Hallo,
zunächst mal sorry, falls dieses Thema in der falschen Spalte ist.
ich bin männlich, 22 Jahre und leide seit ca 2 Jahren an einer mittelschweren Depression, leider ironischerweise auch an einer mittelschweren Akne (das aber schon länger seit der Jugend). Die Depressionen habe ich dank Therapie und Medikament soweit überwunden, ich nehme derzeit nur noch das Medikament (Mirtazapin) in geringen Mengen.
Da mir im Moment meine Akne schwer zu schaffen macht und keine Therapie (tausend verschiedene Cremes, Lotionen etc. inklusive diverser Antibiotika) bisher effektiv und nachhaltig angeschlagen hat, wende ich mich nun dem berüchtigten Aknenormin zu, das ich ebenfalls ich geringen Dosen nehmen soll. Da ich im Internet und in der Packungsbeilage jedoch auf Horrorgeschichten (Selbstmorde in allen Variationen) gestoßen bin und der Wirkstoff des Mittels mal abgesehen von möglichen Langzeitschäden angeblich massiv in den Hirnstoffwechsel eingreifen soll, bin ich nun skeptisch und sozusagen auf einem Scheideweg. Ich habe kein Interesse daran, dass die Depression wieder aufflammt oder schlimmer ausartet, ebenso wenig kann ich mich aber mit einem ewigen "Pickelgesicht" anfreunden. Nun wäre meine Frage, was ich tun btw. lassen sollte. Kann das Antidepressiva die Nebenwirkung des Isotretinoin eventuell kaschieren? Wenn nicht, was bleibt dann für meine Akne? Das Schlimme ist, dass ich gerade leicht verzweifelt bin, denn ich möchte eben endlich meine Akne loswerden, die mich teils wirklich stark belastet hat...aber mit meiner Vorgeschichte? Alles verschlimmern tut dann noch meine ärztliche Situation. Mein Psychologe meint auf keine Fall, hat aber keine Alternativen auf meine Akne. Mein Hautarzt meint, das wäre alles Panikmache und kommt absolut selten vor.
Hat hier vielleicht Erfahrungen mit so einer Situation oder war auf einem ähnlichen Weg? Wäre über Ratschläge oder Meinungen sehr dankbar.
Liebe Grüße


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