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Thema: angst nicht mehr aufzuwachen

  1. #1
    Neuling
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    Standard angst nicht mehr aufzuwachen

    ich weiss es klingt komisch aber ich werde bald operiert am kiefer mit vollnarkose und ich habe grosse angst davor nicht aufzuwachen,ich denke immer das was schlimmes passiert+


    früher(jetzt ist es etwas besser geworden) hatte ich sogar angst vorm schlafen,da ich angst hatte aufzuwachen

    könnt ihr mir helfen ??

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo,

    du schreibst in Deinen bisherigen Beispielen durchgehend von Deinen vielen Problemen. Du scheinst also generell eine Lebensangst zu haben oder Dich zumindest nicht wirklich lebendig zu fühlen oder ins Leben integrieren zu können. Ich sehe in Deiner Todesangst eigentlich eher dahingehend einen Zusammenhang. Denn es sind meist die Menschen, die die nicht richtig leben, welche sich am meisten vor dem Tod fürchten.

    Generell ist aber bei sehr vielen Menschen eine Narkose mit den grummligen Befürchtungen, man könnte ja nicht mehr - oder lädiert - aufwachen, verbunden. Weil es sich unserer Kontrolle entzieht und wir Teilnehmer von Vorgängen sind, die wir nur ansatzweise verstehen und auch nur deshalb mit uns machen lassen, weil wir uns Linderung davon erhoffen (und sie allermeist auch erhalten). Aber schön ist das natürlich nicht.

    Ich dachte mir vor Vollnarkosen, wenn ich nicht mehr aufwache, dann juckts mich auch nicht mehr. Es gibt sicher unangenehmere Arten zu sterben. Das ist eben meine Art von Galgenhumor. Aber es ist einfacher so zu denken, wenn man mit sich und seinem Leben so einigermaßen im Reinen ist und nicht allzuviel "Versäumnispanik" mit sich rumträgt.

    Eine Mitpatientin, die einen Tag nach mir in den OP gekarrt wurde, verabschiedete sich mit einem " bis dann, in ein paar Stunden - so Gott (oder wer auch immer) will."

  3. #3
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    das macht es mir nicht gerade leichter

  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    Vll wird es für Dich am ehesten leichter, wenn Du Deine ganzen Freds mal zusammen faßt, als Teile dessen was sie sind: Teile vom Ganzen, und anstatt Dir hier für jede Symptomatik, jede Angst und jedes Problem einen neuen Fred aufzumachen, solltest Du Dich um konkrete professionelle Hilfe im RL kümmern, falls Du die nicht schon hast.

    Denn mit Verlaub - so wie ich Dich hier insgesamt erlebe, scheinst Du schon ein Fall für stationäre Therapie oder eine sozialpädagogische Einrichtung oder so was zu sein. Jedenfalls raus aus Deinem Sumpf und das Leben neu (oder überhaupt mal) zu lernen.

    So kommst Du jedenfalls nicht weiter. Und das merkst Du doch eigentlich. Warum also nicht konkret im RL was tun? Hast Du Angst vor dem, was hinter Deinem Sumpf lauern könnte? Lieber das bekannte Elend, als das Elend des Unbekannten?

    PS: ich sehe gerade, Du hast 1x die Woche Therapie. Was machst Du da eigentlich? Druck mal Deine ganzen Freds aus, und zeig die Deinem Thera. Damit der mal die Aspekte hier auch von Dir sieht. Und dann überlegt mal zusammen, was Dir mehr helfen könnte.

    Und wegen der Kiefer-OP, da musste durch, oder es bleiben lassen. Was willste denn für ne Antwort haben?
    Geändert von Gast784 (25.01.2011 um 17:33 Uhr)

  5. #5
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    Idee

    Hallo, ich interpretiere das als Angst vor dem Tod. Ein beleg dafür ist, dass Du eine Op anführst, wobei es selten passiert, dass menschen hin und wieder sterben.
    Es ist völlig normal, dass Du Dich mit diesen gedanken abgibt und wäre komisch wenn nicht.
    Ein Bespiel von mir ist meine Augen Op, wobei ich dachte, wenn die ärzte einen Fehler machen, werde ich blind.ich ließ diesen Gedanken zu und teilte ihn damals mit meiner Ma, welche mich beruhigte. das beste ist, du gehst Zb, zum besten freund und erzählst ihm alles, denn geteiltes leid ist halbrs Leid und lässt Angst weniger werden.
    Alles Gute!

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