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Thema: Angst vor dem Tod...

  1. #1
    Neuling
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    Standard Angst vor dem Tod...

    Hallo

    Ich habe furchtbare Angst vor dem Tod. Wenn ich mir vorstelle einfach nicht mehr da zu sein und weil ich weiß das es passieren wird...
    Wenn ich wieder so einen "Angstanfall" bekomme, dann renne ich wild durchs Zimmer, Schlage und trete um micht, schreie, usw. Eben alles um das "abzubauen"...

    Bitte gebt mir Tipps, was ich dagegen tun kann!!

    LG Chicki

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Anubis
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    Standard

    Hallo Chicki,

    woher weisst Du denn, dass Du davor Angst haben musst? Woher weisst Du denn, was danach kommt? Vielleicht ist es ja ganz nett auf der anderen Seite.

    Also ich lass das Unbekannte einfach unbekannt bleiben, ich sehe es als genau das an und wenn es dann soweit ist, dann werde ich, genau wie Millionen Menschen vor mir einfach erkunden was hinter der Tür ist.

    Und wenn Dich das Thema so sehr beschäftigt, dann beschäftige Dich damit doch mal wie mit jedem anderen interessanten Thema, statt einfach nur zu grübeln und in so einer Gedankenspirale festzuhängen. Lies mal drüber, wieviele Ansichten es gibt, was danach sein könnte. Da gibt es viele interessante Ansichten und Geschichten. Danach ist nichts, danach beginnt ein neues Leben, danach kommt man ins Paradies, und und und.
    Vielleicht hast Du ja auch jemanden mit dem Du einfach mal darüber reden kannst. Eltern, Geschwister, Großeltern, etc. Manchmal tut es schon einfach gut mit jemandem darüber zu sprechen.

    Für mich ist der Tod ein Teil, der zum Leben dazu gehört und ich habe keine Angst davor. Ich kenne inzwischen einige liebe Menschen, die gestorben sind und irgendwie weiss ich, dass es ihnen gut geht.

    Aber jetzt ist erst mal Leben angesagt. Wer weiss, ob ich im nächsten Leben noch mal ähnliche Bedingungen vorfinden werde, wie heute... Also muss ich das was ich jetzt hier an gutem vorfinde ausnutzen und aus meiner Zeit das beste machen.
    Sprich mal mit irgendwem drüber. Ich finde reden tut immer gut...

    Gruß
    Anubis
    Geändert von Anubis (30.07.2010 um 23:39 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    Standard

    hey Chiki, ich glaube ich weiß, wovon du sprichst. Ich kenne diese Angst. (wenn du das meinst.) es hat angefangen als ich 3 war (ist so ziemlich meine erste kindheitserinnerungen) und ist zwischenzeitlich weggegangen, jetzt wird es wieder schlimmer. Wenn ich mit freunden darüber rede, stoße ich oft auf unverständnis, anscheinend hat keiner von ihnen angst, einmal nichtmehr zu existieren, alle glauben dass es eine andere seite gibt. Ja schon klar niemand kann mir sagen, was hinter der Tür ist aber wie kommt ihr alle darauf, dass da überhaupt was ist. (klingt für mich nicht so logisch.)
    Ich kann nicht darauf hoffen, vielleicht ist es so, vielleicht aber auch nicht und das ist schon ein verdammt schekliches gefühl, zu denken "einmal wird mein gehirn tot sein, dann werde ich nichts mehr tun können, nichts mehr denken können, nicht mehr da sein."

    Also hier erstmal was mir dagegen hilft: nachts: einfach mal luftmatraze auspacken und draußen unter sternenhimmel schlafen, entspannt einfach. sonst: Rausgehen, sich aufs jetzt zu konzentrieren, freunde treffen, sich etwas gönnen, ablenken eben.
    Und akzeptanz. Irgendwann ist meine Zeit zu ende. Vielleicht in 5 sekunden, vielleicht in 50 jahren. Dann wird etwas neues kommen. Vielleicht werde ich kinder haben, die sich an mich erinnern, vielleicht geht es leuten besser, denen ich geholfen habe. Der instinkt, dagegen anzukämpfen ist groß aber es ist sinnlos.

    Vielleicht solltest du dich fragen, wie sehr dich diese Angst beherrscht?!
    Wenns zu schlimm wird könntest du vielleicht einfach mal nen Gespräch mit nem psychologen aus?! du musst ja nicht gleich ne therapie anfangen aber schon ein paar treffen können manchmal wunder wirken.
    glg

  4. #4
    Neuling
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    Unglücklich

    Hey Chiki Ich Habe Auch Verdammte Angst vorm Tod Und Sterben Ich Kann Dich Nachvollziehen Ich Weiss Auch Nicht Wer Mich Da Aus Dieser Sache Raus Helfen Kann Ich Einfach Nicht Mehr diese gedanken machen mich total fertig ob ich für diese weit nicht geschaffen bin LG Dein Gefallenerengel7525

  5. #5
    Neuling Avatar von danny90453
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    angst vorm sterben hab ich persönlich nicht...angst dass menschen sterben die ich liebe , ja die hab ich auch ...aber auch wenn man davor angst hat kann man dem nicht entgehen..

