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Thema: Astrologie-Wissenschaft oder Nonsens

  1. #9
    Ste
    Gast

    Standard

    Hier wird immer gerne Glauben und Wissen verwechselt, vermengt oder miteinander verglichen.

    Glauben aber braucht kein Wissen und bewirkt gazn anderes als Wissen.

    Wissende ohne Glauben sind mir unheimlich, ich möchte nie ganz das gläubige Kind in mir missen wollen.

    Ste

  2. #10
    Loewenzahn
    Gast

    Standard

    Die Astrologie hat immer auch irgendwie einen religiösen Aspekt .

    Der Himmel ,der Sitz der Götter .

    Der "echte" Astrologe sagt das "Schicksal" eines neugeborenen Kindes voraus .

    Ausser detaillierten Charakteranalysen und wahrscheinlichen Krankheiten,soll die "Berufung" ,und sogar das vergangene und zukünftige Leben dort verschlüsselt sein .

    Man kann angeblich vorhersagen in welche Richtung sich die Menschen und Gesellschaft in den nächsten Hundert oder Tausend Jahren entwickeln werden .

    Astrologen waren früher hochgebildete ,angesehene Menschen ,heute gelten sie oft als Scharlatane .

    Wie lässt sich die Astrologie nachweisen ,ausser statistisch ?

  3. #11
    Loewenzahn
    Gast

    Standard

    Dass Misstrauen gegen die Astrologie hat einen sehr handfesten psychologischen Hintergrund .

    Jetzt hat sich die heutige Gesellschaft mühsam von der Macht des Aberglaubens und der Kirche befreit .

    Wir sind eine rational denkende wissenschaftliche Gesellschaft .

    Wir wollen unsere neu gewonnene Freiheit geniessen .

    Wir wollen die neuen Herrscher sein über die Welt oder sogar das Universum .

    Potentiell wollen wir ,dass jeder Mensch frei über sein Leben bestimmen kann ,dass jeder die Möglichkeit hat erfolgreich zu sein nach einem bestimmten gesellschaftlichen Schema ,berühmt sein kann oder reich ,wenn er nur hart genug arbeitet .

    Aber für wieviele Menschen ist das die tatsächliche Realität ?

    Haben wir nicht tatsächliche Begrenzungen durch Intelligenz ,Gesundheit ,durch die Umstände ,in welche wir hinein geboren wurden ?

    Und wenn es nun tatsächlich ein festgelegtes Schicksal und eine festgesetzte Lebensaufgabe geben würde ?

    Und wenn diese Dinge schon im Geburtshoroskop erkennbar wären ?

    Wäre es dann nicht viel einfacher ,uns so zu akzeptieren ,wie wir nun mal sind ?
    Unsere Lebensaufgaben anzunehmen und zu lösen ?

    Würden wir dann nicht viel mehr mit dem Fluss des Lebens schwimmen können ,anstelle zu versuchen ,dem Leben unseren Willen aufzuzwingen ?

  4. #12
    Roman Verfasser
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    Vor vielleicht 10 Jahren habe ich die Astrologie noch verlacht. Das ist auch kein Wunder, ich bin gelernter Atheist. Meine Meinung zu all diesen Grenzthemen hat sich aber mit der Zeit gewandelt, weil man irgendwann doch mal das ein oder andere begreift und einem der ein oder andere Aspekt nicht mehr gänzlich abwegig erscheint.

    Und zu vielen esoterischen Themen, z.B. Stichwort Aura, gibt es perfekt rationale Erklärungen die das Grundphänomen bestätigen. Also wissenschaftliche Erklärungen, die die Sache nicht lächerlichmachen und trivialisieren, sondern eine zusätzliche Verständnisebene eröffnen. Denn ich bin überzeugt, Wissenschaft und alternative Themen, das muß, trotz des ganzen Wildwuchses, kein grundsätzlicher Widerspruch sein, wie z.B. ein Rüdiger Dahlke zeigt. Insofern bin gewillt den alternativen Themen. grundsätzlich Vertrauesbonus zu gewähren. Warum pauschal verlachen was man nicht versteht.

    Bei der Astrologie bin ich persönlich noch nicht durchgestiegen, ich suche noch jemanden der mir anschaulich erklären kann worauf das basiert. Ich bin dem gegenüber aufgeschlossen. Vorausgesetzt, es ist sachlich etwas dahinter, wie funktioniert es dann. Wobei ich es auch nicht schlimm fände wenn wissenschaftlich nichts dahinter ist. Dann könnte ich zumindest sagen, ok, es ist ein symbolisches System mit dem man sich deuten kann, offenbar funktioniert es ja für viele. Manche Themen hab ich gut für mich klären können, aber dieses Thema ist für mich noch offen.

  5. #13
    Balboa
    Gast

    Standard

    Ein einziges mal in meinem Leben habe ich darüber nach gedacht einen Astrologen aufzusuchen. Das war am Freitag, den 13. Okotober 2000 als meine Tochter bei Vollmond geboren wurde und wir eine astronomische Konstellation hatten wie sie nur alle 2000 Jahre vorkommen soll.............(so stand es in der Zeitung)

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