Hallo!
Ich hoffe, dass das, was ich jetzt schreib, nicht zu verwirrend für euch wird, ich steig nämlich langsam selbst nicht mehr durch bei mir... Aber erstmal zu mir, ich bin 25 Jahre alt und Studentin.
Am besten fang ich in der Schulzeit an. Ruhig und schüchtern war ich schon immer. Aber dann ist nach und nach mehr dazu gekommen. Es gab eine Phase, in der in der Pause diejenigen mit denen ich eigentlich zu tun hatte, immer vor mir weggerannt sind und mich ausgelacht, gemieden oder geärgert haben (ich glaube ca. 6. oder 7. Klasse). Dadurch hab ich die Pausen alleine verbracht und versucht mich zu verstecken vor ihnen, damit sie nicht sehen, dass ich alleine bin. Nach einer Zeit war das geklärt, aber das sitzt irgendwie immernoch in mir dieses Bild wie alle vor mir weglaufen und ich war trotzdem immer irgendwie eine Außenseiterin, weil ich so ruhig bin. Zusätzlich war zu Hause noch immer viel und laut Streit. Meine Reaktion hierauf war immer mich so weit zurückzuziehen wie möglich, Musik zu hören, dass ich nichts mehr mitbekomm, und abzuwarten bis alles wieder besser ist. Mittlerweile wohne ich alleine.
Allerdings komm ich aus meinen eingefahrenen Verhaltensmustern nicht raus. Ich will es, aber kriegs irgendwie nie bzw. nicht dauerhaft hin. Zum einen ist da noch immer diese Angst ausgelacht zu werden, wenn ich was mach. Das führt dann meistens dazu, dass ich gar nichts mach, bzw. alles tu, um nicht aufzufallen. Das hat mittlerweile dazu geführt, dass ich so eine Mauer um mich aufgebaut hab, dass wenn ich z. B. gefragt werde, was ich wegen einer Sache denk, ich teilweise gar nicht darauf antworten kann, weil alles einfach irgendwie leer ist oder ich mich nicht trau, zu sagen, was ich davon denk und das sag, was der andere gesagt hat, um Stress zu vermeiden. Auch wenn ich weiß, dass zwei unterschiedliche Meinungen nicht zu Streit führen müssen. Ich achte auch immer darauf, was andere sagen könnten wegen mir oder dem was ich tu oder nicht, auch wenn ich weiß, dass das nicht sein muss, aber ich hab es noch nicht geschafft, das abzustellen.
Dann kommt noch dazu, dass ich immer und überall wegen allem nachdenk. Mir wird immer gesagt, dass ich lockerer werden sollte. Das versuch ich auch, aber meine Gedanken stehen mir im Weg. Selbst darüber denk ich nach wie ich das machen soll oder wie ich aufhören kann nachzudenken. Dadurch verkrampf ich immer völlig und dann klappt natürlich erst recht nichts mehr so wie es sollte. Das ärgert mich dann wieder so, dass ich mich schäm für mich und wieder mehr zurückzieh und gar nichts mehr sag, womit wir dann wieder oben wären und sich alles weiter im Kreis dreht...
Es ist auch so, dass wenn ich zu Hause bin, ich hätte so viele Dinge zu tun (lernen, aufräumen usw.), aber ich bin dann meistens so alle bzw. mein Kopf ist so leer oder voll (je nachdem), dass ich mich gar nicht mehr richtig konzentrieren bzw. aufraffen kann und dann doch wieder nichts schaff oder nicht so wie ich weiß, dass ich es könnte, und mich dann wieder über mich ärger, warum ich nichts schaff und dann drehen sich die Gedanken in die Richtung wieder weiter.
Alles in allem schaff ich es nicht, aus diesem Kreis aus Angst und zu vielen Gedanken rauszukommen und versteh mich selbst nicht mehr so wirklich. Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee![]()


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