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Thema: Angst vor dem Leben.

  1. #1
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    Standard Angst vor dem Leben.

    Erst einmal schönen guten Tag,

    ich war mir nicht sicher wo ich das reinpacken soll.
    Da Mobbing nicht mehr wirklich aktuell ist trag ich das ganze unter Ängste ein.
    Ich fange jetzt einmal gaanz restriktiv mit dem Anfang meines Lebens an.
    Ich bin Sohn einer polnischen Mutter und eines älteren deutschen Mannes.
    MIt drei Jahren schieden sich meine Mutter und mein Vater, letzerer ließ seinen cholerischen Ausbrüchen freien Lauf und war auch sonst kalt und berechnend - sagte meiner Mutter offen ins Gesicht das er mich ihr wegnehmen wolle.
    Das Sorgerecht gewann mein Vater, auch wenn natürlich meine Mutter mich sehen durfte...wochenends. Achja, bevor ich das vergesse - ich bin nun 15 Jahre alt, dann können wir ja wieder an den Anfang springen. Es war eine Hassliebe, er flippte aus - bis auch ich verkrampfend ausflippte und wir uns anbrüllten wie Feuer und Wasser, natürlich hatte ich dennoch eine riesen angst geschlagen zu werden was er trotz Drohnungen bis heute nicht tat.
    Genauso gab es momente in denen er mich einfach in den Arm nahm, trotz seines alters und seiner Ausbrüche war er genauso liebevoller Mensch - leider auch noch mit vielen älteren Normen/Prinzipien. Er hatte etwas mehr Geld als die anderen und terrorisierte als Boss auch noch seine Angestellten.
    Ich hasste Tennis da es immer zum Streit kam wenn wir spielten, als ich einen Sommer nur mit einem Lehrer spielte liebte ich es. Mit 6 Jahren kam ich in die Grundschule, ich kann mich nicht genau daran erinnern - aber es "ging" wohl. Danach kam das Gymnasium, mir wurde die falsche Klasse gesagt (5a, b, c), als ich dann in die richtige kam wusste ich fast mit dem Blick meiner Klassenkameraden was mich erwarten würde. Vater brüllte mich vor diesem Gymnasiumaufenthalt schon wegen einer 3 in Mathe an, er hätte mich in Grund und Boden *******n müssen (auf schlecht Deutsch gesagt) für dieses erste Jahr, aufgrund meiner massivsten Ängste und verbalem Mobbing dem ich gerade wegen meiner sentimentalten Art und wegen meiner Größe (klein) brach ich immer wieder (weinte), hatte eine 5 in Bio und es war auch sonst nicht prickelnd. Klar, mein Vater war niemand der sagte:"Ist ****** egal ob du gemobbt wirst", Fakt ist das er mir dennoch nicht geholfen hat.
    Im übrigen lud er irgendwann eine ausländische Nutte bei uns zu hause ein, von der ich nicht wusste das sie es war. Später dann erfuhr ich durch lauschen, dass er sie bei sich beherbergte und ihren Zuhälter bezahl - sie war über 30 Jahre jünger als er und naja sie habens nicht nur getrieben, sondern sie haben sich auch gefetzt (wobei meine Mutter selbst 24 Jahre jünger als mein Vater ist). Beispielscenario - sie sperrt sich im Klo ein, bei dem sich ein Klaustrophobiker die Zähne vor angst abzittern würde ein, er schlägt darauf ein, sodass man denken könne die Tür fällt gleich um.
    Mein Vater hatte sich ein wenig im Zaum gehalten die letzten Jahre, also er flippte nicht gleich aus wenn ich eine Tür nicht zumachte innerhalb des Hauses (was er gerne tat), deshalb bekam ich wieder mehr angst.
    Mein Vater verspürte einen unglaublichen Hass auf meine Mutter, sodass ich mit den Jahren immer mehr gleichen ebenso auf meine Mutter verspürte - wenn sie etwas sagte, wenn sie aß, wen sie etwas tat...es ließ mich verkrampfen und ausflippen. Ausserdem spielte ich Instrumente, dass auch gar nicht schlecht - es machte mir anfangs spaß ehe mein Vater darauf erpicht war zu entscheiden wie oft und wie lang ich spielte.
