Hallo,
Sehr Kurz zu mir ich bin 20jahre lebe bei meiner Mutter in Spanien und Mache seit September das letzte Abi Jahr (batxillerato).
Eigentlich läuft gerade alles schief, habe seit nun 2 Jahren Depression ,mal mehr, mal weniger.Aber seit die Schule wider läuft merke ich erst recht wie schlecht es mir geht, ich kann dem Stoff eig. gar nicht mehr folgen.Ich versuche es und war anfangs ganz zuversichtlich aber ich habe keine kraft mehr.Bin immer müde und passiv, kriege keine klaren Gedanken mehr.Menschen versuche ich zu ignorieren ich komme mit denen nicht klar.Wenn ich mit meinen Kumpels(die ich schon vor meiner Depression kannte) ausgehe denke ich nur:"warum bist eig. hier?". Das macht dir doch sowie so keinen Spaß.Mit Leuten reden? Ich hab kein Interesse.Ich vergesse die Namen sowieso, spätestens morgen.Smaltalk war noch nie mein ding,ich mag es nicht mich auszutauschen.Ich bin Menschenscheu,nicht zu verwechseln mit Schüchternheit das bin ich nicht, auch wenn viele das glauben,angst vor Emotionen mit anderen.Meine Gedanken sind sowie so total egozentrisch ich hab kein Interesse mehr an anderen, ich finde das nicht gut. Und es wird jeden Tag schlimmer.Ich lebe so vor mich hin ich ignoriere alles schlechte und gute im leben, es ist mir einfach gleichgültig.Das ist echt schrecklich.
Ich sehe mein leben mit 23 oder 24,oh mein Gott,das wird übel. Wenn du nicht mal deine schule mit 20 einigermaßen auf die reihe bekommst, sozial skills wie ein alter Bauer hast, was soll dann aus dir werden?Einen Job?Gibt es gerade keine,kennt ihr bestimmt "Finanzkrise" da wird so ein spaßt wie ich einfach ausgesondert. Du hast Probleme?Dein Problem.Auf ärztliche Hilfe kann man pfeifen, da bin ich einmal hin und hab nach 3 Monaten aufgegeben, nur für die ****** anti-depressiva brauchen die mehr als 3 Monate.Wie soll da ne Therapie aussehen alle 30 tage ne,35min Session?Das braucht keiner.
Und dann wird alles gut auf Droge? Das kann mir keiner erzählen, mein leben ist einfach Müll.Andere haben es schlimmer?Ja bestimmt,aber das bringt mich auch nicht weiter.
Bin froh über jeden der glücklich sein kann, hab nichts dagegen.Aber es ist echt schwer geworden.Vor allem die Ungewissheit, kann ich überhaupt noch "glücklich" werden?Was soll das sein, Job,Frau,Kinder?Das werde ich doch gar nicht schaffen,geschweige den macht mich das glücklich ,ich weiß nicht was das ist Glück,ich kenne nur so was zwischen Selbstmitleid und blanker Hass auf alles.Warum zum Teufel bin ich hier?Was soll das?Ohne ******, warum bin ich eigentlich hier?
Ich will niemandem die schuld geben, es ist einfach so ich packe es einfach nicht ein normales leben auf die reihe zu bekommen.Leider.An schlimmen tagen denke ich über Selbstmord nach.Pistole,Kopf Schuss,ade!
Gedanken weg,Probleme weg,endlich Frieden.
Mit der Familie darüber zu reden ist nicht drin, ich könnte das nicht und würde mich stark unwohl fühlen meiner Mutter zu beichten das ich mich gerne erschießen möchte.Wie sich das anhört.Warum denke ich über so was nach?Das ist doch bescheuert.Aber es ist wie ein Virus der geht einfach nicht mehr raus aus dem Kopf,diese Ängste und komplexe graben sich immer tiefer ins Gehirn.
Was kann man gegen solche Gedanken tun?Soll ich doch nochmal zum Arzt gehen?
Danke für's lesen und antworten.
Gruß
Bitte sagt mir etwas


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