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Thema: Angst vor dem psychischen Stress

  1. #1
    Neuling
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    Standard Angst vor dem psychischen Stress

    Hallo liebe Forengemeinde,

    ich bin in der Schule ingesamt einem ziemlichen Stress ausgesetzt. Das heißt konkret das ich von Dozenten ziemlich grob behandelt werde. Diese werden mir gegenüber ausfallend oder weisen mich grundlos zurecht. Es sind auch andere Dinge vorgefallen die schon an Missachtung der Rechte eines Menschen Grenzen. Darauf jedoch möchte ich nich genauer eingehen. Meine Frage ist jetzt wie man trotzdem selbstsicher bleibt und auch noch selbstsicher genug für Klausuren und ähnliches ist ? Die Dozenten versuchen mich offensichtlich zu demotivieren in dem sie Sagen, dass ich es ja ohnehin nicht schaffe meinen Abschluss zu machen und auch nicht geeignet bin.
    Da tut sich fuer mich der Gedanke an eine Selbsterfüllende-Prophezeiung auf, da ich dazu neige dann mit meinen Gedanken über das gesagte zu kreisen und ich das Gefühl habe dadurch unsicher zu werden so das dieser Begriff hier ganz gut passt.

    Gruß

    Ethan

  2. #2
    katha
    Gast

    Standard

    hallo,
    ich kenne deine situation nicht und weiß nicht genau was die lehrer machen das du dich so fühlst als würden sie dich schlecht behandeln..
    aber wenn du angst davor hast das sich ihre prophezeiung erfüllt, dann solltest du vielleicht versuchen eine neue aufzustellen..

    also mir hilft das..wenn ich mir mein ziel (z.B bei dir das bestehen des schulabschlusses) bildlich vorstelle, wenn ich mich sogar gefühlsmäßig in die lage versetze...und dann mit diesen bildern ans lernen gehen...

    entwickel die motivation dir selbst (und meinetwegen auch den lehrern) zu beweißen das sie unrecht haben,das du mehr drauf hast als sie denken...und mit dieser einstellung und wenn du dich hinsetzt und lernst wirst du es auch schaffen selbstbewusster aufzutreten...

    ich hatte damals in der realschule einen lehrer der mit mir überhaupt nciht klar kam, mit dem ich oft aneinandergerumpelt bin (er hat mich beleidigt weil ich im "punk-stil" rumgelaufen bin, hat gesagt ich schau aus wie aus der mülltonne gekrochen, vom auto überfahren, hat mir den weg zum sekretariat versperrt weil er der meinung war ich bin nicht würdig da rein zu gehen)...ich hab daraus wahnsinnige motivation gewinnen können, hab mich auf sein dummes gesicht gefreut wenn ich gute noten schreiben und im unterricht gute beiträge bringe...

  3. #3
    Schreiberling
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    1. Tust du etwas um diese Reaktion bei deinen Mitmenschen hervorzurufen? - Prüfe diese Frage mal.
    2. Lerne viel und strafe sie lügen.

  4. #4
    Neuling
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    Ich habe den Lehrern durch meine Widerworte am Anfang schon einen Anlass gegeben. Allerdings waren die Lehrer am Anfang auch gleich schon so unfreundlich, so dass ich es nicht glauben konnte und mit gutem Gewissen dagegen angegangen bin. Dann habe ich aber realisiert, dass es in der Schule so ist, dass Lehrer gut und gern einen Machtmissbrauch ausüben können ohne mit Folgen rechnen zu müssen. Daraufhin hat mich teilweise die Verzweiflung ergriffen, so dass ich in meinem hoffen auf das Gerechte (wenn auch ein wenig naiv) einfach sachlich richtig gekonntert habe. Deshalb war es für mich einfach nicht nachzuvollziehen was sich die Herrschaften da teilweise rausnehmen und dabei glauben es ist nomal mit Schülern (die Grundrechte haben) zu umzugehen. Naja, meine Stimmung hat sich dementsprechend dann ganz schnell an das allgemeine Tief in der Schule angepasst. Wirklich schlimm wie motiviert man sein kann und wie tief man runtergerissen wird wenn man nicht von Anfang an die Klappe hält. Schade ist allerdings das in einem anderen Jahrgang um einiges mehr an Leuten waren die so dachten wie ich.

  5. #5
    Schreiberling
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    Sich zu behaupten ist grundsätzlich nicht schlecht. Gibt es noch die Frage nach dem wie. Hier ein Buchtipp: M. Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation.

