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Thema: Angst vor dem Tod

  1. #9
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo,

    ich frage mich immer wieder, wie sehr hängt die Angst vorm Tod eigentlich mit dem gegenwärtigen ungelebten Leben zusammen?

    Also haben wir so viel Angst vorm Tod, weil wir im Leben einiges versäumt haben?

    Als ich mich vor knapp 2 Jahren mit einem Krebsverdacht (der sich nicht bestätigte) konfrontiert sah, stellte sich mir diese Frage. Und wenn ich mich umschaue, auch hier, dann habe ich immer wieder den Eindruck, dass die mit der großen Angst vor dem Tod ganz oft diejenigen sind, die auch mit dem Leben eher ängstlich umgehen und vieles sich nicht leben trauen, weil sie entweder zu wenig Kontakt zu sich selbst haben, oder von irgend wem auf Erlaubnis warten oder einfach zuviel ungelöste Themen haben.
    (die andere Variante, darauf zu reagieren, wäre die nicht weniger weit verbreitete Todessehnsucht)

    Die Angst, dass da nach dem Tod nichts ist, heisst das, wenn da nichts ist, dann hab ich auch keine Chance mehr, das nachzuholen, was ich bis jetzt nicht auf die Reihe gekriegt hab? Also die erschreckende Erkenntnis nur eine gewisse Zeit zur Verfügung zu haben, um mal ran an den Speck zu gehen? Weil es sich nicht ewig aufschieben lässt, denn irgendwann ist es vorbei? Brauchen wir deshalb ein Belohnungssystem über den Glauben, weil wir uns selbst im hier und jetzt nicht belohnen können?


    Ich habe bei der Krise damals immerhin gemerkt, dass ich erstaunlich im Reinen mit mir bin, trotz verpasster Züge und bescheidener Existenz. Mir war es bei der Erinnerung, dass ich sterblich bin, wichtiger aufs Leben zu gucken, damit meinen Frieden zu machen, und ich würde dies alles zwar ungern verlassen, aber meine Angst bezieht sich aufs Sterben an sich, nicht auf den Tod. Den sehe ich als Teil eines Kreislaufs, den ich auch gar nicht verstehen muss. Aber da kommt eben wieder das Thema Glaube ins Spiel.

    Geboren werden ist, glaub ich, auch nicht lustig als kleines Seelchen. Machen wir uns Gedanken darüber, ob und wieviel Schis.s wir dabei hatten und ob es angenehmer war, aus dem Nichts kriechen zu müssen in eine Welt voller Begrenzungen, und Widerstände, an denen wir jetzt lernen und reifen sollen? Eher wohl nicht. Warum eigentlich nicht?
    Geändert von Gast784 (04.04.2011 um 17:57 Uhr)

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:


  3. #10
    Verleger Avatar von Physalis
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Die Angst, dass da nach dem Tod nichts ist, heisst das, wenn da nichts ist, dann hab ich auch keine Chance mehr, das nachzuholen, was ich bis jetzt nicht auf die Reihe gekriegt hab? Also die erschreckende Erkenntnis nur eine gewisse Zeit zur Verfügung zu haben, um mal ran an den Speck zu gehen? Weil es sich nicht ewig aufschieben lässt, denn irgendwann ist es vorbei? (...)
    Also das kann ich so im Grunde unterschreiben, Gaby.
    Wobei ich aber nicht unbedingt von nicht auf die Reihe gekriegt sprechen würde. Denn viele Menschen, die solche Gedanken haben, haben objektiv oft sogar mehr als der Durchschnitt geleistet und sich überdurchschnittlich intensiv "ran an den Speck". Aber gut, man könnte vielleicht sagen, dass man das Wesentliche trotz aller Diplome etc. nicht auf die Reihen bekam: mit sich selbst Frieden zu schließen, sich selbst gegenüber gnädig zu sein und vor allem sich selbst der beste Freund zu sein.

  4. #11
    Gast784
    Gast

    Standard

    mit sich selbst Frieden zu schließen, sich selbst gegenüber gnädig zu sein und vor allem sich selbst der beste Freund zu sein.
    genau darum gehts Physalis.

    Überdurchschnittlich viel leisten heisst ja nicht, dass man deswegen angekommen ist. Oft steckt da ja auch eine Getriebenheit dahinter, die eben diesen Hunger nach Leben, Liebe, oder was auch immer nicht stillt. Da hätt ich auch mehr Angst vorm Tod, wenn ich fürchten muss, im Leben nicht mehr anzukommen und meinen Hunger nicht stillen zu können, und irgendwann isses dann rum

  5. #12
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

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    Zitat Zitat von Mensch 3.0 Beitrag anzeigen
    Gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.

    Ich war früher so ein lebensfrohes Kind. Je älter ich werde (24 aktuell), desto schlimmer scheinen die Gedanken und psychischen Laster zu werden. Ich bin gestern noch im Auto rumgefahren und habe nachgedacht. Im Prinzip kann man der Unwissenheit nicht ausweichen. Man weiss nicht, was der Tod bedeutet. Wieso also soll ich wissen, dass ich davor Angst haben muss.

    Angst ist eine Reaktion des Körpers um zu kämpfen oder zu flüchten. Gegen den Tod kann man aber nicht kämpfen oder flüchten. Deshalb ist die Angst unnütz. Im Prinzip begründet die Angst auch darauf, sein Leben nicht richtig gelebt zu haben – so jedenfalls die Befürchtung.

    Nun sitze ich hier, müsste eigentlich an meiner Bachelorarbeit schreiben. Sollte eigentlich einen Artikel verfassen für meinen Nebenjob als Redakteur. Wollte eigentlich etwas gesünder essen, aber stopfe grad Süßkram hinein. Mein Kopf fühlt sich an wie in einer Schraubzwinge - totaler Druck. Ich habe Angst, Unwohlsein und eine miserable Gedankenqualität.

    Dabei möchte ich einfach nur sein wie damals. Unbeschwert, einfach, entspannt, zufrieden und glücklich.
    İch kenne den gedanken an den tot nur zu gut.İch habe auch wieder angst davor bekommen aber dıesmal ıst eıne stufe extremer geworden weil der selbstmord gedanke dazu gekommen ıst natürlıch weıss ıch das ıch das nıemals machen werde aber wenn ıch tot bın woher soll ıch es wıssen ob ich mich nşcht selbst getötet habe ıch habe jeztt schon daran gedacht und es geht mır ncıht mehr aus dem kopf.der gedanke zu sterben und für die ewigkeit ncıht mehr da zu sein verwirrt mıch sehr.Warum sind wir auf die welt gekommen und erleben alle schönen sachen die uns spass um dann wieder zu sterben.wir sterben an einem punkt in dem wir alt sind.Über die Jahre sammeln wir die erfahrung wie wir besser leben können und an einem punkt wo wir am Erfahrensten sind müssen wir sterben ist es nicht etwas komisch.Natürlich kann niemand sagen was nach dem tot kommen wird wir können jetzt ncıht hıngehen und dagen neın es gıbt keın leben nach dem tot es kann uns keiner beweissen aber ıch fühle mıch so als ob ich den tot mir genau vorstellen kann.seitdem kommt mir alles fremd vor.Nicht macht sinn wie früher und auch kein spass mehr wenn ıch aran denke.wsooft ich mir auch sage es ıst normal zu sterben es gehört zum leben sınd dıe gedanken die meıne moral auf null brıngen staerker.Hat wohl was mit depressionen zu tuhen ıch weıs es ncıht

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