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Thema: Angst vor Krankheiten

  1. #1
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    Standard Angst vor Krankheiten

    Ich habe ständig Angst mich irgendwo mit Krankheiten anzustecken. Damit meine ich keine normale Erkältung sondern schlimmere Krankheiten, wie aktuell z. B. EHEC. Ich vermeide es sehr stark Sachen in der Öffentlichkeit anzufassen. Kaufhaustüren z. B. trete ich sanft mit meinem Schuh auf. Auf Rolltreppen oder sonstigen Treppen halte ich mich gar nicht fest. Wenn mir doch mal eine Berührung passiert, dann muss ich schnell eine Toilette aufsuchen und mir gründlich die Hände waschen. Auch zuhause kann ich mittlerweile vieles nicht anfassen. Ich muss mir danach sofort die Hände waschen. Oder ich desinfiziere es vorher, dann geht das. Meine Hände sind immer trocken und rau, sodass ich sie mit Creme immer einreiben muss. Auch die Cremetube ist abgewaschen von außen. Im Moment ist es noch so, dass ich im Stande bin, noch relativ viele Dinge anzufassen. Aber ich merke, dass es immer schlimmer wird, vor allem, wenn ich gestresst bin. Auch wenn Kleidungsstücke etwas berühren, die müssen zuhause direkt in die Wäsche, weil ich Angst habe, da sind irgendwelche Viren oder Bakterien dran. Dazu kommt noch, dass ich sehr schnell Symptome entwickel, wenn nur einer lange genug über seine Krankheit berichtet. Ich finde das einfach schrecklich. Denn Ärzte sagen mir immer, es ist nichts, aber die Symptome sind da. Viele Leute bezeichnen das als verrückt, deswegen erzähle ich das auch niemandem, bis jetzt. Es ist mir peinlich, ich möchte nicht als verrückt dargestellt werden.
    Ich weiß nicht welchen Rat ich möchte, vielleicht einfach nur Menschen, die wissen, wie das ist.
    Es ist ein Mix aus Angst und Zwang, jedoch überwiegt die Angst, deswegen steht es im "Angst"-Bereich.

  2. #2
    Gast784
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    hallo Bella, das ist doch auch nur ein weiteres Symptom Deiner ganzen Angststörungen, die Du hier immer wieder postest, findest Du nicht?
    Und das Hauptproblem sehe ich nach wie vor bei dir darin, dass Du immer noch versuchst, alles wegzumachen, zu verdrängen (siehe Dein Traum-Thread). So wirst Du das generelle Problem nicht lösen können. Lösen ist nunmal nicht verdrängen. Und da scheints bei Dir ja auch in der Therapie zu haken. Vll solltest Du Dir doch mal überlegen, eine stationäre Therapie anzustreben.

  3. #3
    Neuling
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    Ich war mal in stationärer Therapie, das war da einfach furchtbar. Außerdem fängt bald meine Ausbildung an, da kann ich mir sowas nicht leisten. Ich geh auch nie wieder freiwillig in so ein Gebäude rein.
    Mein Problem ist einfach, dass ich wegen des Umzugs den Therapeuten wechseln muss. Es ist nicht mal sicher, ob dieser eine in meiner Stadt dann Zeit hat. Und die anderen sind so entfernt, dass ich nicht hinfahren kann. Ich hab so wenig Geld trotz BAB, dass ich nicht mal diese Zug- und Bustickets bezahlen kann. Außerdem sind es solch arge Probleme, die kann man nicht mal einfach so erzählen. Da bedarf es vollstes Vertrauen. Und das hat man nicht direkt zu Beginn einer neuen Therapie.

  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    ja so eine ähnliche Antwort hatte ich schon erwartet, da Du Dich in dieser Form eigentlich durchgehend in all Deinen Threads äußerst.

