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Thema: Angst meinen eigenen Tod zu erahnen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Angst meinen eigenen Tod zu erahnen

    Hi Leute!
    Ich bin neu hier und habe ein echt fieses Problem. Das schlimme daran: Ich studiere sleber Psychologie und weiß wie irrational meine Ängste sind, kann sie aber trotzdem nicht abstellen.
    Mein Problem ist folgendes: Ständig kommen mir Gedanken wie: "Du wirst nie 25."( Im Dezember werde ich 25). Oder:" Heute siehst du deine beste Freundin zu letzten mal." oder spontan kommt mir eine Datum in den Kopf und dann denke ich, dass es der Tag sein wird.
    Es ist nicht mal so, dass ich davon selber überzeugt bin, dass ich Recht habe mit diesen Gedanken. Es ist die Angst davor mich in dieser Überzeugung zu irren. Es ist auch nicht die Angst vorm Tod selbst, sondern die Angst, dass meine Hirngespinste vlt stimmen.

    Ich weiß auch, dass das alles sehr irrational ist. Ich weiß zudem, dass solche Präkognitionen Quatsch sind.
    Sicher gibt es Menschen, die ahnen, dass sie bals sterben werden, diese sind jedoch meist alt und somit ist es hier ja auch rational begründet, ebenso wie bei Menschen die schwer krank sind.
    Ich jedoch bin gesund und jung und sehe keinen Grund. Ich mache auch Pläne für die Zukunft, will heiraten und unbedingt Kinder haben.

    Die Gedanken kommen übrigens von mir selber, Schizophrenie ist also auszuschließen. Ich bin echt fertig.
    Was meint ihr? Kann man wissen, dass man bald stirbt oder ist alles psychisch bedingt bei mir?
    Mit psychischen Störungen bin ich nämlich keine "Jungfrau" mehr, ich neige nämlich auch zu Zwangsgedanken.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte

  2. #2
    Neuling
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    ps: es handelt sich nicht um Träume/Visionen die ich hatte sondern einfach um Gedanken, die mir eingekommen sind.

  3. #3
    Schreiberling
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    Wie steht es mit Tod in deiner Familie? Ist da jemand vor der Zeit gestorben?

    LG Dieter

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Mariposa
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    Hallo,

    also ich bin keine Psychologin, aber schon beim Lesen der ersten Zeilen von dir ist mir die Idee gekommen, dass es irgendwas zwanghaftes sein könnte.
    Da du ja in dieser Beziehung schon vorbelastet bist ist die Gefahr sicher groß, dass sich zwanghafte Dinge wiederholen können....ist das so?....du bist die Fachfrau dafür....
    Außerdem, wenn du Psychologie studierst, beschäftigst du dich sicherlich viel mit den verschiedensten normalen und weniger normalen Spielarten menschlichen Verhaltens.....kann es sein, dass dir das nicht guttut?
    Ich würde dir, als Laie, raten, dich abgesehen vom Studium abzulenken, mit einem Hobby, Sport etc.
    Ich weiß nicht, ob man den Tod vorausahnen kann.
    Ich denke eher nicht.
    Auch mir sind schon komische Dinge passiert, die ich mir nicht erklären kann, aber grundsätzlich schließe ich es aus, dass man Dinge vorausahnen kann.
    Eher wenn man Ansatzpunkte im realen Leben hat, dass man dann schlussfolgert, was passieren könnte.
    Aber nicht in deinem Fall.
    Versuche einfach, dich mit den Gedanken nicht weiter zu beschäftigen, sie weniger zuzulassen.
    LG von Mari
    Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde

  5. #5
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    Ja, ich weiß halt vor allem auch, dass das alles Hirngespinste sind.
    Das Studium tut mir in dem Sinne gut, dass es mich sehr einnimmt und ich wenig Zeit habe nachzudenken. Zudem beschäftigt sich Psychologie ja nicht nur mit Krankheiten, sondern auch anderen interessanten Dingen wie z.B. Wahrnehmung. Derweil bin ich auch einfach nicht ausgelastet, da noch Semesterferien sind. Wenn das Semester wieder anfängt wird das auch wieder anders, das weiß ich. Zudem bin ich fest davon überzeugt, dass ich nicht bald sterben muss, aber die ständigen Gedanken machen mich fertig.

    Gestorben ist vor kurzem eine Freundin meiner Mutter, sehr unerwartet.

  6. #6
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    Ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber mir hilft eigentlich immer, wenn ich ein Gegenbeispiel habe.
    Wenn du zum Beispiel denkst du wirst nichtmehr 25. Warte den Dezember ab und wenn du 25 bist, sehe das als Beweis an, dass es reine Ideen oder böse Spielereien deines Kopfes waren. Solche Ängste kann man oft mit angewandter Logik umgehen oder lösen.
    Oft gibt es Gedanken, die am Anfang harmlos sind und sich irgendwie festbeißen und immer schlimmer werden (Warten hilft hier allerdings auch manchmal schon!). Da macht man sich selbst Probleme, wo gar keine sind. Vielleicht, weil im Moment zuviel Ruhe ist? Hattest du bevor das angefangen hat oft mit anderen Problemen oder Hürden zutun?

  7. #7
    Neuling
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    Naja, ich bin halt veranlagt für Zwangsgedanken. Hatte das mal ziemlich schlimm. Seid einem Jahr sind die vorbei.
    Mit dem viel Ruhe könntest du recht haben. Ich habe noch Semesterferien. Die gehen ja immer recht lang. Hatte auch noch Urlaub die letzten 3 Wochen. Habe also werder lernen müssen, noch zur arbeit gemusst. Wollte einfach mal ausspannen. Aber anscheinend tut mir das gar nicht so gut, weil ich dann zuviel Zeit zum Grübeln und vor allem auch recherchieren im Internet habe (Habe schon zig Seiten zu Vorahnungen gefunden sowie wissenschaftlichen Beweisen und Gegenbeweisen).
    Nächste Woche gehen die Vorlesungen wieder los und werde am WE auch wieder arbeiten. ich denke mal das wird dann schon klappen.

  8. #8
    Neuling
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    Also ich würde nicht soweit gehen und sagen, dass dir Ruhe nicht gut tut. Vielleicht hast du nur noch nicht richtig rausgefunden, was für dich Ruhe bedeutet. Ich kenne zum Beispiel Leute, die der Meinung sind, sie müssen jedes Wochenende feiern gehen , am besten noch in der Woche, und kommen sich dabei vollkommen entspannt vor, obwohl jeder sehen kann, wie ausgelaugt sie eigentlich sind.
    Es soll aber auch Leute geben, die einfach in ihrer Arbeit entspannen können (oder wie bei dir vll im Studium).
    Ansonsten würde ich mir an deiner Stelle auch einfach grundlegend überlegen, was mir im moment irgendwie nicht passt, oder was mir Angst macht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Symptome ohne Ursachen auftreten.

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