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Thema: Angst/Depressionen/Panikattacken/Dissoziation/SVV

  1. #1
    Neuling
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    Ausrufezeichen Angst/Depressionen/Panikattacken/Dissoziation/SVV

    Einen guten Nachmittag euch allen.

    Mein Name ist Robin, ich bin junge 16 Jahre und komme aus dem Nordrein-Westfälischen Harsewinkel.

    Ich leide seid etwas einem Jahr unter schweren Depressionen (Suizidversuche/gefahr, SVV).
    Ich bin in Therapie gekommen und habe schon einige Gespräche und Tabletten hinter mir.
    Mir wurde "Citalopram" verschreiben, wovon ich zwischen 40 und 60mg am Tag bekam.
    Ich habe im Januar (so dumm wie ich war) ganz normal meine Tabletten genommen, Alkohol getrunken und darauf mir schön Mariuhana reingezogen.
    Blöde Idee, wie ich danach merkte.
    Ich erlit einen Horrortrip mit Wahnvorstellungen, Panikattacken und Kreislaufkollaps.
    Seitdem habe ich die nicht so schönen Angstzustände, Dissozaition und Panikattacken und meinen Depressionen (etc.) erhalten.

    Ich habe nun wieder Therapie, bekomme 200mg Seroquel, 20mg Flouextin und 200Mg Jodid (wegen meiner Schilddrüse) täglich.

    Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll.
    So richtig extreme Panikattackne, wie bei dem Tag mit dem Kiffen, hatte ich danach nur noch 3 mal.
    Doch die starke Dissoziation, die Angst, vo die Tür zu gehen, Angst, alles komisch warzunehmen, meinen Körper komisch wahrzunehmen, all das, die Angst, die ständig wieder hoch kommt und mich einnimmt, fuer mich ist all das kein leben mehr.
    Ich habe schon oft daran gedacht, naja eher täglich, dass ich all diese Zustände, die mein Kopf mit mir macht, nicht mehr aushalte und ich mir so das Leben nehmen soll.
    Doch es gibt immer irgendwie etwas, dass mich am Leben festhält.
    Ich habe Angst, Auto zu fahren was sich dann dementsprechend währen der Fahr äußert), Angst vor die Tür zu gehen und mit Freunden was zu machen, weil ich einfach alles so komisch Wahrnehme.
    Ich kann nicht richtig schlafen habe Träume davon wie ich heule wegen meiner Krankheit wie ich Panik im Traum kriege und einfach alles nicht mehr will, wo ich dann Schweißgebadet aufstehe.
    ich kanns einfach nicht mehr, es geht nun schon ein halbes Jahr so.
    Ich lebe nicht mehr.
    Und ich hoffe, dass mir jemand hier helfen kann, das man mir Tipps gibt, ob Leute in diesem Forum das gleiche bzw so etwas änliches hatten.
    Ich komme Bald fuer 3 Monate in eine Klinik.
    Das ist meine letze Hoffnung, etwas zu ändern, sonst gebe ich echt alles auf.

    ich bitte um dringende Hilfe!

    Robin..

  2. #2
    Gast2656
    Gast

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    Hallo Robin,

    hast du schon in google geguckt unter "Dissaziation" und so?
    Ursachen und dann halt Selbsthilfegruppen.
    Unter Ursachen habe ich nachgeschaut, steht ziemlich viel heftiges.


    Eigentlich musst du sofort in die Klinik.
    Wieso erst bald? Wann genau gehst du?
    Wo ist die Klinik?
    Kannst du nicht deinem hausarzt Dampf machen diesbezüglich.

    Was ist mit Deinen Eltern? Wo sind sie?

    wie können wir dir helfen?
    lg
    Doro

  3. #3
    Gast2656
    Gast

    Standard

    Wie weit ist denn Harsewinkel von München entfernt?
    Vielleicht können wir Dich ja besuchen und versuchen zu helfen.
    Ich hab zwar keine Ahnung wie.

    Kann man mit der Bahn dahin fahren?

    Für eine enddreisssigerin stelle ich ganz schön blöde Fragen, ich weiss.
    Aber ich mache mir halt Sorgen um Dich!

    lg
    Doro

  4. #4
    Neuling
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    Hallo, erstmal danke fuer die antworten.
    ja fuer mich ist leben ziemlich heftig.
    aber mich versteht keiner, weil ich so normal rüberkomme.
    ich sage immer das es mir schelcht geht aber richtig helfen kann mir keiner.
    ich komme september/oktober in die tagesklinik, wo ich nachmittags wieder nach hause komme.
    seid gestern gehts mir wieder schlechter.
    ich lese zurzeit
    "Wenn plötzlich die Angst kommt"
    wo viele hilfreiche tipps drinstehen. ich schwitze schon wieder und zittere, weil ich das buch gelesen habe.
    aber mein größtes problem ist eigentlich nicht die Angst, sondern die dissoziation (worauf dann die angst folgt.)

