Hallo,
erst einmal, danke fürs Anklicken!
Ich würde gerne einmal meine Situation schildern, damit ihr meine Hintergründe auch nachvollziehen könnt. Ich bin wirklich ziemlich verzweifelt und "traurig" ist gar kein Ausdruck mehr.
Ich bin 17 Jahre alt und besuche eine weiterführende Schule um mein Fachabitur zu machen. In der Schule läuft alles gut. Ich habe soziale Kontakte, eine Beste Freundin, seit 12 Jahren und seit kurzem einen festen Freund. Dieser ist wohl der Auslöser dafür, dass ich mir nun endlich mal über meine Ängste bewusst werde und mich informiere.
Mir ist schon im Umgang mit meiner Mutter aufgefallen, dass ich Nähe meist als erdrückend, oder sogar unnötig, lästig, ja manchmal sogar als ekelig empfinde. Eine einfache Umarmung ist manchmal schon schwer und ich muss mich zusammen reißen, um meine eigene Mutter nicht beinahe angewiedert wegzustoßen. Meistens zwinge ich mich weiter, jemandem Nähe zu zeigen, nur um meine Angst zu verbergen und nicht unhöflich zu erscheinen.
Mein Vater ist auch etwa so. Ihn könnte man weitestgehend als gefühlskalt bezeichnen und auch das bin ich manchmal. Ihn umarme ich beinahe nie. Vielleicht an meinem oder seinem Geburtstag ... vielleicht.
Mein größtes Problem mit Berührungen anderer Menschen liegt auch in Zärtlichkeiten mit meinem Freund. Eine Umarmung, ein sanfter Kuss auf den Mund und schon will ich eigentlich nur noch weg! Das liegt nicht an ihm, er zwingt mich zu gar nichts, ich mich aber. Je intimer wir werden, je mehr Zeit wir nahe beieinander gekuschelt verbringen, umso eingeengter fühle ich mich. Ich will nur noch weg und allein sein. Ich möchte dann nur in mein sicheres zu Hause, die Tür hinter mir schließen und niemanden hineinlassen. Aber genau das sollte doch nicht so seinIch sollte seine Gegenwart, seinen Berührungen und Zärtlichkeiten doch nicht mit ekel und dem Gefühl der Enge begegnen... Sollte man sich denn nicht viel mehr darüber freuen, geliebt zu werden wie man ist?
Mit all meinen Fehlern und Makeln, die ich an mir hasse ist das für mich aber nicht leicht...
Ich würde mich über Hilfe und schnelle Antworten sehr freuen und für weitere Fragen stehe ich auch zu Verfügung, wenn dann eine passende Antwort besser zu finden ist.
Danke schon mal![]()


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Ich sollte seine Gegenwart, seinen Berührungen und Zärtlichkeiten doch nicht mit ekel und dem Gefühl der Enge begegnen... Sollte man sich denn nicht viel mehr darüber freuen, geliebt zu werden wie man ist?
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