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Thema: Angst vor dem Weltuntergang?

  1. #1
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    Unglücklich Angst vor dem Weltuntergang?

    Servus, Grüß Gott und Moin moin zusammen!

    Ja, der ein oder andere mag sich bei der Überschrift schon denken "Ohje, was kommt denn jetzt..". Ja, so ähnlich fühle ich mich ehrlich gesagt auch. Anderswo wird sowas nicht ernst genommen, deshalb hoffe ich nun hier im Psychologie-Forum auf ein paar weiche, verständliche und ernst gemeine Worte. So, nun aber zur Sache:

    Jeder kennt wahrscheinlich hier diese Weltuntergangs-Theorien, von irgendwelchen Möchtegern-Forschern, die diese Gerüchte in die Welt setzen. Warum die das machen, ist auch wieder ein andere Sache.. Jedoch verbreiten diese Menschen einigen Menschen Angst. Leider auch mir.
    Bei mir ist es jedoch keine richtige Angst. Ich habe keine Angst vor dem Tod, sondern eher vor "den letzten Stunden". Der Tod kommt, das ist klar. Er ist auch unausweichlich, jedoch stört mich das Gefühl, dass auch andere Menschen sterben, also alles was ich kenne weg ist. Ja, klingt komisch und macht nicht wirklich Sinn, ich weiß..

    2012 war ich 12. Ich denke mal jeder wusste da vom 21. Dezember. Mich hat das sehr ängstlich gemacht, habe davon 2012 im Sommer erfahren und musste sehr oft bis zu dem Tag denken. Tage vorher habe ich sogar einige Male geweint, einfach aus Angst.
    Heute bin ich 16 und habe gestern von Oktober 2017 erfahren. Diesem Planet X, Nibiru. Darüber zerbreche ich mir nun seit gestern den Kopf. Ich fange an im Internet darüber zu recherchieren, manchmal mit positivem und manchmal auch mit negativem Effekt. Ich plane sobald ich einen neuen Weltuntergangstermin kenne gedanklich nur noch bis zu dem Datum. Ich habe keine richtige Angst, ich bin einfach aufgeregt und gespannt was passiert, ob was passiert und was das für Wellen schlagen wird..

    Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps, wie ich meinen Kopf manipulieren kann, damit dieses Themenbereich aus meinem Kopf wegbleibt? Momentan mache ich das so, dass wenn ich daran denken muss, probiere ganz schnell an etwas anderes zu denken. Das funktioniert aber auch nur so bedingt.

    Ich hoffe ihr könnt mich verstehen..

    Freundliche Grüße,
    4N0NYM

  2. #2
    Verleger Avatar von manannan
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    Oktober 2017 der nächste Weltuntergang? Davon weiß ich noch gar nichts...

    Ich kenne das schon auch, dass mir manchmal solche Weltuntergangsszenariios Sorgen bereiten (in meinem Fall wäre es z.B. eher ein Ausbruch der Phlegräischen Felder, einem riesigen Vulkanfeld in der Nähe von Neapel, an dem seit einiger Zeit eine beunruhigende Zunahme vulkanischer Aktivitäten gemessen wird ), aber in der Regel kann ich mich ganz gut wieder von diesen Gedanken losreißen, indem ich absichtlich keine neuen Informationen mehr zu der Thematik sammle oder lese. Da sich die anderen Menschen in der Regel nicht damit beschäftigen, verlieren sich meine Sorgen nach einer Weile wieder, während ich mich mit anderen, positiveren Themen befasse.

  3. #3
    Verleger Avatar von Physalis
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    Was war denn am 21.12.2012? Oder was war vorhergesagt?
    Habe ich nicht mitbekommen.

    Ich denke, man sollte darüber einfach nichts lesen. Persönlich frage ich mich, wie die Himmelsforscher mit ihrem Wissen umgehen....Ich glaube, man fragt da besser gar nicht erst nach, was da so alles auf uns zufliegen könnte.

