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Mensch 3.0
Gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.
Ich war früher so ein lebensfrohes Kind. Je älter ich werde (24 aktuell), desto schlimmer scheinen die Gedanken und psychischen Laster zu werden. Ich bin gestern noch im Auto rumgefahren und habe nachgedacht. Im Prinzip kann man der Unwissenheit nicht ausweichen. Man weiss nicht, was der Tod bedeutet. Wieso also soll ich wissen, dass ich davor Angst haben muss.
Angst ist eine Reaktion des Körpers um zu kämpfen oder zu flüchten. Gegen den Tod kann man aber nicht kämpfen oder flüchten. Deshalb ist die Angst unnütz. Im Prinzip begründet die Angst auch darauf, sein Leben nicht richtig gelebt zu haben – so jedenfalls die Befürchtung.
Nun sitze ich hier, müsste eigentlich an meiner Bachelorarbeit schreiben. Sollte eigentlich einen Artikel verfassen für meinen Nebenjob als Redakteur. Wollte eigentlich etwas gesünder essen, aber stopfe grad Süßkram hinein. Mein Kopf fühlt sich an wie in einer Schraubzwinge - totaler Druck. Ich habe Angst, Unwohlsein und eine miserable Gedankenqualität.
Dabei möchte ich einfach nur sein wie damals. Unbeschwert, einfach, entspannt, zufrieden und glücklich.
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