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Thema: Angst vorm Alleinsein

  1. #1
    Neuling
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    Standard Angst vorm Alleinsein

    Hallo,

    ich bin 22 Jahre alt, Studentin und lebe alleine in einer Wohnung.

    Seit ein paar Wochen habe ich massive Probleme mit dem Alleinsein.

    Wenn ich bei Freunden oder bei meinen Brüdern war und dann nach Hause gehe, dann kommen mir auch schon mal auf dem Weg fast die Tränen und wenn ich dann zu Hause bin, sind es fast auch schon mal Heulkrämpfe.
    Wenn ich Besuch hatte und dieser geht, dann kommen mir auch wieder die Tränen, sobald die Tür geschlossen wird. Aber auch so reichen Kleinigkeiten damit ich weine, oder auch mal ohne ersichtlichen Grund.

    Wenn ich in meiner Wohnung schlafe, dann schaffe ich es nicht mehr als eine Stunde am Stück zu schlafen, fast immer werde ich durch Albträume geweckt. (dabei ist es egal ob ich alleine bin oder nicht)
    Wenn ich mal müde werde, dann auch erst tief in der Nacht (nicht selten sehe ich die Sonne aufgehen), schlafe irgendwie am Vormittag und bin den ganzen Tag müde und fühle mich wie geredert.
    Wenn ich mich mal hinlege und versuche zu schlafen, habe ich das Gefühl mein Kopf arbeitet die ganze Zeit und kommt nicht zur Ruhe, allerdings kann ich mich auch nicht auf eine Sache konzentrieren.

    Ich habe häufig das Gefühl alleine zu sein und nicht geliebt zu werden, was mir aber durch Gesten anderer eigentlich nicht sein kann.
    Immer wenn ich das Gefühl habe besonders glücklich zu sein, geht es mir schlecht und ich muss mir Tränen verkneifen.

    All diese Probleme hatte ich etwa vor einem Jahr auch schon mal, allerdings nicht so ausgeprägt.

    Von den Symthomen her erinnert das eventuell an eine Depression, kann dies aber auch sein, wenn ich sonst eher ein optimistischer Mensch bin?
    Ich habe auch keine Suizidgedanken oder das BEdürfnis mich selbst zu verletzen.

    Was meint ihr, ist das alles ernst zu nehmen, oder sind das Probleme die man recht gut auch ohne weiteres in den Griff bekommt?

  2. #2
    Lill
    Gast

    Standard

    Hallo Vögelchen und herzlich willkommen hier!

    ich kenne das auch zeitweilig, etwas trauriger zu sein, dann kommen die Tränen auch mal schneller und nicht immer haben die Tränen dann auch sehr viel mit dem momentanen Auslöser zu tun, glaube ich.

    Hast du vorher schon allein gelebt? Kannst du dich erinnern, ob es irgendwas gab vor ein paar Wochen, das dich belastet hatte? Siehst du irgend einen Zusammenhang zwischen dem Beginn dieser Probleme zu anderen Ereignissen in deinem Leben? Vielleicht kannst du dir die Antwort dann ja sogar selbst geben, womit es zusammenhängen könnte, warum du heute so traurig und verstimmt bist.

    Nicht immer muss eine große Krankheit dahinterstecken, die sowieso nur ein Fachmann diagnostizieren kann. Ich glaube, unsere Seele ist vielmehr dazu da, uns Signale zu geben, dass etwas nicht stimmt, damit wir einfach mal nachforschen gehen, was es sein könnte.

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