    ich kann nur dafür sorgen dass bei meinem tod alles geregelt ist bzgl meiner kinder und die organisatorischen dinge wie beerdigung, patientenverfügung usw usw
    deshalb hab ich schon seit längerem testament gemacht denn wie schnell kann alles vorbei sein und da niemand weiss wie alt er wird hab ich da vorgesorgt...

    ich denke es kommt auf die einstellung an die man hat ...man kann sagen dann ist alles aus oder man kann auch sagen : dann gibt es keine schmerzen mehr, keine sorgen und nöte ...
    sicher kommt es auch drauf an ob man gläubig ist oder nicht....ich gehöre keiner kirche an aber glaube an gott...das hilft sehr denn ich weiss dass er mich beschützt bzw er meine zeit die ich hier bin ausgesucht hat...

    an ein leben nach dem tod glaube ich nicht , stell es mir auch nicht sehr erstrebenswert vor ...im spass sag ich oft zu meinem partner: also wenn es ein leben danach geben sollte dann möcht ich gern ein baum sein oder ein stein in einem bach...das stell ich mir absolut schön vor...sind aber wie gesagt nur überlegungen glauben tu ich nicht dran...

    meine eltern sind oft entsetzt wenn ich über den tod spreche, dass ich testament gemacht habe, dass ich mir gedanken gemacht habe wer meine kinder aufzieht, wie meine beerdigung sein soll, dass ich auf keinen fall künstlich am leben gehalten werden will , usw usw
    sie sagen wie kannst du darüber nachdenken in deinem alter??? ich sag dann immer schau auf den friedhof wie viele menschen dort liegen die sogar jünger waren als ich ..jeder mensch hat seine zeit ---sie kann morgen vorbei sein oder erst in 40 jahren das weiss doch niemand...
    deshalb sorge ich vor damit meine kinder oder familie nicht entscheiden muss ob zb maschinen abgestellt werden oder nicht , finde dieses zu entscheiden muss sehr sehr schlimm sein ---das möchte ich ihnen nicht zumuten..

    ich bin nicht lebensmüde...nein sondern hab durch meine arbeit im altenheim vor augen gehalten bekommen wie schnell alles vorbei sein kann...ein bewohner grade mal 60 heute noch mit mir gealbert ---am nächsten morgen war er tot...das hat mich sehr berührt und mir deutlich gemacht dass die zeit sehr schnell vorbei sein kann...dass man jeden tag LEBEN soll...dinge tun die man schon immer tun wollte, den tag geniesen , den kindern und sich selber freude machen, ihnen zu sagen wie man über tod denkt und fühlt...das thema nicht zum tabu zu machen denn ich denke dann trifft es sie noch härter...ich weiss das aus eig.erfahrung...meine eltern sprachen nie über den tod...meine oma starb von heute auf morgen , ich war soo schockiert und bin dadurch traumatisiert worden , ich denke meine kinder werden sicher auch schockiert sein aber denoch nicht in dem maße wie ich damals..

    wie schon gesagt wurde sterben gehört zum leben dazu

    meine psychologin sagte einmal zu mir: menschen die kinder haben können im übertragenen sinn niemals sterben denn sie leben in ihren kindern weiter...wenn ich drüber nachdenke lebt auch meine oma in mir und m.vater weiter, sicher auch in anderen ihrer kinder ... sie ist seit 27 jahren nicht mehr auf dieser welt denoch verging kein tag an dem ich nicht an sie dachte , mich erinnerte an die schönen momente...auch hab ich verhaltensweisen, mimiken von ihr wie mein papa mir sagte...
    also besteht kein grund angst vor dem eig.sterben zu haben , ich bin dann nicht mehr auf der welt aber mein denken, fühlen, mimik, gestik , wird in meinen kindern weiterleben um dann auf deren kinder vererbt zu werden usw usw

  6. #6
    kavala2r
    Gast

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    also ich seh das mit dem Tod folgendermaßen:

    Jeder stirbt irgendwann und wirklich jeder der Tod macht doch da wirklich keine Ausnahme. Aber: Überleg mal wie viele auch schon VOR DIR gestorben (die Zahl kann man gar nicht fassen) sind, bestimmt gab es da auch viele die Angst davor hatten... aber ich sachs mal so, wenn die das "durchgestanden" haben, warum sollte es für mich dann soooo schlimm sein?

    du musst dir das so denken: der tod gehört eben Mit zum Leben, das ist gaanz normal dass man stirbt. und da denke ich mir, warum sollte etwas furchtbar sein, was doch normal ist? und Leben und Tod gehört irgendwie zusammen wie eine Münze auf der einen seite Leben steht und auf der anderen Seite Tod. Aber trotzdem ist es EINE Münze :-)
    Geändert von kavala2r (26.08.2010 um 09:54 Uhr)

  7. #7
    Gast5559
    Gast

    Standard

    Die meisten Menschen haben Angst vor dem Sterben und dem Tod, wenn sie ihn als Ausgelöschtsein des Ich ansehen; es ist eine zutiefst menschliche Angst. Wir können uns nur in diese Tatsache, dass uns das Große Unbekannte, das einige Gott nennen, am Ende des Weges erwartet, ergeben.

    Gegen die momentan aufkommende Angst hilft am besten Ablenkung, nachts notfalls den Fernseher einschalten, Musik hören, Telefonseelsorge anrufen; halt sich dem Leben in irgendeiner Form zuwenden.

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