Hallo erstmal,
ich habe lange überlegt... zu reden...oder weiter zu schweigen...
Nunja... ich schreibe... in der Hofnung auf einen brauchbaren Rat.
Vor 8 Jahren habe ich eine Frau kennengelernt. Wir sind zusammengezogen, sie hat hier eine Arbeit??? gefunden und das übel begann...
Anfangs hatten wir gemeinsame Pläne...so z.b. auch noch mindestens ein Kind (sie hat ne Tochter, damals 11 Jahre). Nun gut... Sie hatte einen Job gefunden, wobei das Bewerbungsgespräch schon schief lief. Einstellungsvorrausetzung war: Das sie keine Kinder mehr möchte und das Ihre Tochter betreut wird. Ok, so laufen ja 90% aller Bewerbungsgespräche ab und das erste hat sie mit einer Lüge beantwortet und das zweite war ja gegeben, da ich im 3 Schicht Betrieb tätig war und für die Spätschicht ja unsere Nachbarin zu Verfügung stand.
Also, sie hat den Job (Bürotätigkeit) und den Anfang alles übels bekommen (allerdings nur nen 6 Monate Vertrag)
Von Anfang an lief es eigentlich so, das sie z.b. zum Pinkeln ausstempeln musste. Mittagspause ca. 10 Minuten und Arbeitszeit jeden Tag ca. 10h. Naja... in den 10 Minuten hat sie oft zuhause Angerufen wegen Ihrer Tochter und wenn sie hat länger Arbeiten müssen hat sie Ausgestempelt und kurz angerufen, um bescheid zu sagen das es später wird. Zum damaligen Zeitpunkt, hatten wir uns auch darauf geeinigt, das der Kinderwunsch erst zur debatte steht, wenn sie einen festen Arbeitsvertraqg hat.
Ok, das mit den telefonieren hatte sich schnell auch erledigt, weil Ihre Kollegen ihr eingetrichtert haben, das das wohl moslemische Verhältnisse wären und es nicht sein könne das man seinem Partner "rechenschaft" ablegen MÜSSE! Wie gesagt, eigentlich waren die Anrufe auch freiwillig von Ihrerseite aus, und ich fand das auch super so. Irgenwann hat sie uns Verboten, das wir uns bei Ihr melden, wenn sie auf Arbeit ist. Das kam bis dahin eigentlich auch nur dann vor, wenn z.b. Ihre Tochter nach der Schule überfällig wahr, und ich wissen wollte, ob sie evtl. was weis, ob die kleine was vorhat.
Stutzig gemacht hat mich dann Irgendwann mal, das JEDER Urlaub, denn wir gemeinsam geplant hatten 2-3 Tage vorher aus dringenden betrl. Gründen gestrichen wurde. Sie meinte, sie müsse das machen wegen Festvertrag usw. So hat sie z.b. bei unserer Hochzeit nur ein paar Stunden frei genommen und ist nach dem Standesamt wieder auf Arbeit, weil sie davon ausging, das auch der Tag gestrichen wird, wenn jemand mitbekommt, das wir vorhaben zu heiraten. Schon zu dieser Zeit hab ich oft mit Ihr geredet, ob es nicht sinn machen würde sich nen neuen job zu suchen, weil mir diese Firma eher wie eine Sekte vorgekommen ist. Sie meinte nur, das Ihr die Arbeit sehr viel spass machen würde und das sie sich das nicht mehr gefallen lassen würde, wenn sie einen Festvertrag hätte.
Nach 2 Jahren, hat sie dann Endlich auch ihren Festvertag bekommen.
Nun gut.... dachte ich... endlich wird alles entspannter... doch IRRTUM.
Ihre Firma veranstaltet Firmenfeste z.b. nur ohne Familienangehörige. Was an und für sich nix schlimmes ist, machen ja viele Firmen. Auf diesen Festen ist sie aber nie erschienen, weil sie der Meinung war... das ist Ihre Freizeit, und die möchte sie lieber mit mir verbringen, was ich auch super fand. Nun, in der Firma haben sie sie fertig gemacht... von wegen ich würde sie nicht alleine fort lassen... und zuhause habe ich ihr Irgendwann in den Ohren gelegen... sie möchte bitte hin gehen um des friedens willen.
So ist es z.b. wenn bei uns Volksfest ist üblich, das Firmen Tische reservieren für Firmenangehörige. Nur bei Ihrer Firma, durften keine Familienangehörigen auftauchen. Also...auf gut Deutsch... sie durfte an jenem Tag auch mit mir nicht aufs Volksfest und sich z.b. mit mir zu meinen Kollegen setzen bzw. gab es bei Ihr auf Arbeit ärger, wenn wir getrennt gegangen sind und ich dann an Ihrem Tisch war und mit Ihr geredet habe.
Nun gut... vor ein paar Jahren wollten wir künstlich befruchten lassen, da wir ja auch schon ein gewisses alter erreicht hatten. Wir hatten auch schon einen Termin usw. Nun, nach dem ersten Versuch haben wir abgebrochen. Sie hat damals begründet, das sie mir den stress nicht antun wolle. Später hat sie dann erzählt, das sie mit ner Kollegin so allgemein geredet hat und dabei auch wohl erwähnt, das sie nicht verhütet und evtl. irgendwann mal schwanger werden könne. Jedenfalls scheint sie...wenigstens Ihrer Erzählung nach, diese Kollegin beim Chef verpfiffen zu haben...welcher sie auch zu einem 4 Augen Gespräch ins Büro zitiert hat. Ihrer Erzählung nach, hat er Ihr wohl erklärt, das sie ja eingestullt wurde, weil sie keine kinder mehr wolle... und das es mittel und wege gibt auch Schwangere zu feuern.
