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Thema: Angst vor Eigenverantwortung

  1. #1
    Neuling Avatar von nicole69
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    Standard Angst vor Eigenverantwortung

    Hallo,

    jeder versucht, sich selbst zu finden.

    Ich mache genau das Gegenteil, gehe von mir weg, habe Angst mein Leben eigenverantwortlich zu übernehmen. Gehe statt dessen in einen Rauschzustand, das mich kontrolliert. Darin habe ich vor allem Angst.

    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und ist da rausgekommen, kann mir einen Tipp geben, wie ich mein Leben endlich drehen kann?

    Danke für Eure Hilfe

    Liebe Grüße
    Nicole

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    Hallo,

    machst Du denn schon eine Therapie? Das wäre ja mal ein Anfang.
    Und ansonsten kann ich Dir die "Innere Kind" Arbeit ans Herz legen.
    Da lernst Du auf Deine Bedürfnisse zu achten "achtsam" mit Dir umzugehen,
    rauszufinden was Du willst usw.
    Ich habe zwei Buchtips:

    1. Aussöhnung mit dem Inneren Kind von Erika Chopich Margaret Paul
    dazu gibt es auch noch ein Arbeitsbuch. Ich kann empfehlen beide zu bestellen.

    Versuchs mal, ich fand die echt gut.

    Alles Liebe Lotte

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Lotte76 für den sinnvollen Beitrag:

    A Day In The Life (08.06.2010)

  4. #3
    Neuling Avatar von nicole69
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    Standard @ Lotte76

    Liebe Lotte,

    vielen Dank für den Buchttipp. Darin lese ich gerade.
    Hast Du es umsetzen können?

    Ein Termin beim Psychotherapeuten habe ich in Angriff genommen.

    Viele Grüße
    Nicole

  5. #4
    Neuling
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    Standard

    Hey,

    also ich fand es erst befremdlich, aber dann habe ich dadurch meine größte Stabilität bekommen, die ich je hatte. Allerdings, verfalle ich auch gerne in so Phasen wie gerade, wo ich damit nicht arbeite und mich dann auch rasch wieder verliere.
    Aber ich werde es mir jetzt auch wieder schnappen und weitermachen. Man muss halt dran bleiben. Aber wenn ich Übungen mache und BEI MIR bin und wenn es nur 30Minuten sind, stehe ich danach wieder viel besser auf meine Füssen

    Und was die Therapie betrifft, hast Du schon einen Termin bei einem Therapeuten? Wenn nicht kann ich Dir empfehlen einen machen zu lassen, da die Meisten eine Warteliste (teils 1j.) haben und es dann halt eh noch dauert bis Du endlich Therapie bekommst. Außerdem solltest Du Dir den/die Therapeuten genau ansehen, in Dich hinein spüren, ob Du dem Dein Leben erzählen kannst, Deine Gefühle, Ängste und Sorgen.

    Ich drücke Dir die Daumen

  6. #5
    Neuling Avatar von nicole69
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    Standard Warteliste sehr lang....

    Hallo Lotte,

    das mit Therapeuten musste ich leider auch feststellen. Er hat eine Warteliste bis 1 Jahr.

    also ich fand es erst befremdlich, aber dann habe ich dadurch meine größte Stabilität bekommen, die ich je hatte. Allerdings, verfalle ich auch gerne in so Phasen wie gerade, wo ich damit nicht arbeite und mich dann auch rasch wieder verliere.
    Aber ich werde es mir jetzt auch wieder schnappen und weitermachen. Man muss halt dran bleiben. Aber wenn ich Übungen mache und BEI MIR bin und wenn es nur 30Minuten sind, stehe ich danach wieder viel besser auf meine Füssen

    Hast Du eine Methode und kannst mir einen Tipp geben, wie Du Dich wieder zu Dir zurückholst?

    Nicole

  7. #6
    Verleger Avatar von Natz
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    Standard

    Hallo Nicole,
    es wäre mal gut zu wissen, was Du damit meinst:
    Gehe statt dessen in einen Rauschzustand, das mich kontrolliert. Darin habe ich vor allem Angst.
    In einem Rauschzustand ist man eigentlich nicht kontrolliert und ich habe mich das schon in Deinem letzten Thread gefragt. Ich finde, es ist nicht ganz einfach, ohne etwas mehr Info dann auch was Passendens zu sagen.
    P.S. oder kontrolliert Dich eine Sucht?
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Natz für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (08.06.2010)

  9. #7
    Neuling
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    Hallo Nicole,

    kennst Du Imaginationsübungen? Auch da kann ich Dir eine CD empfehlen und zwar von:
    Luise Reddemann, "Imagination als heilsame Kraft"
    ich gebe zu, dass die Stimme sehr gewöhnungsbedürftig ist, aber die Übungen an sich sind gut, um zu sich zu kommen.
    Meine Lieblingsübung ist die Baumübung und Gepäck ablegen.
    Ich fahre auch in den Wald und "umarme" einen Baum, das gibt stabilität. Okay es mag für andere befremdlich sein, aber es tut gut. Oder wenn ich mir 30Minuten für mich nehme, male ich teils einfach einen Baum. Ich setze mich dahin und male. Ich kann dann so darin versinken, das ich ganz bei mir bin.

    Wenn ich das Gefühl habe" neben mir zu stehen", gibt es z.B.die Möglichkeit, sich "abzuklopfen" man fängt an seine Hände aneinander zu klopfen dann die Arme dann den Kopf, Rumpf und Beine, das man spürt, das alles noch da ist. Dann kann man sich noch z.B.Musik anmachen und am besten so was mitreissendes (ist ja Geschmackssache)und man stampft auf dem Boden, das erdet wunderbar. Ganz bewusst spüren, das der Boden unter einem ist und die Beine einen tragen.

    Und ansonsten um DICH und DEIN INNERES KIND zu finden lege ich Dir das Arbeitsbuch zu "Aussöhnung mit dem Inneren Kind" ans Herz.
    Darin schreibst Du Briefe an Deine Inneres Kind, an Deine Eltern, was Du empfindest usw.

    Das hift MIR aber jeder Mensch ist ja verschieben
    Geändert von Lotte76 (08.06.2010 um 09:10 Uhr)

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