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Thema: Angst vor Spinnen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Angst vor Spinnen

    Hallo,
    Ich habe eine höllische Angst vor Spinnen jeglicher Art.Wenn ich in den Keller gehe,dann schaue ich in jedes Eck und gehe ganz langsam die Treppen runter.Aber wenn ich dann so eine dicke schwarze große Hausspinne sehe,dann traue ich mich nicht vorbei.Ich habe Angst,das die mich anspringt.Früher als 5 Jähriger bin ich am Morgen aufgewacht und dann sah ich direkt über mir an der Decke eine sehr große Spinne.
    Vielliecht habe ich desshalb so eine Angst...
    Könntet ihr mir vielleicht helfen?!

    lg Christoph

  2. #2
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    Hi Chris,

    du hast eine Phobie, da kann dir keiner so einfach helfen.
    Du könntest dich höchstens deswegen in psychologische Behandlung begeben, aber bestimmt trägst du dann die Kosten allein. So was übernimmt keine Krankenkasse ( glaube nicht mal eine Private ).
    Und mal ehrlich, willst du dich wirklich mit diesen Viechern bewusst konfrontieren ?
    Ich hab das nämlich auch und zwar so schlimm, dass schon jetzt, ein riesen Ekel in mir aufsteigt und ich hab den Namen dieser Kreaturen noch nicht mal hier geschrieben, mach ich auch nicht, widerlich. Schon das Wort.....

    Also, ich verzichte gern auf Hilfe, wenn das bedeutet, dass ich mich mit dem Krempel beschäftigen müsste.

  3. #3
    Neuling
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    Zitat Zitat von SteffiD Beitrag anzeigen
    Hi Chris,

    du hast eine Phobie, da kann dir keiner so einfach helfen.
    Du könntest dich höchstens deswegen in psychologische Behandlung begeben, aber bestimmt trägst du dann die Kosten allein. So was übernimmt keine Krankenkasse ( glaube nicht mal eine Private ).
    Und mal ehrlich, willst du dich wirklich mit diesen Viechern bewusst konfrontieren ?
    Ich hab das nämlich auch und zwar so schlimm, dass schon jetzt, ein riesen Ekel in mir aufsteigt und ich hab den Namen dieser Kreaturen noch nicht mal hier geschrieben, mach ich auch nicht, widerlich. Schon das Wort.....

    Also, ich verzichte gern auf Hilfe, wenn das bedeutet, dass ich mich mit dem Krempel beschäftigen müsste.


    Erstmal na klar zahlt das die Krankenkasse. Hierfür ist eine Verhaltenstherapie gut angezeigt, aber auch analytische Verfahren können Hilfe geben.
    Hinter deiner Phobie wie auch hinter anderen steckt eine Problematik, die gilt es in der Therapie herauszufinden. Manche Methoden konfrontieren mit der angstauslösenden Situation. Es empfiehlt sich mit dem Therapeuten das schon in den Vorstunden anzusprechen, ob man es wünscht oder nicht.
    Unter www.Therapeutenfinder.de kannst du für dein Gebiet einen PsychologenIn finden, die sich auf Phobien spezialisiert hat.

  4. #4
    Gast784
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    hallo Christoph,

    wir hatten das Thema hier schon ein paar mal. Guck mal z.B. da:http://www.psychologieforum.de/panis...innen-409.html

    mir wärs auch neu, dass man eine therapeutische Unterstützung jetzt selber zahlen müsste

    Ich hab auch Schiss vor den Viechern, aber nicht so dolle wie Du, darum konnte ich mir ganz gut selber helfen. Ich hab Literatur über Spinnen gelesen und Filme angeguckt. War meine Art der "Konfrontationsherapie". Aber anfassen will ich sie trotzdem nicht, muss auch nicht sein

  5. #5
    Neuling
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    Zitat Zitat von Christoph W Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Ich habe eine höllische Angst vor Spinnen jeglicher Art.Wenn ich in den Keller gehe,dann schaue ich in jedes Eck und gehe ganz langsam die Treppen runter.Aber wenn ich dann so eine dicke schwarze große Hausspinne sehe,dann traue ich mich nicht vorbei.Ich habe Angst,das die mich anspringt.Früher als 5 Jähriger bin ich am Morgen aufgewacht und dann sah ich direkt über mir an der Decke eine sehr große Spinne.
    Vielliecht habe ich desshalb so eine Angst...
    Könntet ihr mir vielleicht helfen?!

