Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Angst im Beruf nicht akzeptiert zu werden

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    04.06.2009
    Beiträge
    2
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard Angst im Beruf nicht akzeptiert zu werden

    Hallo,

    seid einigen Jahren habe ich immer mit ein und dem selben Problem zu kämpfen. Das Problem liegt darin, dass ich Angst habe im Beruf von meinen Kollegen nicht akzeptiert zu werden. Ich habe Angst davor, dass sie mich mobben bzw. verarschen. Im Privatleben habe ich absolut keine Probleme mit dieser Angst. Sie tritt nur im Berufsleben auf. Im Allgemeinen verunsichert mich diese Angst so stark gegenüber meinen Kollegen, dass dies später wirklich dazu führt, dass ich nicht akzeptiert bzw. das ich verarscht werde. Ein Teufelskreis eben.

    Vor einigen Monaten habe ich meinen Job verloren. Die Ursache dafür war meines Erachtens nicht die fehlende Fähigkeit die Aufgabe auf der Arbeit zu erfüllen. Die Hauptursache liegt meines Erachtens darin, dass ich mich selbst viel zu viel unter Druck gesetzt habe. Dieser Druck bestand hautsächlich darin, nicht von den Kollegen anerkannt zu werden, mit der Folge das die mich irgendwann verarschten (ich hatte zumindest das Gefühl).

    Mittlerweile habe ich eine neue Arbeit und möchte mit allen Mitteln verhindern, dass sich dieser Teufelskreis schonwieder wiederholt.

    Ich denke, dass diese Ängste auf meine Ausbildung zurückzuführen sind. Dort bin ich leider gemobbt worden.

    Könnt ihr mir vielleicht sagen, was ich tun kann um aus diesem Teufelskreis auszubrechen?
    Geändert von Han Solo (04.06.2009 um 11:38 Uhr)

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Han Solo,

    kannst Du die Angst dahinter vll etwas klarer benennen?

    Fühlst Du Dich fachlich nicht sicher genug?
    Hast Du starke Existenzängste?

    Wie müsste sich die Akzeptanz Deiner Meinung nach ausdrücken, damit Du Dich akzeptiert fühlst?

    lg Gaby

  3. #3
    Neuling
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.06.2009
    Beiträge
    2
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Also die Existenzgründe aus finanzieller Sicht spielen keine Rolle.

    Ich persönlich bin überzeugt davon, dass ich überdurchschnittliche Fähigkeiten habe. Das Problem liegt darin, dass ich mich extrem schnell verunsichern lasse und das ich dann nicht mehr dazu in der Lage bin meine Fähigkeiten zu entfalten. Mal angenommen ein Kollege hat Unrecht, hat die Weißheit aber mit Löffeln gefressen und ist halt eine typische Führungspersönlichkeit die sich super verkaufen kann. Mit solchen Menschen bin ich total überfordert. Obwohl ich weiß, dass ich Recht habe, ziehe ich mich, bei eine Konfrontation mit solchen Menschen, in mein Schneckenhaus zurück. Ich bin einfach nicht dazu in der Lage, bei einer Auseinandersetzung mit solchen Menschen als "Sieger" hervorzugehen.

    Trotz meines Studiums spiele ich schon lange mit dem Gedanken einen Beruf zu wählen, in welchem ich alleine arbeite oder in welchem ich nicht jeden Tag mit den gleichen Kollegen zu tun habe. Typiche Berufe die mir hier einfallen sind Postzusteller, Fahrer oder Handelsvertreter. Ich denke, dass ich mich in diesen Berufen wohlfühlen würde, da ich als Postzusteller bzw. Faher alleine arbeiten würde bzw. da ich als Handelsvertreter nicht jeden Tag mit den gleichen Kollegen den ganzen Tag zusammen in einem Büro sein würde. Ich wäre einfach unabhängiger und könnte so meine Fähigkeiten, die zweifellos vorhanden sind, voll entfalten.

    Die Frage ist nur, ob das der richtige Weg ist um aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Im Prinzip will ich mich meinen Ängsten stellen und nicht vor Ihnen fliehen.

    Was also tun? Wäre echt dankbar, wenn ihr mir sagen könntet was die beste Entscheidung wäre.

    PS: Im Studium hatte ich mit diesen Ängsten absolut keine Probleme. Da hab ich mich super wohl gefühlt und hatte auch viele Freunde. Naja, dort konnte ich mir die Freunde auch aussuchen, aus hunderten.

  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Han Solo,

    Du kannst natürlich mal ein Selbstcoaching zu der Frage der Arbeitsweise machen. Es gibt viel Literatur zu dem Thema, mit deren Hilfe Du Deine für Dich beste Arbeitsweise herausfinden kannst. Schon möglich, dass Du nicht der Teamarbeiter bist und eher eine Struktur mit mehr Freiräumen brauchst. Dazu muss man allerdings eine gewisse Disziplin haben, die widerum auch nicht jeder hat.

    Außerdem könnten Dir Kommunikationstrainings nützen. Denn Du wirst gar nicht so isoliert arbeiten können, um nicht immer wieder mit irgend einem seltsamen "Tierchen" zusammen treffen zu müssen. Schließlich bist Du in jedem Beruf auf irgend welche Leute angewiesen, die Dich bezahlen, egal ob Du freiberuflich oder angestellt unterwegs bist. Bei den Berufen, die Du oben nennst, musst Du praktisch durchgehend zu den Kunden sch...freundlich sein, egal wie zuwider die Dir sind. Dagegen kann man sich mit Kollegen eher noch konstruktiv auseinandersetzen.

    Wenn Du von Dir selbst so überzeugt bist, kann ich mir schon vorstellen, dass Du Probleme hast, wenn Du an einen gerätst, der genauso von sich überzeugt ist (weisheit mit Löffeln gefressen), aber in der besseren Position sitzt. Da hilft dann nur soziale Kompetenz, und etwas Wissen, wie Kommunikation verläuft, um gelassen und souverän zu bleiben. Braucht aber viel Übung.

    Dieser Druck bestand hautsächlich darin, nicht von den Kollegen anerkannt zu werden,
    Im Zusammenhang mit Deinem Satz, dass Du Dich selbst für überdurchschnittlich hältst, noch eine Frage: erkennst Du denn Deine Kollegen an? Und zwar abgesehen von dem leistungsbezogenen Respekt meine ich einen grundsätzlichen Respekt.

    lg Gaby
    Geändert von Gast784 (06.06.2009 um 11:15 Uhr)

  5. #5
    Painter
    Gast

    Standard Hi

    Ich habe vor einiger Zeit ein Buch über Selbstvertrauen gelesen, leider weiss ich nicht mehr genau wie das hieß,da es Ausgeliehen war, aber da war genau dein Problem beschrieben und wie man es mit Selbstcoaching meistern kann. (Genau wie Gaby schon schrieb)

    Also wünsch ich dir viel Selbstvertrauen im Job
    Andreas


    Willenskraft ist die Weigerung,
    die Grenzen einer gegebenen
    Situation zu akzeptieren,
    und der Wunsch diese zu
    verändern.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 04.03.2012, 09:11
  2. Angst vor Kreislaufzusammenbruch
    Von Pure im Forum Ängste
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 18.10.2011, 12:01
  3. Angst ein Kind zu bekommen
    Von Babooo im Forum Ängste
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 26.11.2008, 21:16
  4. Angst vor Verlust / Angst vor ehemaliger Liebe
    Von Sternenhimmel im Forum Ängste
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 23.07.2008, 13:30
  5. Panische Angst vor Spinnen!
    Von Carmen1984 im Forum Ängste
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 09.01.2007, 20:54

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •