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Thema: Angst überwunden un zum Psychiater gegangen. Mir fällt ein Stein vom Herzen.

  1. #1
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    Ausrufezeichen Angst überwunden un zum Psychiater gegangen. Mir fällt ein Stein vom Herzen.

    Hallo und guten morgen,

    Anbei vorab zu meinem Problem:

    Im Jahre 2004 machte ich mich Selbständig und arbeitete ständig bis zu 18 Std am Tag. Mitte 2008 rutschte ich gewerblich in die Insolvenz. Von dem Tag an und den verbundenen Stress leide ich täglich unter Angstzustände, Schlafstörungen, komme nie zur Ruhe, sobald ein Auto an der Strasse bremst ist es wie ein Schockzustand, und habe Angst von zu hause weg zu fahren, mit dem Gedanken das etwas passieren könnte.Bin jeden Tag extrem Müde auch nach 8 Std schlaf und völlig Erschöpft. Seit den Ereignissen fühle ich mich völlig leer, und diese Zustände bestimmen mein leben in täglicher Form. Seit 2008 ist es mir nicht möglich eine Arbeit nachzugehen, und aus dem Haus zu fahren. Daher machte ich mich mit einem Büroservice Selbständig, nur um nicht wegfahren zu müssen. Seit Mai 2011 gehe ich eine Vollzeitbeschäftigung als Taxifahrer nach, was jedoch ständig meine “Ängste verschlimmert”. Seit 2008 habe ich mich bis heute leider nicht getraut über das Thema zu reden, und immer verschwiegen. Derzeit ist es leider wieder extrem schlimm, das ich mich gerne an jemand wenden möchte.
    Meine Symptome sind wie folgt:
    Ständig Müde
    Völlig erschöpft
    extreme Angstzustände bis hin zum Kontrollzwang
    Lustlos
    Soziales Umfeld leidet extrem
    Schlafstörungen
    Konzentrationsschwäche
    Stimmungsschwankungen
    Kopfschmerzen
    ständig angespannt und fühle mich völlig leer.

    Eine Arbeitskollegin hatte das in etwa ein ähnliches Problem. Wir haben uns lange unterhalten, und es hat dann klick gemacht bei mir, das ich etwas ändern wollte.
    Seit beginn der ganzen Sache habe ich mich nie getraut zu meinem Hausarzt zu gehen, da ich nie mit Ihm dadrüber sprechen könnte, da er auch noch fast Nachbar ist in unserem 3000 Seelendorf.
    Ich schrieb per Fax einige Hausärtze an, da ich mich nicht traute das Problem am Telefon zu besprechen. Bei vielen kam die Rückantwort: Sehe mich ausserstande Ihnen zu helfen. Bitte schauen Sie in den gelben Seiten. Na Klasse dachte ich. Auf einmal bekam ich ein Fax mit einem Termin bei einem Hausarzt. Sehr nett geschrieben, und habe mich verstanden gefühlt. Termin gleich am selben Abend. Meine Probleme geschildert, und sofort eine Überweisung für Psychiatrie bekommen.
    Gestern also nur 2 tage später war ich bei einem Psychiater, dem ich auch das Problem vorab per Fax mitteilte. Ich bekam eine AU für erstmal 14 Tage, und verschrieb mir Mirtazipin 30mg. Nach 14 tagen solle ich wieder kommen, und habe ein Termin zum Mentalen Training bei Ihm bekommen. An etliche Psychologen hatte ich mich ebenfalls gewandt in den Tagen, und habe festgestellt das man ca. 8 Monate warten müsste für einen Platz. Aus dem nichts bekam ich ein Rückfax: Einen freien Platz haben wir am 6.2.2012 da jemand abgesagt hätte. Ich freue mich tierisch das es so schnell geht und ich mich verstanden fühle.
    Mich würde Interessieren wie es denn weitergeht aus den Erfahrungen.
    Wie lange ist man denn in etwa Arbeitsunfähig? Und was und wie wird in der Therapie gemacht wenn man denn eine bekommt?
    Freue mich etwas zu hören und verbleibe mit lieben grüssen!

  2. #2
    Roman Verfasser
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    Standard

    Hallo und willkommen im Forum,

    schön daß Du etwas für Dich unternimmst. Man kann nicht sagen wie lange jemand braucht um für sich wieder weiterzumachen, das kann unterschiedlichg sein. Auch was in einer Therapie abläuft, das hängt oftmals vom Therapeuten ab. Es könnte vielleicht um Vergangenheitsbewältigung bzw. Ursachenforschung gehen.

  3. #3
    Lill
    Gast

    Standard

    Ich finde es schön, hier auch mal einen solchen positiven Beitrag zu lesen! Mit positiv meine ich, dass du aktiv nach einer Lösung gesucht und sie auch gefunden hast.

    Du bist auf einem guten Weg, denke ich. Zur Therapie hat Erwin alles gesagt, das ist für jeden unterschiedlich. Der Weg dorthin ist ja oft schon die größte Hürde und ich wünsche dir viel erfolg.

    Spontan dachte ich eben, ob eine nichtselbständige Arbeit für dich nicht besser wäre? Als Selbständiger ist es ja doch so, dass oft extreme Existenzängte aufkommen können.

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