    Sehr bezeichnend finde ich ja diesen Thread: http://www.psychologieforum.de/bin-i...kt-8854-3.html

    Ich hab mich da auch gefragt, ob Deine derzeitigen Aktivitäten hier im Forum, die ja alle wieder ins selbe Horn stoßen, nur dass nach Depression, Trauma, jetzt wieder Angststörungen Dein Hauptthema sind, irgendwie mit Deiner Ausbildung und dem ortswechsel zusammen hängen

    Und zu der Stationären, das hattest Du auch mal erwähnt. Ich denke, da warst Du noch ein ganzes Stück jünger, oder? Du bist jetzt 18 oder knapp davor, irgendwann demnächst bist Du in dem Alter, wo Du für Deinen Prozess, für Dein Lebensglück selbst verantwortlich bist. Überleg Dir, ob Du dafür die Verantwortung übernimmst, indem Du professionelle Hilfe wirklich zulässt (und nicht nur als weiteres Tummelfeld, wo Du das selbe Verhalten wie zuhause ausagierst, also das ewige Töchterchen bist, das vor dem strengen Papa kuscht, u.ä.), oder ob Du lieber Dein Leben lang krank und bedürftig sein "willst"?

    Das klingt jetzt böse und natürlich hast Du einen Leidensdruck und kannst dafür auch nix. Trotzdem ist es eine Entscheidung, die Du treffen kannst. Wenn Du die nicht mehr treffen kannst, und daher keinerlei Handlungsspielraum mehr hast, da komplett von Störungen und Krankheit beherrscht, dann hilft sowieso nur noch stationär.

    Jedenfalls, wenn man Deine ganzen Threads betrachtet, kann ich nix davon lesen, dass Du auch nur einen mm weiter gekommen wärst, sry. Aber wenn Du das anders siehst, dann ist es ja gut. Dann kannst Du Dir hier regelmäßig weiter das Mitgefühl und Verständnis abholen, wirst aber Dein Leben lang darauf angewiesen sein und trotzdem schlecht schlafen und Ängste haben.

    Aber vll "verwächst" sich das ja noch, wenn Du jetzt den Schritt in Dein eigenes Leben und in ein neues Umfeld gehst, was ich sehr für Dich hoffe.
    Ich war mal in stationärer Therapie, das war da einfach furchtbar. Außerdem fängt bald meine Ausbildung an, da kann ich mir sowas nicht leisten. Ich geh auch nie wieder freiwillig in so ein Gebäude rein.
    Mein Problem ist einfach, dass ich wegen des Umzugs den Therapeuten wechseln muss. Es ist nicht mal sicher, ob dieser eine in meiner Stadt dann Zeit hat. Und die anderen sind so entfernt, dass ich nicht hinfahren kann. Ich hab so wenig Geld trotz BAB, dass ich nicht mal diese Zug- und Bustickets bezahlen kann. Außerdem sind es solch arge Probleme, die kann man nicht mal einfach so erzählen. Da bedarf es vollstes Vertrauen. Und das hat man nicht direkt zu Beginn einer neuen Therapie.

  5. #5
    Neuling
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    Ich glaube, dass hier auch immer verkehrte Antworten kommen, weil ich falsch eingeschätzt werde. Es hat absolut nichts mit meiner Ausbildung zu tun und auch nicht mit dem Umzug. Im gegenteil. Das hat mir meine Lebensfreude zurückgegeben. Ich bin ein sehr selbstständiger Mensch. Auch wenn ich 18 bin, so bin ich sehr viel erwachsener als die meisten 40-jährigen. Ich habe viel in meinem Leben erlebt. Mehr, als viele 50-jährige überhaupt wissen. Und allein das ist der Grund.
    Ohne einen Menschen zu kennen, sollte man nur Ratschläge geben und nicht gleich über ihn urteilen! Das kannst du sehr gut, das mit dem urteilen.
    In der Klinik war ich übrigens vor etwas über 1 Jahr.

  6. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    Ich glaube, dass hier auch immer verkehrte Antworten kommen, weil ich falsch eingeschätzt werde
    ja natürlich, ich vergas, es sind immer die Anderen, sry.

    Und ich gebe Dir keine Ratschläge, sondern eine Rückmeldung, wie Deine Posts auf mich wirken. Mehr hab ich ja nicht, da ich Dich nicht kenne, wie Du sagst.

    Ob ein großer Erfahrungsschatz auch so gut ausgewertet kann, wie das vll ein50jähriger tut, ist allein mit der Summe der Erfahrungen nicht gesagt. Du machst nunmal eher den Eindruck, als hättest Du zwar viel erlebt, bist zwangsläufig daher auch "selbständig", weil Du vll sehr früh selbständig werden musstest, aber gebacken scheinst Du es ja nicht zu kriegen, sonst würdest Du hier nicht ständig über Deine Threads zeigen, dass Du Dich im Kreis drehst. Sonst würde Deine Seele nicht dermaßen laut schreien über Träume, Ängste etc. Und sonst wärst Du nicht ständig so erpicht darauf, alles möglichst schnell "wegzumachen" (wenn ich da nur an die EMDR-Geschichte denke..)

