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Thema: allgemein etwas zum innere schweinehund

  1. #1
    Neuling
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    Standard allgemein etwas zum innere schweinehund

    hallo

    der wortbestandteil 'schweinehund' ist schon in der studentensprache des 19. jahrhunderts als grobes schimpfwort bekannt und geht auf den zur wildschwein-jagd eingesetzten hund zurück. dessen aufgaben wie hetzen, ermüden und festhalten wurden auf die charaktereigenschaften bissiger menschen übertragen. das Wort "schweinehund" existiert nur im deutschen und kann nicht wörtlich übertragen werden.

    bekannt ist heute, den inneren "schweinehund" zu überwinden, im allgemeinen gemeint, sich zu überwinden. das heisst, sich dazu zu bringen, verzeiehen zu können. sich nicht unterdrücken zu lassen oder sich selber aufzugeben, bei aufgaben, die man scheinbar nicht schaffen könnte.

    der mensch bedient sich in der sprache gerne eines tiernamens, wenn er damit seinen unmut beschreiben will. so nennen menschen gerne jemanden "dumme kuh" oder "blöde sau". es sind weibliche tiere. aber auch männliche tiere werden gerne erwähnt, wie "sturer ochse" oder "störrischer esel".

    sehr oft werden tiernamen auch verwendet um damit die "sexualität" zu beschreiben. da sind "scharfe maus" oder "geiler hengst" nur ein beispiel.

    neuzeitig wird das wort "schweinegrippe" gerade oft verwendet. vormals war es die "vogelgrippe".

    für mich sind tiernamen immer irgendwie "schwachzustände", um beschreiben zu können, was man (der mensch) damit meint.

    sehr oft hat es mit einem tier nichts zu tun. es zeigt höchstens, wie schwach die sprache sein kann, wenn es um eine ganz direkte "beschreibung" einer tatsache ginge.

    oft verwendet der mensch auch bezeichnungen wie AIDS, BSE. bei krebs ist er schon wirder bei einem tiernamen.

    davon kommt der mensch nicht los. obwohl, da sind wir uns einig, tiere im seltesten fall etwas mit der menschlichen bezeichnung des "tiernamens" etwas zu tun hat.

    den inneren "schweinehund" bestückt sogar zwei tiernamen. aber weder das schwein noch der hund sind bezeichnend für das, was ein mensch damit überhaupt ausdrücken will.

    für mich erklärt es sich höchstens so, das ein schwein gerne im dreck herum suult. der hund gerne seine nase in stinkige gerüche steckt.

    vielleicht müsste ein mensch wieder mehr erriechen? namentlich fern von seife und parfümes. aber gerade hier wird betreffend der schweinegrippe darauf hingewiesen, sich vermehrt wieder die "hände" zu waschen.

    und fazit ist, das vielleicht so "etwas" nicht überspringen kann, was einem menschen schaden zufügen kann.

    nur, tiere werden abgeschlachtet. besonders, wenn sie eine erkrankung eingefangen haben. menschen will man "dagegen" impfen.

    hier hat der "schweinehund" etwas nicht verstanden. gegen solche "invektionen" hilft kein impfstoff. nicht mal dann, wenn man ihn bezahlen könnte.

    oro

  2. #2
    Wunderlampe
    Gast

    Standard Methapher

    Hallole

    mit dem Begriff "Schwein" verbindet man Gestank
    jeder der schon mal in einem Schweinstall war, wird sich an den Geruch erinnern,

    und mit dem Hund- Faulheit.
    Der sprichwörtliche faule Hund, der von morgens bis abends vorm Kamin liegt und vor sich hindöst, wenn man ihn läßt.

    So ist das Wort Schweinehund eine Umschreibung für das Wort: "Stinkfaul" die die innere Trägheit betitelt, die jeder in sich trägt.

  3. #3
    Neuling
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    Zitat Zitat von Wunderlampe Beitrag anzeigen
    Hallole

    mit dem Begriff "Schwein" verbindet man Gestank
    jeder der schon mal in einem Schweinstall war, wird sich an den Geruch erinnern,

    und mit dem Hund- Faulheit.
    Der sprichwörtliche faule Hund, der von morgens bis abends vorm Kamin liegt und vor sich hindöst, wenn man ihn läßt.

    So ist das Wort Schweinehund eine Umschreibung für das Wort: "Stinkfaul" die die innere Trägheit betitelt, die jeder in sich trägt.
    also ich verbinde mit dem Wort Schwein "Glück" und mit dem Hund "Treue".

  4. #4
    Neuling
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    Zitat Zitat von oroblram Beitrag anzeigen
    hallo
    nur, tiere werden abgeschlachtet. besonders, wenn sie eine erkrankung eingefangen haben. menschen will man "dagegen" impfen.

    hier hat der "schweinehund" etwas nicht verstanden. gegen solche "invektionen" hilft kein impfstoff. nicht mal dann, wenn man ihn bezahlen könnte.
    oro
    achso, darum gehts genau, ehm, worum gehts.?.ich meine jetzt das Thema hinter den Worten, das was nicht genau da steht..was hat der "schweinehund" nicht verstanden.?

  5. #5
    Neuling
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    Zitat Zitat von erikson Beitrag anzeigen
    achso, darum gehts genau, ehm, worum gehts.?.ich meine jetzt das Thema hinter den Worten, das was nicht genau da steht..was hat der "schweinehund" nicht verstanden.?
    damit meinte ich, das es villeicht von Nöten ist, dass der Mensch sich gelegentlich Gedanken machen sollte, ob es von Sinn und Nutzen ist, sich (der Mensch) über die Natur und im Besonderen "über" das Tier zu stellen.