    lg Christoph
    kommt drauf an wie tief diese Angst vergraben liegt, manchmal hilft ganz wenig schon und manchmal dauert es Jahre......
    Eine Methode die Du selber anwenden kannst und die ich ausprobiert habe (sie funktioniert tatsächlich) ist die Phobie-Therapie, die ein Pilot gefunden hat.
    http://www.hpz.com/handtherapie.html
    lies es Dir mal in Ruhe durch und versuch es.
    Ich hab eine Spinne in einem Glas gefangen gehabt und sie dann beobachtet und mi diese Punkte gedrückt bis es weh tat...ich hab nicht daran geglaubt, aber nach einer Weile hat es gewirkt und es hat auch noch weiter in mir gearbeitet an den folgenden Tagen.

    bei manchen geht es nicht so einfach, vorallem wenn die Angst vor der Spinne eigentlich für etwas anderes steht, dann muss man zuerst herausfinden wofür, weil die Angst dann nur auf die Spinne projeziert wird und mit der Spinne selber nichts zu tun hat.
    http://www.youtube.com/watch?v=GWXYq...layer_embedded

    http://www.youtube.com/watch?v=s-UAo...eature=related
    Geändert von erikson (06.07.2010 um 19:34 Uhr)

  6. #6
    Neuling
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    Früher hatte ich eine Spinnen-Phobie. Ich konnte nicht mal mehr meinen Alltag bewerkstelligen und musste verschiedene Benzos einnehmen.
    Bei mir standen diese Spinnen für meinen sexuellen Missbrauch in der Kindheit.
    Die Spinnen stehen heute für Kontrollverlust. Also in Situationen wo ich mich kaum auskenne oder mich gegenüber Menschen öffnen muss.
    Nicht dass es heisst, dass dir das Gleiche passiert ist, aber das kannst du nur mit einem dir guten Therapeuten herausfinden.
    Lass dir keine Beruhigungsmittel andrehen, denn diese verschleiern nur deinen Verstand.
    Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mache ich jetzt seit 2 Jahren und ich finde, dass ich mich schon sehr zum Positiven verändert habe.
    Wage auch den Schritt. Es wird nicht leicht, aber diese Angst will dir etwas sagen.

  7. #7
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    Ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, dass diese Viecherangst immer für irgendetwas steht.
    In deinem Fall, Jualin, ist es wirklich krass, wenn es so extrem ausgeprägt ist bzw. war. Und noch viel mehr dahinter steckt, was es zu verarbeiten gilt.
    Wenn die Kassen in solch einem Fall, der das normale Leben stark beeinflusst, eine entsprechende Therapie finanzieren, dann finde ich das nur richtig.
    In meinem Fall...ich weiß nicht....mit was begründe ich meine eigene Phobie ? Keine Ahnung. Ich habe weder mit diesen Viechern etwas widerliches erlebt, noch ist in meinem Leben etwas traumatisches geschehen.
    Dieser fette Körper mit diesen ekelhaften Beinen und dann bewegen die sich auch noch und selbst wenn nicht...brrrrr.
    Das sind die ekelhaftesten Insekten die die Natur hervorgebracht hat, finde ich, nützlich hin oder her.
    Eine Therapie deswegen...niemals. Ich würde vor Ekel verrückt werden. Unvorstellbar, sich die auch nur auf Bildern anzusehen.
    Ich kann nicht mal die Bezeichnung aussprechen. Nach dem Sp...ist Schluss.
    Geändert von SteffiD (06.07.2010 um 22:11 Uhr)

  8. #8
    Neuling
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    Oh ja, so war das bei mir auch.
    Du kannst auch eine Verhaltenstherapie machen.
    Na klar ist es schwer, aber mit jedem Mal, wenn du eine Stufe geschafft hast, bist du stolz auf dich.

    Ich hatte sie allerdings in einer Tagesklinik vor meinem jetzigen Therapeuten gemacht.
    Es werden verschiedene Stufen aufgebaut und man fängt mit der niedrigsten an.
    Z.b. Spinnen auf Bildern anschauen.
    Dann Spinnen in echter Form, aber als Spielzeug oder Kuscheltier.
    Eine kleine Spinne aus weiter Entfernung. etc.
    Die Angst bleibt ja nicht ewig.
    Sie klingt ja irgendwann ab. =D

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