    Aber keine Sorge, ich werde Dich auf ignorieren setzen, dann hast Du Deine Ruhe und kannst weiter das Mitgefühl und Verständnis der user durch häppchenweise Stückelung Deiner ganzen Problematik abholen kommen. So wie Du auch weiter die sog. "Ratschläge" eines Therapeuten abholen können wirst, mit dem Gedanken im Kopf: "was interessiert mich dem sein Geschwalle, der hat doch eh keine Ahnung von mir".

    Keiner versteht Dich, Antworten bzw Anmerkungen, die unbequem sind, sind ja nur die Vorurteile und die Ahnungslosigkeit der Anderen. Du bist ein armes verkanntes ganz erwachsenes Kind und Du hast auch gute Chancen, das so zu bleiben. Du wirst da auch immer jemanden finden, der Dir das abnimmt und Dir "hilft", und zwar so, wie Du Dir das vorstellst, damit Du da bleiben kannst, wo Du jetzt bist. Denn Du scheinst ja auch Deinen Nutzen davon zu haben, trotz aller Qual, sonst könntest Du es auch anders angehen.

    Ende und ich bin wech!

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    Darkstar (26.06.2011)

  8. #7
    Gast9159
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    Hallo Bella,
    ich hab mal ein bisschen herumgelesen in deinen Freds und hatte ja auch schonmal was zu deinen Träumen gesagt, allerdings hast du darauf gar nicht richtig geantwortet. Dann ich mir aufgefallen, dass du auch auf andere Beiträge kaum antwortest und lieber einen neuen thread aufmachst. Es scheint also, als wenn du das, was die Leute hier schreiben, gar nicht hören willst und lieber wegläufst zur nächsten Baustelle, kann das sein? Was anderes Generelles ist mir aufgefallen: Es ist auch schwer zu antworten, denn diese ganze Problematik ist schon besser in Fachhände zu legen, ich denke, hier erwarest du vielleicht auch zuviel von einem Forum. Umso befremdlicher ist es allerdings, dass du auf die Antworten, die du bekommst, so wenig reagierst. Und dabei gibt es ja nun einen ganzen Strauß von Problemen, sag ich mal, die du hier im einzelnen immer wieder aufmachst als Thema. Mein Eindruck ist auch, dass diese ganzen einzelnen Ängste und Probleme zusammen gehören.

    Ich habe aber auch den Eindruck, dass du hier genausoviele Einzelbaustellen aufmachst, weil du vielleicht denkst, dies sind auch wirklich verschiedene Themen. Das glaub ich aber nicht, alles gehört zusammen, und es wäre besser, an die Ursache zu gehen, astatt so einen "Flickenteppich" zu bearbeiten.

    Ich stell mir gerade eine Straße vor, hier ganz in meiner Nähe eine Hauptverkehrsstrasse, die hatte ganz viel Schlaglöcher nach dem letzten Frost und überall wurde geflickt. Nach kurzer Zeit waren die Löcher wieder da oder taten sich an anderer Stelle auf. Wenn man täglich über diese Straße fahren muss, ist das ärgerlich, weil man weiss abends nicht, wo am nächsten Morgen das nächste Loch ist und wo man seine Vorderachse riskieren muss. Die Stadt hatte gerade größere Baustellen, sodass die Anwohner anfingen, die Löcher selbst zu flicken, der eine brachte Sand, der andere Kies, ein weiterer versuchte es mit Teer usw. Das war alles nur für den Moment und hat nicht wirklich geholfen, erst als die Stadt die ganze Straße neu machte, war das Problem beseitigt und die Fahrt geht jetzt glatt.

    Vielleicht ist das ein blöder Vergleich (war aber wirklich so passiert!), aber ich denke, ein bisschen trifft das auf deine Situation. Du eröffnest einen Fred mit einem Teilproblem, einige versuchen zu helfen, und dann bist du plötzlich weg und macht einen neuen auf, mit einem ähnlichen Problem. Es kommt mir etwas wie ein hilfloses Herumgestocher vor und so kann auch nchts richtig zuende geklärt werden.

