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Thema: Analysen von Filmen, Texten, Gedichten, etc.: Was könnte dahinter stecken?

  1. #1
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    Standard Analysen von Filmen, Texten, Gedichten, etc.: Was könnte dahinter stecken?

    Hallo,

    ihr kennt das sicher. Habt einen Film gesehen, und fragt euch: Wer kommt denn auf so eine Story? Zumindest jetzt bei Filmen mit etwas mehr hin, nicht sowas wie "Fahrstuhl des Grauens". Oder ihr lest ein Buch und denkt euch: Woher hatte er seine Inspiration dafür?

    So, ich starte mal ein Thema, wo wir sammeln und ein wenig diskutieren können, aus welchen Gründen jemand seine Kunstwerke schuf oder was er uns damit sagen will. Mit einem treffenden Beispiel für verstörende, sinnlos erscheinende Kunst starte ich mal, nämlich die Flashfilme von David Firth, Schöpfer des "Salad Fingers", falls das jetzt wem was sagt.

    http://www.fat-pie.com/flash.htm

    Ihr braucht euch nicht alles ansehen, ist jetzt auch eher treffend, wenn jemand vielleicht davon schon mal was gesehen hat. Ich finde die Filmchen - die meisten zumindest - irgendwie surreal, aber nicht hirnlos, man meint irgendwie, der Kerl hat schon tiefer in sich hineingeguckt um das seine Ideen zu finden, fragen tu ich mich nur: Was hat er gesucht und was will er jetzt genau präsentieren?

    Falls das jetzt wirklich für keinen was ist, könnt ihr auch gleich andere Beispiele aufzeigen. Vielleicht kommt so etwas allgemein Diskussion zustande.

    Gruß
    Aetas

  2. #2
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    Fahrstuhl des Grauens-war das nicht irgendein holländischer oder niederländischer Film?? Kann mich auf jeden Fall daran erinnern, dass der Fahrstuhl irgendwie kaputt war und dann kam der Techniker...Und dann wurde es natürlich ganz grauenhaft, da der böse Aufzug ein Eigenleben hatte und so einige arme ahnungslose Menschen zerquetscht, ect. hat...
    Wie gesagt-nur so ungefähr und hier nochmal was, was ich schon mal gepostet habe, aber sehenswert (danke, Fay, schön, dass es Dir auch gefallen hat) und auch Holländisch, Schwedisch oder Finnisch...
    http://www.amazon.de/Lars-von-Trier-...9515985&sr=1-1
    Soviel verstrahlte Situationen-da habe ich mich auch gefragt, wie Lars von Trier auf sowas gekommen ist.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
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    Fahrstuhl des Grauens war eine Lachnummer auf gut deutsch gesagt, ungewollte, aber unübertroffene Komik.

    Erzähl uns mal ein bisschen näher was über den Film. Sagt mir nichts, und vielleicht gelingt es ja ohne groß zu spoilern, ein bisschen was davon vorzustellen. Was genau ist verstrahlt?

  4. #4
    Verleger Avatar von Natz
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    Es ist eine Krankenhaus-Satire aus Dänemark. In dem Krankenhaus passieren die skurilsten Sachen. Die Charaktere sind genauso skuril, es gibt z.B. einen spukenden Krankenwagem, der jede Nacht vor dem Krankenhaus auftaucht oder Udo Kier spielt ein erwachsenes Riesenbaby, dass unnatürlich wächst. Man kann es eigentlich nicht beschreiben-man muss es sich ansehen. Es ist kein Film, sondern eine Miniserie, die Du an einem verregnetem Wochenende anschauen kannst. Alles, was ich Dir näher beschreiben würde, würde dem nicht gerecht werden-ich kanns Dir lediglich wärmstens empfehlen
    Hier aber noch was zum Nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hospital_der_Geister
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  5. #5
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    Also quasi so ein Film, wo vieles zusammenkommt. Da erinnere ich mich auch an eine Folge der Simpsons, wo parallel mehrere Storys liefen, sowohl die von Homer, Marge, Bart und Lisa. Sowas mag ich irgendwie, weil man allein beim Geschichten schreiben quasi für 4 Folgen denken muss.

    Was ich auch mag ist das Blair Witch Project. Denn es brauchte damals meiner Meinung nach Mut, einen Film zu drehen, der wie eine Doku wirkt, den Zuschauer aber fesselt. Man hat sich die Mühe gemacht, einem ganzen Ort eine (Grusel-)Geschichte zu schreiben, hat Jahrhunderte fiktiv rekonstruiert und letztlich einen Film gebracht, der verdammt viele Fragen aufgegeben hat. Damals als junger, unwissender Fan habe ich mich damit schon auseinandergesetzt. Leid tat mir dann der Ort Burkittsville, den noch Jahre später viele Hardcore-Fans bereist haben und die Bewohner wohl mit der Blair Hexe genervt haben

    Man hat uns damals aber gezeigt, dass das Konzept aufgeht. Der Zuschauer kann sich erst richtig gruseln, wenn er nicht weis, ob er nun wirklich Mitleid mit den Darstellern haben soll. Wenn er nicht einmal genau weis, was passiert. Man sieht ja nichts, keine Monster, es wird nicht geschossen, es fließt kein Blut.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Aetas Beitrag anzeigen
    Was ich auch mag ist das Blair Witch Project. Denn es brauchte damals meiner Meinung nach Mut, einen Film zu drehen, der wie eine Doku wirkt, den Zuschauer aber fesselt.
    Den fand ich damals auch sehr beeindruckend, insbesondere, wie du schon sagst, die Abwesenheit von Mitteln wie Blut und offensichtlicher Gewalt!
    Müsst ich mir eigentlich noch mal anschauen!

  7. #7
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    Auch ich war damals im Kino und mir hat er auch sehr gut gefallen. Dann kam der 2. Teil und das wahre Grauen-grauenhaft schlecht-schaut den bloß nicht an!!
    Gestern habe ich auf DVD auch einen sehr guten gesehen:
    Re-cycle, ein japanischer (oder koreanischer) Film-auch sehr empfehlenswert.
    Wer die Simpsons nicht magt, ist eh nicht normal, wobei ich da Futurama auch zeimlich gut fand. Ist ja auch von Matt Groening.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  8. #8
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    Das hier soll jetzt eigentlich eher weniger ein reiner Film-thread sein, sondern wirklich auch ein bisschen Diskussion über das Kunstwerk an sich, was dahinter steckt, sein. Aber eines will ich wegen Blair Witch 2 noch sagen, was ich so nicht stehen lassen wollte: Den Film finde ich ebenfalls sehr gut, er darf nur nicht als wirklicher zweiter Teil vom Blair Witch Project gesehen werden. Gut, das soll er sein, und es wird auch oft genug das Projekt schlecht gemacht, aber die Effekte, und das rätselhafte, ungewisse Feeling kommt bei mir auf. Vor allem der Schluss ist verstörend. Der Film ist eigen, aber ihn pauschal schlecht zu machen, halte ich für leicht übertrieben.

    Was ich immer schon toll fand ist die Truman-Show. Eine Standpauke gegen Reality-Shows wie Big Brother, und zeigt uns auf spaßige Art und Weise, dass man eigentlich keinem über den Weg trauen darf. Wer noch nie in einem Flugzeug saß und nur davon gehört und gelesen hat, der sollte nicht glauben, dass man damit wirklich fliegen kann!

    Rein theoretisch... glaube ich mir das.

    Gruß
    Aetas

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