    Nochmal zur Schule, irgendwann ging es auf diesem Gymnasium - 7. Klasse, ich hatte ein paar Freunde, war trivialer Art und abgesehen von den Wutausbrüchen meines Vaters und den heimlichen im Bettgelese, den Nuttenbesuchern anderer Huren (da diese Frau die bei uns wohnte weg war), ging alles seinen "geregelten" Gang...bis ich anfang 8.er Klasse Notenmäßig abstürzte, meine Mutter war bis dato in eine andere Stadt gezogen - ich war im Urlaub bei ihr und Heiligabend entschied ich unter Tränen bei ihr zu bleiben. Nun, eine Schule war schnell gefunden - mein Vater schickte uns auch Geld, was er uns vom Wohngeld abzog (hihihi), wir haben nicht das meiste Geld - es war anfangs schwer. Ich war sozusagen mein Vater, ein Tyrann - kein kalter berechnender...ein ausflippender, ich hatte solche Aggressionen gegenüber meiner Mutter das ich mich noch heute frage wie sie es aushielt. Ich fand ein Gymnasium das wegen meiner Fremdsprache etwas weiter weg von zuhaus ist (eine Stunde Busfahrt), ich fand Freunde und unterwarf mich wieder den Interessen dieser Personen.
    Ich würde mich fast als einen Übermenschen Nietzsches beschreiben, jemand der es aufgrund seines erlebten nicht anders kann. Es kam wie es kommen musste, ich fand World of Warcraft und spielte - kam dort mit Erwachsenen in Kontakt und Roleplay (Rollenspiel), versank im Cybersex und Stundenrumgespiele - Net, die Freunde gingen. Ich masturbierte so oft zu Sadomaso - Sachen, dass Sex für mich heute nicht nur mit Liebe nicht mehr verbunden wird, sondern irgendwie nicht klappt. Ich hatte viele Liasion mit älteren Frauen übers Net. Ich bekam Akne und ich wurde wie Luft behandelt, mein Notenabsturz kam wieder und ich verlernte zu lernen und mich zu konzentrieren. Ich sah mich immer wieder huschend im Bus um, ich stellte mir selbst immer Forderungen/Wetten die ich nicht einging, aber dennoch froh war wenn ich sie einhielten könne ((es waren kleinere, ich war/bin noch, ein wenig paranoid)), ein wenig verlor ich meinen Umut über meine Größe durch meine Pickel. Was soll ich sagen, ich begann auch Metall/Industrial/Gothic zu hören, Depressionen zu haben leider ebenso. Ich wurde ernster, ich hasse den dummen Humor meiner MItschüler, ich mag ihre Interessen nicht...und ich schaffe es nicht wirklich in den Schulstoff zu kommen, da ich schon so viel verpasst habe. Ich bekam immer mehr Fehltage, ich begann mit dem Schreiben - Schreiben, dass einzigste was mir Perspektive gibt. Ich kann nicht wirklich über meine Gefühle schreiben, dafür über andere Sachen.
    Jedenfalls wurde ich auch härter, meine Akne ging immer wieder weg durch Wasserstoffperoxid. Gestern dann...die Katastrophe, eine Beule über der linken Augenbraue auf der Stirn. Eine Pickelbeule denke ich, rot und ohne Eiter (meine Pickel haben eh fast keinen Eiter), oder wenn dann ganz unten drunter...keine Ahnung. Ich blieb wieder hart, aber ich wurde sauer - da ich meine Pickel immer öfters ausdrückte weil ich mich so sehr schämte das ich mich selbst begraben könnte wurde ich sauer. Ich schlug mit meinen Fäusten auf die Beule ein, drückte mehrmals mit einer kleinen Schere hinein auch wenn diese nicht ganz eindrang sondern nur abdrücke hinterließ.
    Ich brach wieder langem in den Armen meiner Mutter versunken und schrie
    meine Emotionen mit unterlegtem Weinen heraus, es waren keine Aggresionen. Ich schrie den Unmut über mein Leben hinaus, meine Depressionen, meine feinen Gefühle sind ja abgestumpft, das weinte ich auch hinaus, ich war danach so kaputt das ich einschlief und heute habe ich mich dazu entschieden diesen Text zu schreiben. Ich habe in 2 Tagen Geburtstag, wollte meine Akne in Griff bekommen und hab meine erste Pickelbeule oder was das auch ist. Ach ne, ich hatte in 2 Tagen Geburtstag, natürlich ist meine Beule durch diese Behandlung nicht besser geworden und ich habe morgen meinen Geburtstag. Ich wollte in die Stadt fahren und mir einen schönen Tag machen, ich glaub das wird wohl nichts.

