hallo an alle,
hoffentlich kommt es nicht wichtigtuerisch rüber, wenn ich als neue hier gleich mit einem eigenen thema reinplatze. ich wüsste nur einfach nicht, was ich in dem vorstellungs-forum schreiben sollte, weil ich immer befürchte, entweder mit belanglosigkeiten zu nerven oder zuviel preiszugeben...
nun zu meinem eigentlichen thema:
seit etwa 20 jahren habe ich eine ausgeprägte angst vor ärzten. vermutlich ist das nur eine spielart meiner sozialen phobie, denn wie bei allen normalen mitmenschen befürchte ich eben auch bei ärzten, mich zu blamieren, "enttarnt" und runtergeputzt zu werden usw. und ärzte sind für mich nunmal halbgötter in weiß, absolut übermenschliche leistungsträger usw.
hauptauslöser ist mein übergewicht (zur zeit adipositas). ich habe einfach angst, dass der arzt bloß sagt "das kommt halt von ihrem gewicht, lassen sie sich nicht so gehen...dann haben sie auch kein problem", dabei ist es mir egal, ob es ein frauenarzt, allgemeinmediziner oder zahnarzt wäre.
mir ist klar, dass vieles mit meinem gewicht zusammenhängen kann, übergewicht ist nunmal nicht gesund. dazu muss ich aber sagen, dass ich die arztphobie auch hatte, als ich jahrelang "nur" 5 kg übergewicht hatte und auch in phasen, wo ich bmi-mäßig idealgewicht hatte (naja, essstörung und der typische knick in der optik).
natürlich weiß ich, dass sowas ziemlich sicher therapierbar wäre. aber ich habe in den letzten jahren eine so schlimme "psycho-karriere" gehabt, dass ich jetzt heilfroh bin, seit längerer zeit halbwegs stabil zu sein, keine psychopharmaka mehr zu nehmen und keine regelmäßigen psycho-termine zu haben (bei denen ich mir auch immer nutzlos vorgekommen bin, weil ich nie was produktives geleistet habe, also z.b. geheilt sein).
mich interessiert vielmehr: gibt es hausärzte, die sich auf "arztphobiker" spezialisiert haben (so wie es extra zahnarztpraxen für angstpatienten gibt)? so ein normaler arzt lacht einen doch aus, wenn man sagt, man hätte gern erstmal einen termin zum beschnuppern, weil man angst vor ärzten hat...von meinem theoretisch vorhandenen hausarzt ("familienarzt") kann ich jedenfalls nicht erwarten, dass er sich zeit für sowas spinnertes nimmt.
sorry für so einen langen beitrag!
danke fürs lesen!
lg, tamandua


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Herzlich willkommen!!!!!
, sondern nur sagen, Du möchtest die KK wechseln. Ich weiß gar nicht, kümmert sich eventuell die neue KK um die Abmeldung? Ansonsten geht auch ein Brief.

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