    Harsewinkel ist in der nähe von bielefeld, wenn euch das was sagt.
    aber ihr braucht nicht vorbeikommen.
    ich dachte nur, das jemand vielleicht sowas ähnliches hat und mir ueber die tage bis zur klinik helfen kann.
    ich komme erst dann in die klinik weil alles voll besetzt ist. nach Hamm möchte ich nicht.

    ich hoffe auf baldige antworten ..
    ich brauche hilfe.

  5. #5
    Neuling
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    Wow... Hab das mal gegoogelt und gemerkt, dass mir das ziemlich bekannt vorkommt:

    Seit ungefähr zwei Jahren habe ich das Gefühl, nicht mehr ganz "da" zu sein. Die Realität fühlt sich weit weg an, ich fühle mich als wäre ich außerhalb meines Körpers, wenn ich gerade etwas erlebt habe fühlt es sich nach 5 Minuten schon an als wäre es Ewigkeiten entfernt, ich habe kaum Erinnerungen an meine Kindheit, Dinge, die mich berühren sollten (emotional) können mir scheinbar nichts anhaben (Trennung von meinen Eltern z.B.), mein Hungerfegühl... Naja, ich habe gestern eine Scheibe Brot gegessen (hatte zwar Hunger, aber irgendwie keine Lust zu essen), habe jetzt etwas neben mir stehen und muss mich zwingen es zu essen, so gehts mir öfter.
    Es kann passieren, dass ich sofort wieder vergesse was jemand gerade gesagt hat,... Selbstmordgedanken hatte ich auch schon, ich stand sogar schon an der Kante unseres Hausdaches -.- Die habe ich aber immer wieder in den Griff bekommen und hatte ich nur in extrem stressigen Zeiten in denen ich dachte, dass ich gar nichts mehr auf die Reihe bringe was Schule, Familie, Freunde, einfach alles angeht.
    Durch den Schulstress hatte ich aber auch keine Zeit zu einem Psychologen zu gehen, ich wusste nicht wann. Einmal hab ichs geschafft, nicht öfter.

    Vor einiger Zeit habe ich dann Angst vor Referaten bekommen, das beschreibe ich in meinem Beitrag "Angt vor Referaten - Jetzt auch im Alltag??", kannst du dir gerne durchlesen, mittlerweile traue ich mich nicht mal mehr etwas zu trinken wenn meine Mutter dabei ist... Gestern Abend hatte ich wohl eine Art Panikattacke weil mir der Gedanke gekommen ist "was ist, wenn du das nie wieder los wirst?"
    Ich denke ich kann mir also ungefähr vorstellen, wie es dir geht.

    Übrigens, ich bin selbst auch erst 18 Jahre alt =)

  6. #6
    Neuling
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    hey,danke fuer deine antwort.

    aber irgendwie denke ich, dass unsere situation verschieden ist, weil .. diese angst vor referaten ist nur eine nebensache fuer mich.

    fuer mich ist es das allgemeine, das monate an mir vorbei ziehen und ich ueberhaupt keinen plan mehr von irgendetwas habe. ich beoabachte mich und meinen körper, wie ich mich bewege, beobatche wo ich sitze, bekommen angst dadurch, dass ich merke, dass meine wahrnemung mehr als beeinträchtig ist. denke ich zumindest.

    wenn ich laufe, fühle ich den boden nicht, wenn ich was anfasse, merke ich den gegenstand nicht.
    in meinem körper sind ständig heiß-kalt gefühle, ich habe aufeinmal ein kribbeln im bein, einfach so, es ist nicht eingeschlafen, nichts.
    das ist alles so extrem .. seid februar diesen jahres geht alles an mir vorbei, ohne das ich was fühle, etwas habe, dass mich an die zeit erinnert.
    es ist so schwer zu erklären.
    ich bete und hoffe einfach nur, das die klinik mir weiterhelfen wird.
    ansonsten sehe ich keinen weg mehr.

    ich habe einfach keine lust mehr. auf nichts. ich freue mich nicht auf tolle dinge, wie geburtstage etc.
    ich, ich will einach nicht mehr.

    fuer mich ist es kein leben mehr, das ich führe, sondern eine zeitlose erhaltung meines körpers.

    wenn ich abends im bett liege, die augen zu mache, wackelt alles bei mir. als wenn das bett hin und her geruckelt wird, als wenn ich fliege, aus dem bett, wie eine puppe, die hin und her geschmissen wird. dann öfnne iich die augen und ich merke, ich liege regungslos einfach so rum.
    es macht mir angst.
    alles. jede bewegung und jedes Wort das aus meinem Körper kommt, über den ich nicht mehr der Herr bin.
    Ich hab angst, vor fast allem.

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