Hallo Zusammen,
ich bin grad mal wieder ziemlich durcheinander...
Seit Jahren schon leide ich unter Angststörung. Phasenweise geht es besser, aber dann kommt es wieder "wie aus dem Nichts"...
Bei mir ist es die "Angst vor Krankheiten", die mich immer wieder verrückt macht und verunsichert.
Ich war schon zigmal beim Arzt und mache mir aber auch immer Sorgen um meinen Partner und meine Tochter...
Seit einigen Monaten schon habe ich sehr große Angst vor einer bestimmten Krankheit... Insbesondere habe ich Angst um meine Maus.
Meine alte Therapeutin (mache ne Verhaltenstherapie) hat mir immer wieder eingetrichtert, ich müsse jeden Angstgedanken ZU ENDE DENKEN und mich damit auseinandersetzen...
Das habe ich auch oft versucht und diese Angst, dass meine Maus mal "daran" erkrankt, ist immer wieder da. Oft ein paar Tage nicht und plötzlich hab ich es wieder im Kopf. Habe mir sogar schon ausgemalt "was wäre wenn"...
Das Ende vom Lied ist, dass mich das noch viel verrückter macht und ich kriege oft Panikattacken.
Meine neue Thera (die alte ist in Rente gegangen) hält NIX von dieser Vorgehensweise, sondern versucht mir nun den "Gedankenstopp" beizubringen. Es ist natürlich sehr schwer, jetzt umzuzwitschen.
Was mir nun zusätzlich große Angst macht:
Ich hab mich schon oft gefragt, ob man Dinge "heraufbeschwören" kann, wenn man zuviel drüber nachdenkt. Auch, wenn man diese Dinge auf keinen Fall will!
Meine alte Thera meinte, das sei "Quatsch".
Meine neue dagegen - sie ist spirituell sehr angehaucht - sagt: "Doch. Man muss sehr aufpassen, was man denkt und sich sehr bemühen, negative Gedanken in LICHT umzuwandeln".
Löschen könne man sie nicht, sie würden irgendwo im Universum existieren und sie können nur in Licht umgewandelt werden, sonst nix...
Dazu hat sie mir ein paar Übungen gesagt, die ich machen und mir vorstellen soll...
Sie meinte, es könne schon sein, dass das, was ich bisher gedacht hab, in ein paar Jahren eintreten KÖNNTE...
Redetet von dieser "selbsterfüllenden Prophezeihung".
Nun mache ich mich - neben meinen eigentlichen Ängsten - noch zusätzlich verrückt, dass es vielleicht tatsächlich so kommt... Weil ich mir soviel Sorgen um meine Maus mache, dass da wirklich auch was eintritt...
Ich werde bald wahnsinnig!
Habe ein sehr schlechtes Gewissen wegen meiner Gedanken und Ängste meiner Tochter gegenüber (sie ist noch sehr klein) und fühle mich innerlich sehr unwohl...
Kann das sehr schlecht beschreiben...
Jedenfalls weiß ich nicht mehr, was ich tun soll...
ICH WILL DIESE ANGST NICHT HABEN und auch nicht immer wieder den Gedanken an diese Krankheit...
Aber er zwingt sich immer und immer wieder auf - manchmal in Situationen, wo ich beschäftigt und gut gelaunt bin - und plötzlich schießt er aus dem Boden und haut mich wieder um...
Kann man das auch als Zwangsgedanken sehen?
Danke für Antworten!
LG Marly


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