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Thema: angst um meinen mann

  1. #1
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    Standard angst um meinen mann

    hallo ich bin neu hier und mache mir sorgen um meinen mann ..

    ich möchte euch in kurzform schrieben worum es geht .. vielelicht koennt ihr mir den ein oder anderen tip geben



    wir sind 8 jahre zusammen und er hat es mir auch erst vor einem jahr erst mitgeteilt das er angstzustände hat. das gespräch kamzu stande, weil unsere ehe kurz vor dem aus stand.
    nach diesem gespräch (seinem zusammmenbruch) und seiner erleichterung es endlich jemandem erzählen zu koennen hatten wir eine ausgeglichene zeit.
    jetzt hat er ein berufliches problem und ich habe das gefühl, seine angst ist wieder da.
    ich möchte ihm helfen , ihn unterstuetzen komme aber nicht mehr an ihn ran ..
    wie in den jahren davor, er macht total zu.wie kann ich ihm vermitteln das er einen psychologen aufsuchen sollte und wie soll ich mich ihm gegenueber verhalten ?

    ich fühle mich hilflos .. und ich will ihn nicht noch mal durch die angst verlieren

  2. #2
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    Standard Nicht einfach...

    ... die ganze Lage. Vor 1 Jahr konntet ihr das gemeinsam klären... es war (so habe ich es verstanden) eine Angelegenheit zwischen Euch beiden.

    Jetzt kommt der Druck von außerhalb, da hast Du natürlich keinen Einfluss drauf...

    Wie so oft, wenn etwas beruflich in Schieflage gerät, kann das ganze extrem belastend werden, je nach der Situation auf dem Arbeitsmarkt: Bin ich eine begehrte Arbeitskraft, schwierig auf dem Markt zu erhalten, habe ich eine starke Position...

    Bin ich jedoch in einer Branche tätig, wo es viele Arbeitssuchende gibt, so habe ich trotz hoher Qualifikation möglicherweise ein riesiges Problem in dem Moment, wo mein Stern anfängt, zu sinken...

    Hier kann es hilfreich sein, die Situation nüchtern zu analysieren: Welche Möglichkeiten habe ich, die belastenden Umstände in meiner Firma abzustellen? Wenn das nicht möglich ist, binnen welcher Frist kann ich mir einen Wechsel (andere Abteilung, andere Firma) ermöglichen?

    Das hilft mir immer, wenn ich eine belastende Situation habe: Ich gehe nüchtern in die Analyse, liste das "Für" und "Wieder" auf... am Ende habe ich kein 100%-Ergebnis. Aber ich kann sagen: "O.k. ich setze mir selber eine Frist, schaue mir das in eimer Firma noch 1/2 Jahr an... wenn es keine Besserung gibt, fange ich an, mich anderweitig umzusehen..."

    Wichtig für mich: Ich erlebe mich als aktiv (!) handelnde Person, die sich zwischen Optionen entscheiden kann. Die "Gegenrolle", also das passiv leidende Opfer, bleibt mir so erspart.

    Du schreibst, dass Du im Moment keinen guten Zugang zu ihm hast. Doch es wäre ein paar Versuche wert. Zeige Interesse an seinem Job ("Wie war`s denn heute so...?"), oft öffnen sich dann so manche verschlossenen Türen.

    Wenn er berichtet, was mies im Job läuft, höre Dir erst mal alles an... dann kannst Du ihn vorsichtig mit auf den "Analyse-Weg" mitnehmen: "Was kannst Du (!) denn da machen?" oder "Hast Du schon mal mit dem Chef geredet?" oder "Mensch, das läuft ja schon eine Weile richtig mies für Dich, kannst Du Dir vorstellen, mal etwas anderes zu machen, vllt. sogar in einer anderen Firma?"

    Der Zweck ist, ihn auch in eine aktive Rolle zu führen, damit er sich nicht als "Opfer" fühlt und leidet... vielleicht kommt er zu einer besseren Einstellung: "So etwas brauche ich nicht, da habe ich andere Optionen..."

    Sicher nicht einfach, bei jemandem, der Anstzustände hat. Doch er ist nicht allein damit, weder in seiner Beziehung (Du hilft ihm) noch auf beruflicher Ebene: Das ist heute manchmal wirklich ziemlich ruppig, da kann man schon mal Angstzustände kriegen... am Job hängt ja oft auch eine Menge dran...

    Hoffe, das Du damit was anfangen kannst.

    LG
    Silent Voice

  3. #3
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    Standard

    Hallo
    wir sind 8 jahre zusammen und er hat es mir auch erst vor einem jahr erst mitgeteilt das er angstzustände hat. das gespräch kamzu stande, weil unsere ehe kurz vor dem aus stand....nach diesem gespräch (seinem zusammmenbruch) und seiner erleichterung es endlich jemandem erzählen zu koennen hatten wir eine ausgeglichene zeit.
    Da wirst Du nach 7 Jahren schon überrascht gewesen sein. Doch: "...es endlich jemandem erzählen zu können". Diese Aussage verstehe ich jetzt nicht so ganz. Also ich denke, bei so langem Zusammensein sollte doch schon etwas mehr als das übliche Alltagsvertrauen vorhanden gewesen sein.
    LG

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