    Du bist ja noch ein junges Mädchen, kannst du nicht mit deinen Eltern reden und gemeinsam überlegen, ob du deine Ausbildung erst später anfangen kannst und erstmal versuchst, wieder auf die Spur zu kommen? Denn es ist die Frage, ob du überhaupt in der Lage bist unter den derzeitigen Umständen, die Leistung dort zu erbringen, die in einer Ausbildung verlangt wird,glaube ich. Irgendwie ist es wie mit den Schulanfängern, aber nicht böse sein wegen dieses Vergleiches: Manche Kinder werden noch zurückgestellt, weil sie noch nicht so weit sind, die Belastungen in der Schule zu meistern. Und wenn du das so sehen könntest, würdest du dir eine Menge Druck nehmen und versuchen, deine ganzen Störungen ganzheitlich in einer Therapie in den Griff zu kriegen, denn die gehören m.E. alles zusammen und sind keine einzelnen Probleme, sondern ein Problemkreis. Und ich meine, hier ist ein Forum auch nicht geeignet, als alleiniger Ort dir zu helfen. Vielleicht solltest du dir das mit einer stationären Variante doch nochmal überlegen. Und wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast, gibt es auch andere, die besser geeignet sind für dich.

    Aber so weiterzumachen wie hier, das verschmlimmert deine Probleme nur mehr, als das es hilft, denke ich. So kommst du auf keinen grünen Zweig und da sind andere auch schlicht überfordert, dir helfen zu können.

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast9159 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (26.06.2011)

  10. #8
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    Hallo Bella,

    Ich glaube, dass hier auch immer verkehrte Antworten kommen, weil ich falsch eingeschätzt werde.
    Wäre es dennoch nicht ebenso gut möglich, dass Deine eigene Einschätzung Deiner selbst auch fehlerbehaftet sein kann?
    Gerade dann, wenn man sehr tief in Prozessen drinsteckt, verliert man sehr schnell mal den Überblick darüber, was woher kommt - darum ist ja das feed back von außen auch so wichtig (so man denn bereit ist, dieses auch dann anzunehmen, wenn es von den eigenen Überzeugungen mal abweicht)

    Was mir in Deinen Posts immer wieder auffällt ist, dass Du im therapeutischen Bereich eher passiv bist und daruf zu warten scheinst, dass Lösungen von außen kommen - ohne Deine Erwartungen aber so zu kommunizieren, dass mit ihnen auch gearbeitet werden könnte.
    Wenn es dann nicht zum erhofften "Erfolg" führt, gehst Du sehr schnell in eine Anti-Haltung über: der Therapeut passt nicht, das Umfeld passt nicht, dies passt nicht, jenes passt nicht ...

    Sicher geschieht dies unbewusst und unbemerkt - ist es doch ein Teil Deiner Muster und Prozesse, die Dich genau da festhalten wollen, wo Du immer noch (!) stehst ...
    Verdrängen, es "weg haben wollen" - das kann so nicht zu einer Dauerhaften "Lösung" führen.
    Es ist schwer und unangenehm, aber ums Arbeiten an diesen Themen wirst Du nicht herumkommen - dafür hast Du dann aber auch die Mittel an der Hand, die Dinge in den Griff bekommen zu können.

    In Deinen Threads sehe ich momentan aber hauptsächlich eines: ein Springen von einem Symptom zum nächsten, obwohl sie doch alle irgendwie zusammenzuhängen scheinen.
    Ob Du selbst diese Wurzeln auch sehen kannst, ist doch eine berechtigte Frage, oder etwa nicht?
    Nur weil Dir etwas aus Deiner aktuellen Perspektive zu weit hergeholt zu sein erscheint, muss es dennoch nicht falsch sein.
    Was wäre, wenn Deine Probs genau diesen Blick verhindern würden?!

    Oder betreibst Du hier nur fishing for sympathy?
    Dann müsste ich mich spätestens hier fragen, ob Du nicht schon so sehr in Deinen Probs gefangen bist, dass Du bereits eine Resistenz gegen jeglichen Therapieansatz entwickelt hast ...


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

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