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Thema: Angst/Verzweifelung/Druck der ARGE-Therapie ja-aber nur ambulant! Was soll ich tun?

  1. #1
    Neuling Avatar von duffy
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    Standard Angst/Verzweifelung/Druck der ARGE-Therapie ja-aber nur ambulant! Was soll ich tun?

    Ich habe gerade eine Trennung hinter mir wo ich die beiden wichtigsten Menschen im Leben verloren habe.
    Im Kinderheim bin ich aufgewachsen und Familie als Unterstützung habe ich nicht.
    Ich bin so labil,ich bekomme meinen Tagesablauf nicht geregelt sehe keinen Sinn im Leben und würde am Liebsten nur schlafen
    oder manchmal nur in kurzen Gedanken"sterben".
    Ich habe keine Freunde,nur Kollegen und bin ein sehr emotionaler Mensch(krebs^^)
    weil ich auf meinen Ex und meine damalige BEste gezählt habe(die nun zusammen sind) sehe ich keine Pfeiler mehr in meinem Leben,die mir gewissen "Halt" vermitteln
    Ich bin traurig und weine täglich und fühle mich leer ,gestresst und durchaus unzufrieden..

    Ich kann morgens nie zeitig aufstehen weil ich eben keinen Antrieb und Sinn habe.Die Arge macht mir druck weil die ja die kl.Leistung noch kürzen würden.
    Was kann ich tun wo soll ich hingehen damit mir geholfen wird..
    Ich trinke viel Alkohol und bin frustriert und habe Angst auch noch die finaz.Hilfe wegfällt.
    Kann ich mich krankschreiben lassen damit die Arge mich in Ruhe läßt daß ich mich bewerben soll wenn ich so schon nicht
    zurechtkomme so blöd es klingt?
    Und wer ist Ansprechpartner für mich?
    Ich bekomme den ALttag angefangen beim Aufstehn nicht geregelt(selbst wenn ich versuche morgens aufzustehen,habe kaum Lebensmut bis keinen-
    und fühle mich verzweifelt weiß nicht was ich tun soll!)

    Habe mich beraten lassen und mir wurde gesagt ich soll mich krankschreiben lassen um mir einen geeignten Therapeuten zu suchen und dafür bin ich mit allem Mut zusammengenommen zu einem Fachmann gegangen...
    Meine einzige Angst ist stets
    "ich muss stationär" ,und darf/kann nichts ambulant tun.
    Ich war dann bei einem Fachmensch und es lief folgendermaßen ab:

    Also ich habe ja keinen Hausarzt und bin daher zu einem
    Allgemeinmediziner der auch Arzt für
    für Psychiatrie und Psychotherapie
    ist!Lange wartezeit wieder praxisgebühr aber egal..

    Es fiel mir sehr schwer einen Anfang
    zu finden vor Allem weil der Mann mir ja
    optisch unbekannt war & des Weiteren unsympathisch.
    Aber naja einmal drin musste ich durch.

    Ich habe meine Geschichte (wahre)
    wie hier erzählen wollen und fing an,daß mein Leben sich durch die Trennung drastsich geändert
    hat.
    Wichtigsten Menschen verloren und das Ersatzkind"Hund"..
    Er fragte zwischendrein
    "Was machen sie denn derzeit?"
    ich versuchte ihm zu schildern,daß ich irgendwie keinen SINN
    finde usw..

    Er meinte mich unterbrechen zu müssen mit der Bemerkung
    "Selbstmitleidsschiene"(womit er vielleicht nicht Unrecht hat-
    ABER fand es doch etwas dreist:-/)


    Folgende punkte konnte ich nennen:
    -kein Antrieb ausm bett zu kommen..

    -wozu leben/er meinte FÜR SICH SELBER
    logischerweise,was ich ja eigentlich auch weiß^^^^


    -was ich mache fragte er
    Meine antwort:nix ausser nicht klar kommen
    und keinen Sinn sehen überfordert sein,lustlos...
    Alles etwas krass formuliert jetzt !

    -Warum ich ins Kinderheim gekommen bin damals
    kam zur Sprache (weil ich freiwillig gegangen bin
    aufgrund der aggressiven Art meines vaters..)

    --daß ich keine Familie habe..
    ja und dann brach er das gespräch abrupt ab mit:
    "Ganz klar Tagesklinik,die kennen sich aus mit solchen frauenproblemen-
    Ich fragte WARUM--er meinte Diagnose: STRUKTURDEFIZIT!"

