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Thema: Analysierende gedanken

  1. #9
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo Claudelle,

    die beiden Posts hier und der erste von Dir - sie stehen sie ja nicht getrennt voneinander, sondern hängen zusammen ...

    Die als solche empfundene "fehlende Sozialisiereung", die Lücken hinterlassen hat, die jetzt durch das einzige "gefüllt" oder ausgeglichen werden müssen, das dann übrig bleibt: verstärktes Nachdenken und "Rationalisieren" ...

    Mal Deine Antwort abwarten, bevor es zu spekulativ wird.

  2. #10
    Gast784
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    hallo Claudelle,

    zum Glück haben meine Vorposter erklärt, wie ich was gemeint habe.

    Aufhören zu denken und anfangen zu fühlen??
    Interessant, dass Du gegen die eine Spaltung eine andere Spaltung vorschlägst

    Welchen Schutz habe ich dann noch? Was macht denn die Gesellschaft wenn man wie ein hilfloses Kind in ihr erscheint?????????????????????
    Ist es das, wovor Du Dich fürchtest und warum Du so am analysieren hängst? Ist die Analysiererei Deine Mauer, damit niemand sieht, dass dahinter ein kleines hilfloses Kind sitzt?

    Hast Du Dich deshalb gleich von mir in Deinem Wert in Frage gestellt gefühlt?

    Können nicht auch Gedanken wertvoll sein, auch WENN eine aus Angst vorgenommene Abspaltung vorliegt??
    und was, wenn die Angst ihr Futter genau aus dieser Abspaltung bezieht?
    Geändert von Gast784 (31.03.2011 um 17:01 Uhr)

  3. #11
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    Äh..moment...ich hab das gerade erst entdeckt...

  4. #12
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    Also...ich versteh das nicht. @gabiannarele wieso braucht angst futter? kann sein dass das ne blöde frage ist, aber irgendwie komm ich da nicht hinter. wie meinst du das, dass die angst ihr futter aus der abspaltung bekommt? was hat die angst denn davon?? versteh nur noch bahnhof hier.

  5. #13
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    Hallo claudelle,

    wenn eine Angst erst einmal ins Leben getreten ist, dann entwickelt sie eine Eigendynamik - in gewisser Weise beginnt sie ein "eigenes Leben" zu führen.
    Sie lebt und gedeiht von der Aufmerksamkeit, die du ihr schenkst - je mehr und ausschließlicher Du Dich auf sie konzentrierst, umso schneller wächst sie.
    Und: sie nimmt immer mehr Raum in Dir ein, bis sie Dich so quasi "fernsteuert": sie bringt Dich dazu, alles zu tun, was sie am Leben erhält, und alles zu vermeiden, was ihr gefährlich werden könnte.
    Auch das ist eine Art "Füttern".

    Diese Abspaltung, die Gaby angesprochen hat: wenn Du das Fühlen (das ein Teil jedes Menschen ist, das ihn erst komplett macht) als bedrohlich empfindest und immer weiter "verbannst" ("abspaltest") ...
    ... wenn die Angst selbst ein Gefühl ist, gegen das man nur auf der Ebene der Gefühle ankommen kann ...
    ... der Ebene, die Du Dich (aus Angst vor ihr ... ) nicht mehr zu betreten traust, weil da die Angst lauert ...

    Was wird dann die Folge davon sein? Du gibst der Angst das Futter, das sie braucht ...

    Dein erster Anlauf zum Post war da vielleicht ganz aufschlussreich, was Deine Erwartungshaltung an die Antwortposts hier betrifft.
    Ich erlaube mir daher ihn zu zitieren, obwohl Du ihn physisch gelöscht hast:

    @darkstar Wo ist der Lösungsansatz in deiner Antwort? Wolltest du mir helfen oder welchen zweck erfüllt das jetzt
    "Helfen", im Sinne von Austausch anbieten: hab ich doch, indem ich Dir (wie die anderen User auch) Fragen gestellt und eigene Gedanken/Perspektiven zu diesem Themengebiet gezeigt habe.
    was Du daraus machen willst, ob sie etwas haben, was Dir als "verwertbar" erscheint oder nicht - es ist Deine Entscheidung: sie muss es sein und bleiben.

    "Helfen", im Sinne von Dir fertige "Lösungen" (und dann auch noch genau passende) liefern, die Du dann "nur noch" anwenden musst: werde ich mit Sicherheit nicht machen. (Dafür gibt es, IMHO, auch sehr gute Gründe.)

    "Bahnhof" zu verstehen ist da auch nicht schlimm - wenn Du dann auch Fragen stellst und Dich für das Geschriebene interessierst: es zurückweisen als nicht für/auf Dich zutreffend inklusive.
    Falls Du "Bahnhof verstehen" aber so besetzen solltest: versteh ich nicht, also ist es hier nicht am Platze, sowas zu schreiben ...
    ... dann kann ich mich auch gerne, und ohne ein Problem damit zu haben, aus Deinem Thread ausklinken.
    Weil es dann nicht mehr um Austausch gehen wird. Und nur den biete ich an - und keine wie auch immer gearteten "Lösungen" oder "nur so isses"

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:


  7. #14
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Reden hi claudelle habe dasselbe Problem

    ich werte auch alles aus, und will Menschen/Ihre Psyche analysieren.Wahrscheinlich wie schon geschrieben um mich zu schützen.Fühle mich sonst unsicher und schutzlos.Durch das Analysieren habe ich ein Gefühl der Sicherheit und Überlegenheit.DENN: Ich meine die Menschen durchschaut zu haben, bis in Ihr Innerstes. Meine Gefühle machen mir oft zu schaffen-überfordern mich.Lege ich mir nun rationelle Gründe zu warum jene Situation so und so entstanden ist,oder ein Gegenüber sich so verhalten habe beruhige ich mein Inneres oder halte es vermeintlich unter Kontrolle- was leider nicht so ganz funktioniert.Sogar über mich über best. brenzliche Situationen zermatere ich mir den Kopf und kann es auch nicht abstellen. Ich halte lange an alten Gedanken und Verletzungen fest.

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