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Physalis für den sinnvollen Beitrag:

    maulwurf (12.01.2017)

  5. #4
    Verleger Avatar von LukeHB
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    So ein Humbug, es entbehrt jeder Grundlage und beweisbar ist nichts, alles ist nur ausgedacht. Im Grunde nicht schlimm, wenn nicht:

    Zitat Zitat von 4N0NYM Beitrag anzeigen
    Jedoch verbreiten diese Menschen einigen Menschen Angst. Leider auch mir.
    Denn das ist gemein.
    Orthographie, Grammatik und Interpunktion sind keine Spielwiese für Individualisten!

    "Warum passieren mir immer Sachen, die sonst nur dämlichen Menschen passieren?" (Homer J. Simpson)

  6. #5
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    Was läuft bei solchen Meldungen in meinem Kopf ab?

    1. Wer sagt so etwas? (Kompetenz)
    2. Wie wahrscheinlich ist es?
    3. Wie hoch ist mein Allgemeinwissen insgesamt, oder reicht es überhaupt aus, es selbst beurteilen zu können, respektive bin ich nur auf Fremdwissen angewiesen?

    Ich relativiere es so, in dem ich mir sage, wie oft die Welt schon "untergegangen" ist, in Bezug auf die Prophezeiungen, die in jüngerer Menschheitsgeschichte stattfanden. Letzter global gesehen großer Meteoriteneinschlag- über 40 Mio Jahre her und Eiszeiten zigtausend Jahre. Der Prophezeiungscluster findet aber die letzten 100 Jahre statt. Die Wahrscheinlichkeit abseits der anerkannten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse beträgt von daher annähernd null.
    Der Weltuntergang ist da eher so ein nicht zeitlich definierbarer Prozess, ein Siechtum, der Dich und deine Zeitgenossen in diesem Leben nicht mehr unmittelbar lebensbedrohend ereilen wird; Nennt sich Klimawandel, Zerstörung der Nahrungskette und damit verbunden der Biodiversität. Dies bereitet mir Bauchschmerzen und auffälligerweise befassen sich Weltuntergangspropheten herkömmlichen Verständnisses nicht mit der wirklichen Bedrohung.
    Mein Tipp also: Relativieren !

  7. #6
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    2012… war das nicht irgendein Maja-Kalender??
    2000.. waren es die Computer oder Aliens oder so??
    Ist alles nicht passiert und wenn der große Meteorit kommt, dann haben wir ganz schnell gar keine Probleme.


    Ich bin froh das ich mir hier auf den Ars..chglatten Bürgersteigen nicht hinlege und mein persönlichen Weltuntergang heraufbeschwöre.
    Gefühle sind nur Gefühle.
    Gefühle entstehen und vergehen,
    sie sind veränderbar und sie
    machen sich wichtig.

  8. #7
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    Na ja, wir sterben doch eh. Bei einem Weltuntergang würde es eben alle treffen, das ist der Unterschied. Aber ist dieser Unterschied für einen selbst bedeutsam?

    Seit den 70er Jahren hat der Mensch 60 % des weltweiten Tierbestandes vernichtet.
    Gleichzeitig vermehrt der Mensch sich ungehindert.

    Ein Meteroit würde da vielleicht mal neue Startpositionen schaffen.

  9. #8
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    Na ja, wir sterben doch eh. Bei einem Weltuntergang würde es eben alle treffen, das ist der Unterschied. Aber ist dieser Unterschied für einen selbst bedeutsam?

    Seit den 70er Jahren hat der Mensch 60 % des weltweiten Tierbestandes vernichtet.
    Gleichzeitig vermehrt der Mensch sich ungehindert.

    Ein Meteroit würde da vielleicht mal neue Startpositionen schaffen.
    Ich habe Kinder, und die werden hoffentlich Kinder haben( die vernünftiger als wir alle sind) und insofern ist es für mich unannehmbar. Noch ist es so, dass die die sich am meisten vermehren, den geringsten ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Der Zusammenhang Naturzerstörung und Bevölkerungswachstum muss also nicht zwingend bestehen, wenn da wo die Geburtenrate sinkt, der bspw Treibhausgasausstoß, Fleischverzehr bzgl Futtermittelproduktion, Rohstoffverbrauch etc. anhaltend hoch ist oder noch steigt. Wir, die Wohlstandsinhaber der "1. Welt" sind der Meteorit. Der Impact geschieht nur im Zeitlupentempo.

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