    -----------------

    Ich wollte zu ende erzählen weil ich bestimmt was vergessen hatte und sagte
    ihm auch das war NICHT ALLES..
    doch er beendete meine Erzählungen.(Bestimmt
    hat er gedacht "die erzählt noch lange..^^^^")

    Ich war baff aber er sagte mir dann morgens 9 bis 17h mindestens 8 Wochen lang
    tagesklinik ist nötig!
    Ich bräuchte Struktur im Leben im Alltag-..
    (Ich hatte 2 mal erwähnt daß ich mit der normalen tagesplanung und alltäglichen Dingen
    überfordert bin und nix geregelt kriege...)

    Ja, hat mir eine Klinik genannt das Camillus dort soll ich einen termin machen,
    die würden individuell STRUKTUR reinbringen in mein Leben!

    fazit:VERMITTLUNGSfähig sei ich
    es sei denn die geben mir was ,
    was ich nicht kann!hardcore also ganz anders als erwartet!!!!

    Bin etwas geknickt habe gerade mal ne krankmeldung für den Tag bekommen.
    sollte nur ne zeitliche bescheinigung sein sogar :-o

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    Hey,
    was spricht für dich gegen die Tagesklinik? Es ist nun mal so, dass man nur mit Struktur dem Problem entgegenwirken kann. Natürlich ist das für dich anfangs schwer, aber ich kenn niemanden für den eine Therapie ein Spaziergang war.

  3. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei -grinsekatze- für den sinnvollen Beitrag:

    Suppenhuhn (13.07.2011),Waris (07.05.2011)

  4. #3
    Neuling Avatar von duffy
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    Standard

    Danke für deinen Beitrag=)

    Was dagegen spricht:Irgendwie mein Inneres.Ich möchte mir ja helfen und wieder zu mir finden,aber lieber ERSTMAL sachte in ambulanter Form.Dann vielleicht anders..Jedoch frage ich mich ob das nun in meinem Sachverhalt machbar ist..oder ob mir jeder Arzt sagen wirde"ENTWEDER - ODER.."

    Ist es denn so?

    Muss das so sein??Was soll ich tun?

    LG
    PS:Blöde Frage aber:warum kann man mit Struktrur dagegen etwas tun,das verstehe ich nicht ganz?

  5. #4
    Gast1006
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    Standard

    Hallo,

    Was dagegen spricht:Irgendwie mein Inneres.
    Klar doch ... denn dann wären die unendlichen Ausreden vorbei!

    So wie du das alles beschreibst, hast du dich doch ganz gemütlich eingerichtet. Lange schlafen, die Sinne mit Alkohol benebel, die ARGE zahlt fein und die Schuldigen -> keine Familie, Ex und beste Freundin sind auch parat. Und wenn es zu doof wird läßt man sich Krank schreiben!

    Wieso solltest du da wirklich was ändern wollen ?

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast1006 für den sinnvollen Beitrag:

    Waris (07.05.2011)

  7. #5
    Verleger Avatar von Natz
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    Standard

    Vor was hast Du Angst? Das Du stationär an einen Tagesablauf gebunden bist? Vll. musst Du auch erst mal in einen Entzug. Alkoholkrankheit ist nämlich in den meisten Kliniken eine Kontraindikation, d.h., wenn es bei Dir der Fall ist.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  8. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    Vll solltest Du Dich erstmal entscheiden, ob Du Deine Gesundheit oder Deine Vermittlungs(un)fähigkeit als oberste Priorität erklärst. Denn danach wird sich Dein (Nicht-)Handeln ausrichten.

  9. #7
    Neuling Avatar von duffy
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    Standard

    @derKümmerer:
    Also genau davor habe ich Angst.
    Als so eine abgestempelt zu werden.
    Denn es ist nicht so,es SCHEINT zwar so...ABER
    dann würde ich ja klarkommen/würde es mir gutgehen!
    Und dem ist nicht so!!!!!
    Aber ich habe mir denken können daß ich als "faul" und so ne stylez wie "Sozialschmarotzertum" abgestempelt zu werden...

    Naja...

    LG

  10. #8
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo duffy,

    Selbsteinschätzung und tatsächliche Wirkung auf die Umwelt ist eine mit der ambitioniertesten Herausforderungen an jemanden!

    Wenn du dich lieber in deinen Elfenbeinturm schmollend verziehst, anstelle aktiv an deine Probleme heranzugehen ... dann wirst du wohl erst einen langen Leidensweg gehen müssen - um auf dasselbe Ergebnis zu kommen, als wenn du nun sofort und direkt deinen Probleme anfängst zu lösen.

    Naja ...es ist dein Leben

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