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Thema: An die eigenen Gedanken nicht rankommen.

  1. #1
    Neuling
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    Standard An die eigenen Gedanken nicht rankommen.

    Hey Leute
    Ich weiß grad gar nicht, wie ich anfangen soll. Am besten sag ich mal was zu meiner Person.

    Ich bin 22 und studiere, komme aus guten, mittelständischen Verhältnissen. Ich habe mich nie für dumm erachtet, sondern für einigermaßen klug.
    In meiner Vergangenheit wurde ich oft gemobbt. Vlt ist das ja irgendiwe von relevanz.

    Mein Problem ist folgendes... ich habe Denkblockeden im Hirn seit einger Zeit.

    Seit etwas 2 Monaten habe ich einen neuen Freund, mit dem ich auch viel über Psyche und sowas rede. Und da ist mir aufgefallen, dass ich nicht über mich selber nachdenken kann. ich kann nicht drüber nachdenken, warum ich bin, wie ich bin oder warum ich in irgendwelchen Situationen gehandelt habe, wie es nunmal getan hab. Ich kann nicht zurückdenken. Nicht, dass ich es nicht mehr weiß, aber ich komm nicht dran. ich kanns durch eine glasfront sehen,. aber nicht anfassen. Da sperrt sich was.
    Genauso eght es mir oft mit Themen, über die ich vlt nicht gerne gesprochen habe - oft weiß ichs chon ne Minute später nicht mehr, worum es gerade ging und muss mnich sehr anstrengen, damit es mir wieder einfällt.

    was ist bloß los mit mir? das ist noch nicht immer so gewesen.
    kann das an meinem enormen zeitdruck, den ich im moment habe, liegen? dass ich alles einfach an die seite schiebe und verdränge und nicht mehr drüber nachdenke? oder verdumme ich langsam?


    ps: wenn das Thema hier nicht reinpasst, bitte einfach evrschieben

  2. #2
    Roman Verfasser
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    Naja, verdummen vielleicht nicht

    Man wird es nicht pauschal sagen können. Aber es ist gut daß es Dir auffällt, und vielleicht treffen ja die Zusammenhänge zu die Du nennst. Ein Stück weit ist es auch normal daß der Teil der Vergangenheit mit dem man abgeschlossen hat, verblaßt. Grundsätzlich tust Du gut Dir die Zeit für Dich zu nehmen die Du brauchst. Wehret den Anfängen...

  3. #3
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

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    Wenn du dich selbst (im Rahmen der Möglichkeiten, die dir als Mensch gegeben sind) nicht mehr wahrnimmst und reflektierst, dann ist das eine Form von Dummheit. So wie du dich hier beschreibst und erklärst, scheinst du mit dir selbst nicht zufrieden zu sein. Möglicherweise ist das die Ursache für deine Blockade.

  4. #4
    Schreiberling
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    Hallo Ashe
    Für mich lesen sich die Zeilen, so, dass Dein Freund Dein Verhalten reflektiert. Ich halte das für sehr hilfreich, denn selbst merkt man nur selten, was anderen am eigenen Output auffällt. Das Mobbing könnte sich evtl aus eben diesem Anteil unbewusster Verhaltensmuster entwickelt haben. Ungeliebte Themen könntest Du doch verdrängt oder vermieden haben? Manchmal handeln wir automatisch nach "inneren Regeln", die wir durch Erfahrung oder Erziehung verinnerlicht haben. Möglicherweise erhältst Du jetzt die Chance, Dir dieser unbewussten Inhalte gewahr zu werden. Den Stress und Zeitdruck würde ich zu reduzieren versuchen.
    PS: Vllt könntest Du später posten, wie sich Deine Situation entwickelt hat.
    LG
    ------------------------------------------------------------------------------------

    "Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist; sondern was du denkst, das bist du." (Marc Aurel)
    "Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen" (Aldous Huxley)

  5. #5
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    Ich denke eher, dass das Mobbing daran schuld ist.

    Jenach aus atung des Mobbings kann es dazu führen, dass man bestimmte sachen versucht auszublenden. Und wenn der TE auf unschöner weise (durch mobbing) erfahren hat, dass den Mobbern ihre persönlichkeit gestört hat, würde ich eher darauf tippen.

    Und der TE sollte sich Zeit nehmen, bis das ausgeblendete wieder zum vorschein kommt.
    Ich wurde früher wegen meines Glaubens gemobbt, uind habe versucht dies auszublenden, heute 2 Jahre später stehe ich dazu.

    Einfach zeitnehmen, dann wirds schon wieder

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