  2. #2
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    Das war ein "grober Überblick" über mein Leben, ich schreibe im übrigen kontroverser Texte im Bezug auf Sadomaso/Hass/Alkoholismus, aber ich schreibe nichts über meine Gefühle weil ich dazu nicht im Stande bin - aber auch da muss ich mich zusammenreißen, eigentlich wollte ich noch eine Biographie und einen Roman schreiben, aber aufgrund meines "ich schaff das eh nicht" - Gedankens fällt es mir irre schwer und ich raffe mich manchmal weniger, manchmal mehr dazu auf weil ich immer angst habe - zu scheitern.
    Ich bin mir nicht sicher worunter ich jetzt genau Leide, Ängste - Depressionen, Mobbing (ich werde eigentlich behandelt wie Luft, also zählt in der neuen Schule nicht so wirklich darunter), Fakt ist das ich bald die schriftliche Überprüfungen an Gymnasien schreibe und nicht weiß ob ich mein Abi a) schaffe und b) überhaupt machen will. Ob ich einfach raus aus der Schule will...denn Schule engt mich ein, ich bekomme Ideen meist auf dem Nachhauseweg/zuhaue, ich bibbere bei Vorträgen...ich kann mich nichtmal so wie im Internet artikulieren, ich kenne meine Gedanken - kann sie nicht so aussprechen wie ich sie eben in diesen forme. Trotz meines Hasses gegenüber meiner Akne fühle ich mich auch noch ein wenig ******* durch meine nicht vorhandene Größe. Ich bin Vegetarier und wollte diesen Sommer Dreadlocks machen, ich bin mir aber nicht sicher ob ich a)sitzen Bleibe und dann mit den Dreadlocks in die Schule wird schwierig und b)ob da meine Akne schon weg ist. Ich fühle mich zu dunkleren Klamotten, einem anderen Stil hingezogen - ich kleide mich nicht so wegen der Schule. Aber ich rauche und trinke auch keinen Alcohol wie fast jeder aus meiner Klasse. Und dann hab ich gerade trotz meiner Beule meine erste Lederjacke für morgen bekommen, und dann diese Beule...es lief mit meinem Aussehen alles wieder ein wenig besser, denn trotz dieser Akne und meiner Größe sehe ich nicht "schlecht aus", aber dann kam die Beule und naja....morgen ist mein Geschenk eine Jacke mit der ich mich nicht gut fühle weil ich diese verdammte Beule habe - dann kommt noch der Freund meiner Mutter, ehemaliger Journalist und Fotograph...einer meiner wenigen Geburtstage die ich jetzt schon als richtig schlecht empfinde und das nur wegen eines Schönheitsmakels, ich schäme mich selbst wenn ich am Computer sitze...(ich spiele im übrigen seit letztem Jahr kein WoW mehr).
    Ich hab zwar viel geschrieben, aber bei weitem nicht alles - was euch sicher bewusst ist. Achja genau, ehe ich es vergesse - mein Vater ließ natürlich nicht einfach zu das ich bei Mutter wohnte, er besuchte uns am Balkon - wir haben so eine Gardine bei der man nur nach draußen sehen kann, aber nicht vom Freien ins Innere - ich wusste das nicht und zitterte am ganzen Leibe, dass war aber auch ein wenig her. Jedenfalls sehne ich mich manchmal nach dieser angst vor meinem Vater, ich bin einfach unsensibler geworden, habe weniger Gefühle...ich sehne mich nach diesen schlechten Gefühlen weil ich sonst wenig fühle und einfach leben will...momentan bin ich ein wenig leer und doch voll von unverarbeiteten Ängsten.

    Gruß Feralion.

  3. #3
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    Verzeihung wegen meiner schlechten Grammatik/Wortwahl, es war irre schwer das alles zu schreiben deshalb habe ich es mehr oder minder gedankenlos geschrieben.

  4. #4
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    Hallo Feralion,

    für Außenstehende ist dein Post wirklich etwas wirr. Vielleicht solltest du mal ein bisschen gliedern und sortieren, sonst wird hier womöglich nicht viel Resonanz kommen. Außerdem stellt sich mir die Frage: was erwartest du von den Usern hier? möchtest du dich austauschen oder willst du "nur" deine Geschichte erzählen?

    LG
    Anna

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