Deine Aussagen sind - so denke ich - vollkommen korrekt.
Wieso das Ganze? Wie viele Menschen gehen wohl zum Arzt und sagen "Hiho, ich will mich umbringen, kannst du mir helfen?" und wie viele gehen hin und sagen "Ha, heute bin ich einfach so verdammt gut drauf und genau das und nichts anderes wollte ich ihnen mitteilen".
Auch die Erfolge von bereits begonnenen und im negativen assozierten Behandlungen werden dabei oft nicht gesehen. Nur die Tatsache, dass der Suizidgefährdete existiert - nur selten aber die, dass er nun "normal" ist.
Grundsätzlich beinhaltet der Begriff also natürlich etwas Gutes und etwas Schlechtes, das ist richtig.
Warum bemerkt das niemand? Weil der Mensch das dümmste Wesen ist das es gibt.
He's as blind as he can be,
just sees what he wants to see.
Nowhere Man can you see me at all?
Ich könnte genau so gut fragen: "Warum sagt der nette Mann der Freiheitlichen Partei im Fernsehen, dass Ausländer nicht arbeiten und nicht, dass Ausländer zu einem Teil nicht arbeiten?". Oder: "Warum denken die meisten, Alkohol wäre ungefährlich und Cannabis dein Todesurteil obwohl es schon viele Alkohol- und noch keinen Cannabistoten gibt?".
Was einem erzählt wird, was man hören will - das sind die Faktoren für die eigene Definition, keine objektive Beurteilung.
Und speziell bei diesem Thema - wo das meiste nur im Negativen an die eigenen Ohren gelangt - da ist es noch schwieriger, ein positives Anschauungsbild durch zu drücken.
Lesezeichen