    Ich hoffe dein letzter Post war so spät, weil du noch so viel gelernt hast.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Ethan Beitrag anzeigen
    Ich habe den Lehrern durch meine Widerworte am Anfang schon einen Anlass gegeben. Allerdings waren die Lehrer am Anfang auch gleich schon so unfreundlich, so dass ich es nicht glauben konnte und mit gutem Gewissen dagegen angegangen bin. Dann habe ich aber realisiert, dass es in der Schule so ist, dass Lehrer gut und gern einen Machtmissbrauch ausüben können ohne mit Folgen rechnen zu müssen. Daraufhin hat mich teilweise die Verzweiflung ergriffen, so dass ich in meinem hoffen auf das Gerechte (wenn auch ein wenig naiv) einfach sachlich richtig gekonntert habe. Deshalb war es für mich einfach nicht nachzuvollziehen was sich die Herrschaften da teilweise rausnehmen und dabei glauben es ist nomal mit Schülern (die Grundrechte haben) zu umzugehen. Naja, meine Stimmung hat sich dementsprechend dann ganz schnell an das allgemeine Tief in der Schule angepasst. Wirklich schlimm wie motiviert man sein kann und wie tief man runtergerissen wird wenn man nicht von Anfang an die Klappe hält. Schade ist allerdings das in einem anderen Jahrgang um einiges mehr an Leuten waren die so dachten wie ich.
    Hi Ethan,
    vielleicht hilft es dir, die psychologischen Zusammenhänge zu betrachten (ist ja ein Psychologieforum hier).
    Zwischenmenschliche Beziehungen sind nun mal für uns aus verschiedenen Gründen überlebenswichtig. Und weil sie überlebenswichtig sind,brauchen wir Kontrolle darüber.
    Ein Lehrer verdient seinen Lebensunterhalt mit Unterricht. Wenn die Schüler gegen ihn rebellieren, wird es für schwierig zu unterrichten und sein Arbeitgeber,wenn das zum Dauerzustand wird,Geld abziehen oder auch rauswerfen,jeh nach dem.
    Das ist ein Grund,die Kontrolle über das Verhalten der Schüler zu besitzen.Ein anderer kann sein,das er in seinem privaten Leben einen Kontrollverlust erleidet und deswegen Lehrer geworden ist,wäre auch möglich.
    Worum gehts im Kern?
    Es geht darum,wer von euch beiden,dir und dem Lehrer, die Kontrolle über das Verhalten der restlichen Schüler erhält.
    Da der Lehrer die Noten vergibt,besitzt er leider das stärkere Argument gegenüber den anderen Schülern.

    Ich habs aber auch schon andersherum erlebt, das die Klasse es geschafft hat,einen Lehrer durch einen anderen zu ersetzen. Auch hierbei waren die Noten ausschlaggebend: Sein Unterricht war so schlecht,das das fast alle Schüler schlecht waren. Das pikante an der Sache war,das er menschlich trotzdem bei uns sehr beliebt war, aber nicht in der Lage war,Sach- und persönliche Ebene zu trennen.

  7. #7
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

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    Mein Tipp ist folgender:

    Gebe Dir Mühe, im Unterricht zu zeigen, daß Du motiviert bist, achte den Lehrer, sei nicht fech.

    Wenn er wieder blöde Sprüche von sich gibt, dann antworte darauf, daß Du mit ihm in der Pause mal sprechen möchtest. Nutze dann die Gelegenheit, ihm höflich zu erklären, daß Du Dir wünschst, daß er diese Bemerkungen sein läßt, denn sie helfen Dir nicht, sondern entmutigen Dich. Erkläre ihm, daß Du gut lernen möchtest und Dir mehr Unterstützung und Aufmunterung von ihm wünschst. Wenn Du gut in der Schule bist und das gilt für alle andere Schüler auch, wird er wohl ein guter Lehrer sein. So würde ich ihm das mal sagen.

    Und sei bitte sehr höflich und in der Wortwahl äußerst gewählt, so erkennt er, daß Du es ernst meinst. Du gibst ihm auch keine schroffen Felsen, an denen er sich wieder aufregen kann.

    Viel Glück

    Rosenblume

  8. #8
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    Standard

    Zitat Zitat von amonda Beitrag anzeigen
    Hi Ethan,
    vielleicht hilft es dir, die psychologischen Zusammenhänge zu betrachten (ist ja ein Psychologieforum hier).
    Zwischenmenschliche Beziehungen sind nun mal für uns aus verschiedenen Gründen überlebenswichtig. Und weil sie überlebenswichtig sind,brauchen wir Kontrolle darüber.
    Ein Lehrer verdient seinen Lebensunterhalt mit Unterricht. Wenn die Schüler gegen ihn rebellieren, wird es für schwierig zu unterrichten und sein Arbeitgeber,wenn das zum Dauerzustand wird,Geld abziehen oder auch rauswerfen,jeh nach dem.
    Das ist ein Grund,die Kontrolle über das Verhalten der Schüler zu besitzen.Ein anderer kann sein,das er in seinem privaten Leben einen Kontrollverlust erleidet und deswegen Lehrer geworden ist,wäre auch möglich.
    Worum gehts im Kern?
    Es geht darum,wer von euch beiden,dir und dem Lehrer, die Kontrolle über das Verhalten der restlichen Schüler erhält.
    Da der Lehrer die Noten vergibt,besitzt er leider das stärkere Argument gegenüber den anderen Schülern.

    Ich habs aber auch schon andersherum erlebt, das die Klasse es geschafft hat,einen Lehrer durch einen anderen zu ersetzen. Auch hierbei waren die Noten ausschlaggebend: Sein Unterricht war so schlecht,das das fast alle Schüler schlecht waren. Das pikante an der Sache war,das er menschlich trotzdem bei uns sehr beliebt war, aber nicht in der Lage war,Sach- und persönliche Ebene zu trennen.


    Das von dir beschriebene Verhalten wird auch ein Großteil des Grundes sein, warum sich mein Lehrer so verhält. Man merkt, dass sein Hauptaugenmerk darauf liegt das niemand mehr im Mittelpunkt steht als er. Es ist schwer sich in seinen Unterricht einzubringen und sobald er merkt jemand argumentiert innerhalb eines Sachverhalts mit persönlichen Erfahrungen, legt er dies als nichtig ab oder zeigt wenig Interesse an der Herangehensweise der Person. Es darf also nicht sein das jemand außer ihm im Mittelpunkt steht.
    Geändert von Ethan (03.07.2011 um 17:35 Uhr)

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