Ich war natürlich sauer...aber so richtig geglaubt habe ich Ihr das eigentlich nicht.
Nun... ca. 6 Monate später wurde sie an der Schilddrüsse (Verdacht auf Krebs, zum Glück aber Gutartig) operiert. Nach der op hatte sie eine Stimmbandlähmung... und eine Körperhälfte konnte sie nicht koordinieren bzw. war taub. (eingeklemmter Nerv während op). Als sie vom Krankenhaus heim kam, hat Ihre Vorgesetzte angerufen und wollte sie sprechen. Ich hab Ihr dann freundlich erklärt, das das nicht möglich sein, da meine Frau noch nicht sprechen kann. Daraufhin ist Ihre Vorgesetzte am telefon verbal ausgerastet. Nun ja, wir sind dann auch sofort in Ihre Firme gefahren (wunsch meiner Frau) damit sie sieht, das meine Frau wirklich nicht sprechen kann. Ich hab meine Frau selbstverständlich an Ihren Arbeitsplatz begleitet, da sie noch halbseitig nicht ganz fit war. Dort angekommen, wurde ich in Empfang genommen mit den Worten... das währe ja noch schlimmer als Moslemsische verhältnise... und meine Frau könne wohl gar nix allein. Ich war erstmal überfahren und habe nur Verdutzt geguckt.
Nun...ein paar Wochen später, als meine Frau auf Wiedereingliederung war, durfte sie beim Geschäftsführer antanzen. Grund war, das sie für ca. 6 Monate die Abteilung wechseln wollte, bis Ihr Stimmband wieder funktioniert. (Sie hat bis dahin Telefonmarketing gemacht.) Nun... Ihr Chef hat Ihr mitgeteilt, das sie hätte die OP gar nicht hätte machen lassen Dürfen. Als sie im erklärt hat, das Verdacht auf Krebs bestand... meinte er nur... Das wäre Egal, allein das Risiko, das ein Stimmband kaputt geht hätte die OP verboten da sie damit gegen Arbeitsvertrag verstößt... und mutwillig Ihre Gesundheit ruiniert hätte. Ok... sie durfte aber die Abteilung für ca. 9 Monate wechseln und es ist weiter auch nix passiert.(So hat sie es mir erzählt)
Jedenfalls... gehen wir seit dem Vorfall den ich miterleben durfte nicht mehr gemeinsam weg, weil sie Panik hat, das uns einer Ihrer Kollegen zusammen sieht.
Die ganzen Jahre... und das sind jetzt 7 Jahre... habe ich versucht mit Ihr zu reden. Sie dazu zu bringen sich nebenbei einen neuen Job zu suchen...alles Fehlanzeige. Die Einzige reaktion Ihrerseits war...ich geh morgen und Kündige... und das auch nur, weil sie wusste, das das nicht geht, weil wir 2 Einkommen brauchen.
Grundsätzlich darf ich nichts gegen Ihre Firma sagen... sie nimmt Ihre Firma sofort in Schutz. Nichtmal mit der Tatsache, das ja Ihre Chefin erst geheiratet hat bevor sie in Vorruhestand ging... hat sie wachgerüttelt.
Nun, es ist auch so, das sie Arbeitsmässig so überlastet ist, das sie gar nicht mehr zur ruhe kommt. Privatgespräche zu führen ist sinnlos, da sie nicht zuhört. Wenn ich was erzählen will kommt immer die gleiche Antwort: "Ich war nicht dabei, ich kann dazu nichts sagen"
Zum Psychologen bekomme ich sie nicht, auch nicht gemeinsam mit mir. Ihre Reaktion ist nur, denn hätte ich nötig, weil ich auf Ihre Arbeit Eifersüchtig bin.
Auch über Trennung haben wir schon geredet... dann ändert sie sich für ca. 2 Wochen und das spiel geht wieder von vorne los.
Im Ergebnis heist es, ich setze sie zwischen 2 Stühle...
So... und nu, nach 7 Jahren Theater bin ich ratlos...
Ich weiß, das sie in einer normalen Firma auch anderst währe...
Für mich schaut das nach "Sektenmässiger Gehrinwäsche" aus... und sowas kenne ich zu gut.
Für Meinungen und Tips... bin ich sehr dankbar aber bitte nicht in der Art "Jag sie zum Teufel"!!!
Ich Versuche immer noch, sie zu Verstehen... und was an der Situation zu ändern....
Nur Momentan geht mir die Puste aus.
Vielleicht zur Ergänzung:
Da wo ich aufgewachsen bin (und da bin ich 3x umgezogen) war`s immer so z.b. Ich frage: Wir grillen heut abend, kommst Du auch? Da bin ich dann mit Partnerin hin, weil es so üblich war, das diese immer mit eingeschlossen waren.
Da wo meine Frau aufgewachsen ist, war es ähnlich.
In der Gegend wo wir jetzt wohnen... ist diese Frage wortwörtlich zu zu nehmen, also in diesem Falle hast Du alleine da aufzutauchen.


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) ein paar kurze Skizzen, okay?
) in den Wind schießen und Du ihr dadurch dabei helfen, indem Du ihr Grenzen setzt - Grenzen, bis zu welchem Punkt Du ihre Entscheidungen mittragen kannst und darfst, und ab welchen sie deren Konsequenzen selbst tragen muss. Abgrenzung als "Wachmacher" - und das hat nichts mit Verlassen und "zum Teufel jagen" zu tun, im Gegenteil.
Diesen Satzzusammenhang verstehe ich nicht. Kannst Du den bitte nochmal erklären?

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