Es gelten Wartezeiten vonbis zu 2 Jahren und wenn man hinwill muss man sich regelmäßig melden Ob ich dazu die Kraft habe weis ich noch nicht.

    Dannmal zu mir.
    Ich bin 26 Jahre alt, wohne alleine mit meinen beiden Schäferhunden und Katzen auf dem Land.
    So weit so schön.
    Nun ist es so das ich schon immer leichte depressiven Phasen hatte. Ausgelöst durch einen Vorfall mit meiner Pflegeschwester als ich ca 10 Jahre alt war. Sie war eines Tages nicht mehr zu hause und sie hat meinen Vater beschuldigt sie missbraucht zu haben. Es hat sich dann aber zu diesem Zeitpunkt rsusgestellt das alles eine Lüge sein sollte. Mir hatte man Redeverbot auferlegt. Ich durfte nicht mal meiner besten Freundin erzählen warum meine Pflegeschwester nicht mehr da ist.
    Als ich ca 14 Jahre alt war trennten sich meine Eltern aus meiner Sicht von heute auf morgen ganz plötzlich. Da wir immer eine heile Familie waren.
    Nach der Trennung lies meine Mutter immer wieder durchblicjen das sie nicht weis was damals wirklich passoert ist und ob evtl nicht vielleicht doch was dran ist.
    Die Trennung meiner Eltern war nicht einfach denn mutter missbrauchte mich als Postboten "sag Papa mal..." und zog auch dauernt gerne mit der ganzem Familie über meine Vater her.
    Außerdem lernte sie einen neuen Mann kennen mit dem ich absolut nicht zurecht komme.

    Ich habe mich immer weiter zurück gezogen und mein eigenes Ding gemacht. Bei einer Ausbildung brauchte ich 2 Anläufe um es zu schaffen und das richtige zu finden.
    Einige zeitlang ging es mir recht gut. Zwar nicht "normal" aber gut.
    Nun bin ich aber in einer sehr schwierigen Phase und die Tage wo man denkt "einfach nicht mehr aufwachen" häufen siche. Die einzigen die mich davon abhalten sind meine Tiere. Denn die könnte ich nie im Stich lassen.

    Nun frustet es noch mehr das man Tag für Tag Therapeuten anruft und nur Absagen erhält und keiner einem helfen mag.
    Hier aber mal alles niederschreiben zu können und evtl noch auf Leute zu treffen die Verständnis dafür haben ist toll.

    Danke fürs lesen des lanfen Textes.
    eure Kati

  2. #2
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    herzlich willkommen

    wäre eine tagesklinik nicht eine alternatie ??? lg
    Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. #3
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    nein leider nicht.
    Ich kann meine Hunde nicht so lange alleine lassen. Und habe auch niemanden der sich kümmern würde. Außerdem fehlt mir das Geld um einen fremden Sitter zu beauftragen.
    Über ein abgeben habe ich schon nachgedacht nur würde mich das völlig runterziehen. Denn sie sind mir das wichtigste in meinem Leben.

  4. #4
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    sorry doppelpost..

  5. #5
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    Hallo Katie
    Willkommen auch von mir.
    So wie Du schreibst, war für Deine Mutter das Leben eine Überlastung. Dass Du von ihr auch noch voll in dieses Chaos hineingezogen wurdest, ist wirklich unfair. In diesem Alter konntest Du überhaupt nicht mit der Situation umgehen. Dass Du Tiere hast, zeigt mir, dass Du Verantwortung übernehmen willst und kannst. Das finde ich eine tolle Eigenschaft. Die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, hatte Deine Mutter offensichtlich nicht. So wie sich Deine Eltern um ihr/e Kinder kümmerten, waren sie wohl zwar volljährig , im Verhalten aber weniger erwachsen. So denke ich, musstest Du wahrscheinlich schon früh Verantwortung übernehmen, warst aber noch zu jung für manche dieser verantwortungsvollen Aufgaben, die Dir übertragen wurden. Was mir aber bei Deinem Bericht etwas fehlt, sind Informationen über Freunde, Verwandte, Nachbarn etc. Gibt es da vielleicht noch Personen, mit denen Du reden oder etwas unternehmen könntest?
    LG

  6. #6
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    Danke erstmal fürs Willkommen heißen von euch beiden! Habe ich vorhin ganz vergessen.

    Was meine Mutter angeht weis ich nicht was sie damals geleitet hat und leitet. Eigentlich ist sie eine über Mutter die ständig um einen rum ist. Aber gerade in der schlimmen Zeit hat sie sich zurück gezogen. Wir hatten auch ca 1 Jahr lang als ich zu meiner Ausbildung weg bin keinen Kontakt. Ich wollte dies nicht mehr.

    Die Verantwortung für meine Tiere kann ich aufjedenfall tragen. Allerdings wohl auch manchmal zu viel denn sie stehen sogar über meinen Bedürfnissen. Soll heißen erst die Tiere und dann ich.

    Nein.
    Aber dröseln wir das mal auf.
    Familie: Mutter- regen Kontakt aber nur solange keine schweren Themen angesprochen werden da sie dann total emotional wird und rumheult und mir sagt das ich sie verletze.
    Vater- selten Kontakt mal zum Geburtstag, Weihnachten zwischen durch nur durch mein Bemühen dann aber meist auch nur kurz 2 min telen oder so
    Großeltern: Selten aber innigen Kontakt allerdings mag ich sie nicht belasten
    Tanten usw: Kein Kontakt außer zu Geburtstagen usw
    Freunde: Ich habe einen engeren Kumpel der aber nur zur Ablenkung ok ist denn schwierige Themen sind nicht seins.
    Eine Cousine diese hat aber selber arge psychische Probleme
    Eine Freundin welche aber auch nur zum Spaß haben da ist
    Bekannte: Hatte ich sehr gute in einer ehemaligen Hunderunde. Leider musste ich aber weg ziehen hatte mich eigentlich darfauf vorbereitet zu einer "Freundin" zu ziehen die kurz vorher absagte. Also bin ich hier in einem völlig neuem Umfeld wo ich keinen kenn.
    Werde aber morgen zu einem Hundetreffen gehen evtl lernt man da wen kennen.
    Andere Bekannte sind vorhanden aber niemand mit dem ich über diese Themen reden könnte.

    Nicht viel ich weis aber das ist halt auch ein Problem jemanden zu vertrauen. Hier geht das hier ist man anonym. Säßen wir uns gegenüber würde ich wohl auch nichts erzählen- Da bin ich dann ganz "normal". Ich habe es einfach geschafft eine Maske nach außen zu tragen und eine Mauer aufzubauen das niemand richtig an mich ran kommt.

  7. #7
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    Hallo
    Du schreibst, zuerst kommen die Tiere. Das habe ich verstanden. Es kommt aber auch ein wenig so rüber, dass die lieben Tiere auch eine Art Mauer darstellen, um dich stärker abzugrenzen.
    LG

  8. #8
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    mmhh.. nein eigentlich sind sie keine Mauer um mich abzugrenzen sondern eher ein Weg neue Leute kennen zu lernen. Aber.. mhh.. das regt zum nachdenken an. Aber abgrenzen möchte ich mich mit denen eigentlich nicht.
    Wie kommst du denn zu dem Schluß ?

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