    Auch wenn gerade eine Weltuntergangstimmung für viele Fussballer und Fans entstanden ist, wird es doch einen Weltmeister im Fussball geben. Und sicher ist dass einer Gesellschaft zu gönnen. Denn jeder Mensch hat Anspruch auf ein "bisschen Frieden" und Erholung im Kampf des täglichen Überleben.

    Bei einem Erdbeben oder ähnlichen "höheren" Gewalten ist Solidarität zur Schadensbekämpfung und Reduktion des Leidens für den Menschen eine durchaus nachvollziehbare Geste.

    Wenn aber derweilen (immer noch) Öl im Golf von Mexiko ins Meer fliesst, kann man getrost eine Schweine- und Vogelgrippe als Lapalie abtun.

    Der Schweinehund könnte man entsprechend der Situation als Öl-Sardine bezeichnen.

    Es erübrigt sich die Frage, um "Was" es denn genau gehe. Die Tatsache bringt es (früher oder manchmal auch etwas später) Sichtbar, Fühlbar, Spührbar, Erkennbar und resultierend der Folgen auf den Punkt.

    Ich verweise hier auf einen Song von Peter Alexander:
    "Wann stirbt die Welt":

    oroblram

  6. #6
    Neuling
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    Standard

    Zitat Zitat von oroblram Beitrag anzeigen
    damit meinte ich, das es villeicht von Nöten ist, dass der Mensch sich gelegentlich Gedanken machen sollte, ob es von Sinn und Nutzen ist, sich (der Mensch) über die Natur und im Besonderen "über" das Tier zu stellen.

    Bei einem Erdbeben oder ähnlichen "höheren" Gewalten ist Solidarität zur Schadensbekämpfung und Reduktion des Leidens für den Menschen eine durchaus nachvollziehbare Geste.

    Wenn aber derweilen (immer noch) Öl im Golf von Mexiko ins Meer fliesst, kann man getrost eine Schweine- und Vogelgrippe als Lapalie abtun.

    Der Schweinehund könnte man entsprechend der Situation als Öl-Sardine bezeichnen.

    Es erübrigt sich die Frage, um "Was" es denn genau gehe. Die Tatsache bringt es (früher oder manchmal auch etwas später) Sichtbar, Fühlbar, Spührbar, Erkennbar und resultierend der Folgen auf den Punkt.

    Ich verweise hier auf einen Song von Peter Alexander:
    "Wann stirbt die Welt":

    oroblram
    ich finde Du schonglierst genial mit den Worten.... ...verstanden hab ichs immer noch nicht, aber es hat sich gut angehört..

  7. #7
    Neuling
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    Standard der "schongleur"

    Zitat Zitat von erikson Beitrag anzeigen
    ich finde Du schonglierst genial mit den Worten.... ...verstanden hab ichs immer noch nicht, aber es hat sich gut angehört..
    es hört sich vieles "gut" an. es kann eine wohltat sein, einen splitter aus dem auge zu ziehen, obwohl man den balken vor dem gesicht nicht erkennen kann.

    und ja, ich "schongliere" mit worten. und ja, ich verstehe, das man nicht immer versteht, was ich mit meinen worten meine.

    eines aber sollte und müsste verstanden worden sein:

    "....dass ich mit tief empfundener seele nur verständlich machen möchte, wie klein wir menschen sind, im verhältnis zur uns gegebenen natur".

    und im besonderen, wie schwach ich selber bin, im kampf der gerechtigkeit gegenüber und wie wenig ich ausrichten kann, der schöpfung des lebens gegenüber, die nötige akzeptanz und den wohlwollenden respekt bringen zu können.

    auch ich kämpfe mit meinem inneren schweinehund. nämlich, ob ich die zivilcourage aufbringen will und kann, mich diesem leben zu stellen?
    dafür in kauf nehmen muss, das ich als "spinner" oder gar als aussätziger in der gesellschaft, verstossen werden.
    vielleicht sogar zu einem "opfer" werde, welches man verfolgen könnte und für "sein" verhalten vernichten möchte.

    es gibt für mich aber keine angst (mehr), etwas falsch machen zu können. im gegenteil. ich habe in meinem leben aus meinen fehler gelernt.
    habe verstanden, wie sehr es weh tut, freunde zu verlieren.
    habe begriffen, wie schnell aus "übermut" todernst werden kann.

    und habe erkannt, wenn ich mit worten "zu"- direkt das kind beim namen nenne, das ich dafür wegen "beleidigung" belangt werden kann.

    deshalb sage ich zu einer dummen frau nicht "dumme gans". nein, ich sage zu ihr: "grosser, weisser vogel".

    so komme ich weder mit dem tierschutzgesetz, noch mit einer persöhnlichen ehrverletzung in einen konflikt.

    der innere schweinehund hat viele gesichter.

    und ich passe mich der natur nur an.

    wie ein unverstandener artist in der manege eines zirkuses. zwar mit gage honoriert, aber dem applaus des publikums nicht immer belohnend gebührt.

    dass nehme ich in kauf, wie blitz und donner in der natur. diese beiden machen auch immer viel licht und geräusch. und ihnen wird oft nachgesagt, sie seien böse, vernichtend und schlechtwetterboten.

    dabei sind sie nur der naturgegebenen kräfte, die sich über den dächer der behüteten gesellschaft entladen.

    s`war immer so. s`wird auch immer so sein.

    egal, wie sehr man sich hinter dem eigenen schweinehund versteckt.

    oro-blram

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