Danke Ihr beiden für den ersten Ansatz
Ja die Aufregung baut sich auf, weil ich mir im vornerein schon gedanken machen, und angst habe zu "stottern".. ein teufelskreis.
Soziale angst , Bewertungsängst.. ist schon mal ein gute Indiz.. hmm
Wenn ich vor vielen Leuten rede ist es natürlich noch schlimmer (Präsentation),
wenn ich diese dann noch kennen noch heftiger (soweit ich zurückdenken kann). Selbst wenn ich mit einem guten Kumpel Diskutiere, den ich schon 20 jahre kenne, dann kann es vorkommen das ich stottere.
Am schlimmsten ist es , wenn ich was erklären muss oder eine story erzähle, da stottere ich am meisten. Da hab ich dann irgndwie der gedanke in mir "glauben mri die das was ich sage, hört sich das umglaubwürdig an" dann wird es noch schlimmer..
Ich hab schon mit vielen darüber geredet. Aber wer oder was kann mir helfen? Psychotherapeut? kostet viel geld?



Ein Therapeut wird i.d.R. von der Krankenkasse bezahlt. Du kriegst dann eine bestimmte Anzahl von Sitzungen bewilligt. Fünf (bei mir) davon sind kostenlos, bis der Anrtrag gestellt wird. Anfangs kommen auch erstmal organisatorische Sachen und die Diagnostik.
Ob du gleich eine Therapie machen musst...? Vielleicht hilft ein Sprechtraining.
Die Angst, nicht genug Leistung zu erbringen, steckt aber scheinbar schon so tief in dir drin, dass professionelle Hilfe besser wäre als mit Bekannten zu reden. Es sei denn, die führen mit dir ein Training durch.
Wenn du auf die Metaebene wechselt, also über das ganze sprichst, ist das vielleicht auch leichter. Zum Beispiel: "Ich bin etwas aufgeregt", "damit kenne ich mich nicht so gut aus", "ich möchte gerne mal darüber sprechen, auch wenn es mir etwas schwer fällt". Oder du sprichst es gleich direkt an, wobei das Stottern ja ohnehin auffällt. Es geht halt nur darum, dass manchen Leuten nicht klar sein muss, weswegen du aufgeregt bist.
Autosuggestion, hm? Ja, so ein Mantra oder ähnliches. So etwas ist immer ganz hilfreich. Sprache ist ja manipulativ. XD
Hallo Interrupted,
Aufgrund deiner Schilderung ist mir nicht klar, ob es sich bei deinem Problem um eigentliches Stottern (Stottern als eigene Störung) oder um eine andere Störung handelt. Vieles, was du erzählst, passt gut zum Stottern: Es ist sehr typisch für Stottern, dass die Symptome je nach Situation und Gesprächspartner wechseln, dass stumme Blockaden vorkommen und dass die Angst vor dem Stottern (!) das Stottern verstärken kann.
Du sprichst allerdings v.a. von der Angst vor dem Sprechen und machst den Anschein, als würdest du dich nicht als Stotterer sehen.
Ich würde dein Problem auf jeden Fall fachmännisch abklären lassen. Ob du zur Logopädin oder zum Psychotherapeuten gehen solltest, kann ich nicht sicher sagen. Die Logopädin kann ein 'echtes' Stottern besser erkennen als ein Psychotherapeut, der in der Regel dafür nicht ausgebildet ist. Auf der anderen Seite scheint es mir, dass dein Problem für dich kein Sprechproblem ist; dann wäre nicht in erster Linie die Logopädin, sondern der Psychotherapeut zuständig. Wie auch immer, wenn es sich bei deinem Problem um einen Grenzfall handelt, sollten sowohl Logopädin als auch Psychotherapeut dich gut beraten können.
Alles Gute!
Hallo, ich kann dir wahrscheinlich nicht viel helfen, aber ich kenne dein Problem. Das ist bei mir genau so. Sogar so stark, dass ich vor lauter Angst zu stottern, manchmal lieber gar nichts sage, als mich vor anderen zu "blamieren.
Ich denke auch, dass das eine reine Kopfsache ist. Vielleicht wäre es dir hilfreich, wenn du dir selbst Mut zusprichst, wenn du was sagen willst, bzw. dass du daran glaubst, dass du das kannst... In manchen Fällen hilft das.
Wie auch immer ich wünsche dir viel Glück und mach dich deswegen nicht verrückt![]()
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