Ich finde, man sollte es eher so sehen: Die Fähigkeiten sind nicht der Grund dafür, dass man sich liebt, sie sind ein Teil von dem, was man liebt, wenn man sich selbst liebt (so oft liebt in einem SatzNicht mehr ausschließlich ...
Denn auch Deine Fähigkeiten sind etwas, das Du lieben und an Dir schätzen darfst.)
Hm, da stimm ich dir bedingt zu. Gerade Kinder und Jugendliche haben noch viele Träume für die Zukunft, die einen Teil ihrer Lebensfreude ausmachen, und es ist praktisch unmöglich, diese Träume abzulegen und zu sagen "ich lebe im Hier und Jetzt und ob ich morgen sterbe oder erst, nachdem ich die Erfahrung machen konnte, Kinder und Enkelkinder zu haben, ist mir völlig egal". Deswegen wird es ja auch immer besonders schlimm empfunden, wenn junge Menschen sterben. Also ich glaube, junge Menschen können nur deswegen ein erfülltes Leben haben, weil sie von der Zukunft träumen, es ist ein Teil ihres erfüllten Lebens. Und indem ihnen die Zukunft genommen wird, kann ihr Leben nicht mehr so erfüllt sein --> sie wollen nicht sterben. Für alte Menschen ist es deswegen ja auch einfacher, da sie vielleicht besser das Gefühl eines "vollkommen erfüllten Lebens" mit allen Erfahrungen entwickeln können, meinst du nicht? Wer lebt schon NUR im Jetzt? Wir alle wollen doch viele Erfahrungen machen, es trägt zu unserem Gefühl eines "erfüllten Lebens" bei, dass wir wissen, dass wir noch viele Erfahrungen machen können....aber auch genau anders herum würde es Sinn machen:
Wenn ich ein erfülltes Leben lebe, dann ist es durchaus "egal", ob ich jetzt morgen, nächstes Jahr oder mit 99 sterbe.
Oh ja, das stimmt, könnte natürlich genau so seinWas wäre, wenn es auch nur die Angst davor wäre, dass es "danach" noch schlechter sein lönnte, als im Leben selbst? Dann sähe man nicht die "Sonnenseiten" des diesseitigen Lebens - sondern nur die möglicherweise dunklen Seiten des Jenseits .... Aber empfindest du dein Leben nicht als positiv, auch wenn du dir vorstellst, du wüsstest, dass es nach dem Tod nicht schlimmer wird?
Und je weniger Du Dir dieses "etwas" vorstellen kannst, umso schlimmer wird die Angst: entweder hältst Du Dich für zu dämlich, es sehen zu können, oder es muss dann so perfekt versteckt sein, wie es nur das absolut Wichtigste sein kann ...Dieser Gedanke kam mir wirklich schon oft^^ Ich weiß, dass das nicht die richtige Methode auf dem Weg zum erfüllten Leben ist, aber manchmal überkommt mich dann der Gedanke "woher weiß ich überhaupt, dass ein erfülltes Leben das richtige ist und blabla... Aber Erfüllung ist der einzige Motivator von allem...
Absolute Zustimmungwas zählt ist, IMHO, dass ich meine Möglichkeiten, so weit als in der jeweiligen Situation machbar, zu nutzen versucht habe.Die positiven Seiten des Lebens zu sehen und leben, macht uns natürlich glücklicher, auch wenn das oft sehr schwer bzw. unmöglich ist.


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. Aber empfindest du dein Leben nicht als positiv, auch wenn du dir vorstellst, du wüsstest, dass es nach dem Tod nicht schlimmer wird?
Die positiven Seiten des Lebens zu sehen und leben, macht uns natürlich glücklicher, auch wenn das oft sehr schwer bzw. unmöglich ist.
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