Liebe Community,
zu meiner Person:
- Männlich
- 24 Jahre jung
- friedlich, nicht leicht reizbar
ich stelle seit längerer Zeit immer häufiger werdende Angstzustände bei mir fest. Sie tritt in den unterschiedlichsten Situationen auf.
Angefangen hat es damit, dass ich eine starke innerliche Unruhe (ich versuche es als Aufekratzt zu beschreiben) verspürte, sobald ich weiter von zu Hause weg war. Es kommt einer Panikattake nahe.
Ich habe dann "einfach" weitere Aufenthalte außerhalb meiner gewohnten Umgebung vermieden. Dies war nicht immer leicht, denn Freunde die sich das ganze Jahr auf einen gemeinsammen Urlaub freuten, dafür natürlich kein Verständnis hatten. Ausreden wurden gesucht.
Jetzt überkommt mich eine neue Art von Angst.
Ich habe nun erfolgreich mein Abitur bestanden und ein Stipendium (duales Studium zum Wirtschaftsinformatiker) an einer privaten Uni erhalten. Dieses Studium wird in Kooperation mit einem Partnerunternehmen welches meine Studiengebühren von mon. 600€ bezahlt, durchgeführt. Man studiert, arbeitet quartalsweise in der Firma. Schon in der Bewerbungsphase, habe ich sehr viel Angst gehabt zu den Terminen zu erscheinen.
Im Bewerbungsgespräch wurde ich gefragt ob ich Flugangst hätte. Dies habe ich verneint. Ich habe auch keine Flugangst, nur der Gedanke aus meiner gewohnten Umgebung raus zumüssen, war unerträglich. Am liebsten hätte ich mich übergeben :-(
Der Gedanke das Studium im Oktober zu beginnen, löst Angst in mir aus. Die Angst den Erwartungen des Unternehmens nicht gerecht zu werden, den Anforderungen der Uni nicht gerecht zuwerden uvm...
Im Prinzip weis ich, dass ich für meine Zukunft alles richtig gemacht habe, jedoch komme ich damit nicht klar. Einerseits freue ich mich riesig darauf neues zu lernen und für die Firma produktiv tätig zu werden aber andererseits macht es mir eine schei... Angst.
Angst schlägt mir immer unwarscheinlich doll auf den Magen, so dass ich teilweise Termine in der Firma nur unter starken Magenschmerzen wahrnehme.
Das kann doch nicht sein :-( Wie soll das weitergehen ? Leider erfahre ich zuhause durch meine Eltern keine wirkliche Hilfe denn "Krankheiten die man nicht sieht, gibt es nicht" :-(
Was kann ich tuen ? Vielen Dank


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