Hallo
Den Thread schrieb ich schon in der vorstellung, hier nochmal, denke mal passt doch besser hierher .
Ersteinmal würde ich mich gerne vorstellen . Ich bin Sandra, 25 Jahre alt, lebe momentan mit meinem 3 1/2 Jährigen Sohn alleine . (später dazu mehr wieso das so ist)
Ich weiß so gar nicht recht, wo ich anfangen soll. Bis vor einigen Jahren war ich ein durch und durch fröhlicher Mensch . Auch wenn meine Kindheit absolut besch..ssen war und es auch viele viele andere Probleme gab, ich hab immer Kraft gehabt, nach Lösungen zu suchen, die Situationen zu meistern, war fröhlich, fast nix konnte mich aus der Bahn werfen . Auch wenn ich ab und an mal ne "depressive Phase" hatte, wie man so schön sagt . Ich würde von mir selbst behaupten, das ich eine starke Person war. Und vielleicht bin ichs ja immernoch...
Und dann - ich glaube so fing alles an - traf mich ein schwerer schicksalsschlag . Was genau möchte ich momentan nicht weiter ausführen. Nur soviel dazu, ein mir sehr wichtiger Mensch wurde mir genommen. Jedoch auch diese zeit verging und ich konnte irgendwie (ich frage mich immer wieder wie ich aus diesem loch damals raus kam) wieder neuen Mut schöpfen. Da war ich 17.
Mit 18 lernte ich meinen heutigen freund kennen - wir hatten wunderschöne zeiten, aber auch sehr schwere zeiten, mit seiner spielsucht damals (online-game) und ich mit meinem alk (aufgrund einer fehlgeburt die ich nicht verkraftet hab) bis heute haben wir uns 2 mal getrennt, was nicht leicht für mich war, ich hatte immer meinen jetzt 3 1/2 jährigen sohn, der nicht wirklich einfach ist, aufgrund einer wahrnehmungsstörung und dyslalie . aber wir haben es geschafft, als ich erfuhr, das ich wieder schwanger bin, trank ich nicht mehr . (vorher war es jedes ! WE ) , nach unserer Trennung, sah er auch ein, das er mit seiner spielsucht alles verloren hat . und änderte sich wirklich. Wir waren glücklicher als je zuvor miteinander .
Jedoch bei der 2. Trennung vor ca. 8 Wochen, eskalierte es . er schlug mich . (zum ersten mal) Was ich ihm mittlerweile verziehen hab, weil ich weiß, das er einfach nur ausgetickt ist . Klar KANN es nochmal passieren, aber davon gehe ich nicht aus. er ist ein SEHR SEHR ruhiger mensch .
Jedoch hat das wohl tief vergrabene wunden wieder aufgrissen im unterbewusstsein . Denke ich mal . Ich wurde als kind von meinem vater tagtäglich geschlagen . Meine kindheit war - um es mal milde auszudrücken - besch*ssen .
Seitdem hab ich alpträume . Fast jede Nacht . Seitdem hatte ich schon 2 nervenzusammenbrüche aus dem "nichts" heraus . (ich denke mal, das es nervenzusammenbrüche waren, ich hab stundenlang geheult und konnte nicht mehr aufhören,hab gezittert und gefroren, wie bei schüttelfrost ich war nichtmal in der lage, irgendetwas zu tun . Zum glück passierten die abends, wenn mein kleiner schon im bett lag ) wenn ich mal keine alpträume hab - kann ich allerdings sehr gut und sehr tief und fest schlafen. dann träume ich aber auch garnix oder kann mich nciht daran erinnern . Ich war schon bei einem psychiater, aber der fühlt sich zu studiert , ich solle doch mal meine probleme alleine lösen lernen . Die jungen mädchen von heute finden es ja cool, wenn man als "depressiv" gilt .
Joa und nun weiß ich nicht mehr weiter . Fast jede nacht wache ich mit einem oder mehreren alpträumen auf . Herzrasen, Atemnot, Puls jenseits von gut und böse (so fühlt es sich an) Angstgefühl . und schweißgebadet .Und wenn ich mal etwas vernünftiges träume, wache ich trotzdem mit herzrasen und angstgefühl auf . das belastet mich sehr . Zudem ich momentan noch alleine wohne, weil mein freund erstmal bei seinen eltern wohnen bleibt . (muss er auch, von hier aus würde er nicht zur arbeit kommen können -.- , im dez. oder januar kann er sich endlich ein (gebrauchtes) auto leisten . )
Ihn möchte ich damit auch nicht belasten . Er hat genug stress mit seinen eltern, die sowieso gegen unsere beziehung sind und einem wirklich harten job . Ich glaube, er würde es auch nicht verstehn, wie man aufgrund von "nur" alpträumen so fertig sein kann .
Doch ich merke - wenn das noch einige wochen so weiter geht, klappe ich zusammen. Mein gefühl sagt mir sowieso schon, das ich ganz gerne einfach zusammen klappen würde. Einfach mal schlafen schlafen schlafen können, ohne alpträume .
Mein hausarzt will mir keine madikamente verschreiben - psychotherapeuten bin ich überall auf der warteliste - minimum 5 Monate wartezeit kann ich rechnen .
Eine freundin von mir hat in einer klinik hier angerufen, aber die nehmen nur "chronisch" kranke menschen auf . (ist eine tagesklinik)
Zudem kann ich es mir gar nicht leisten zusammen zu klappen . Wohin mit meinem Sohn ? Mein freund fing die arbeit erst vor 3 Wochen an, der kann sich nicht frei nehmen . Und sich kümmern auch nicht. Oma und Opa kann man sowieso vergessen - die würden nicht wollen , jemand anderen hab ich hier nicht .
Ach ich doch alles - sch...eibenkleister .
Vielen dank schonmal, fürs ""zulesen" und entschuldigt flüchtigkeitsfehler, mit Tränen in den Augen schreibt es sich schlechter .
Lg


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