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Thema: Anleitung zum Unglücklich-Sein

  1. #1
    Ste
    Gast

    Standard Anleitung zum Unglücklich-Sein

    Anhand von Paul Watzlawick´s Buch möchte ich diskutieren wie wir es schaffen als freie Erwachsene in einem zu Gefängnis leben, dass nur einen Wächter hat: uns selbst!

    Dabei spreche ich insbesonder Menschen mit Depressionen und Ängsten an, aber im Grunde kann sich fast jeder darin wiederfinden, denk ich.

    Mir erscheint dabei wichtig, dass man nicht allgemein bleibt, oder gar mit dem Finder auf andere zeigt, sondern drauf kommt wie man selbst ganz real Unglücklich ist und bleibt, weil man es zulässt oder sogar forciert.

    Das Ziel des ganze soll natürlich nicht mehr Unglück sein, sondern das Ziel muss sein auch kleinste Befreiung zu wollen und aktiv daran zu arbeiten!

    Die berühmte Geschichte als Einleitung:

    Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer".
    Grüße

    ste

  2. #2
    Neuling
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    Zitat Zitat von Ste Beitrag anzeigen
    Anhand von Paul Watzlawick´s Buch möchte ich diskutieren wie wir es schaffen als freie Erwachsene in einem zu Gefängnis leben, dass nur einen Wächter hat: uns selbst!

    Eigentlich ist es verständlich, wenn man von sich selbst verfolgt wird -wie beim Schatten- gibt es kein Entrinnen.

    Depressionen - verdrängte Aggressionen (Zusammenhänge)



    P.
    ***** hoch und auf die Beine

  3. #3
    Ste
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von wer_ist_gesund Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es verständlich, wenn man von sich selbst verfolgt wird -wie beim Schatten- gibt es kein Entrinnen.

    Depressionen - verdrängte Aggressionen (Zusammenhänge)



    P.
    Also Schutzhaft, als Schutz vor sich selber?

    Kluger Gedanke.

    Ich denke aber, dass wir zivilisierten Menschen im Grunde wie (neurotische) Zootiere leben. Es mangelt uns an nichts ausser an Freiheit.

    Grüße

    Ste

  4. #4
    Neuling
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    Zitat Zitat von Ste Beitrag anzeigen
    Es mangelt uns an nichts ausser an Freiheit.
    vor dem Schatten.
    ***** hoch und auf die Beine

  5. #5
    Verleger Avatar von Physalis
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    Zitat Zitat von Ste Beitrag anzeigen
    Es mangelt uns an nichts ausser an Freiheit.
    Wieso Mangel an Freiheit?

  6. #6
    Schreiberling
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    Zitat Zitat von wer_ist_gesund Beitrag anzeigen
    vor dem Schatten.
    und wieso 'vor dem Schatten'?
    Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst

  7. #7
    Ste
    Gast

    Standard

    Ist alles selbsterklärend, eigentlich

    Grüße

    ste

  8. #8
    Schreiberling
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    Lach, und un-eigentlich

    Jeder Mensch hat ein anderes Verständnis, auch zu Aspekten wie dem Schatten.

    Warum also erklärst du uns nicht einfach deine Sicht, so dass wir besser verstehen können

    Gruss

    Shade
    Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst

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